署名活動についてのお知らせ#NoFracking: Keine neuen Terminals für Klimakiller-Gas!Flüssigerdgas ist brandgefährlich! Verhindere weitere Unfälle mit deiner Unterschrift!
Lilli und Gustav und die Deutsche Umwelthilfe (DUH)
2020/09/10

Cleveland, Washington und New York in den USA, Plymouth in Großbritannien, Skikda in Algerien – dies sind nur einige Orte, die durch Unfälle mit Flüssigerdgas traurige Berühmtheit erlangt haben. Tote und Verletzte sowie enorme ökologische und ökonomische Schäden waren die Folge. Wir wollen keine gefährlichen Flüssigerdgasterminals und kein dreckiges Fracking-Gas. Bitte schreibt jetzt noch eine Protestmail an Trump und die US-Botschaft. Solche Unfälle darf es nicht mehr geben!

Bereits 1944 zerstörte die Explosion mehrerer LNG-Tanks in Cleveland 79 Häuser; 225 Verletzte und 131 Tote waren zu beklagen. 2004 wurde die größte Flüssigerdgasanlage Algeriens durch ein Leck und die darauffolgende Explosion zerstört. Fenster im Umkreis von einer Meile zerbrachen und es entstand ein Schaden in Höhe von 900 Millionen Dollar. Auch mit einem Flüssigerdgastanker kam es 2007 in New York zur Beinahe-Katastrophe. Durch einen Motorschaden kollidierte ein Frachter dort beinahe mit einem Gastanker; nur das schnelle Handeln des Kapitäns konnte Schlimmeres verhindern. Trotz der Gefahren, die Gewinnung, Transport und Lagerung von Flüssigerdgas (LNG) mit sich bringen, will Deutschland an mindestens drei Standorten LNG-Terminals errichten – und das, obwohl diese Dinosaurierprojekte weder ökonomisch noch klimapolitisch Sinn ergeben. Wir sagen: Weg mit diesen Pulverfässern! Der Schutz von Umwelt und Gesundheit muss Vorrang haben!

Flüssigerdgas ist brennbar und explosiv. Notwendige Prozesse wie Verflüssigung und Regasifizierung bergen zusätzliches Gefahrenpotenzial. Insbesondere in Flüssen wie der Elbe, aber auch in der engen Jade-Mündung stellen die großen und schwerfälligen Tanker zudem eine enorme Gefahr dar. Nicht auszudenken, wenn es in der Fahrrinne der Elbe bei Brunsbüttel oder Stade zu einem Unfall kommt!

Wir müssen verhindern, dass gefährliche LNG-Terminals in Deutschlang gebaut werden und Trump sein Fracking-Gas zu uns schickt! “Mr. President, wir wollen Ihr schmutziges und gefährliches Gas nicht haben! Frack off!”

Unterschreibe unsere Protestmail und unterstütze unsere Petition! Leite diesen Aufruf an Verwandte, Freund*innen, und Bekannte weiter!

Lilli, Gustav und
Constantin von der Deutschen Umwelthilfe (DUH)

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