Petition update#NoFracking: Keine neuen Terminals für Klimakiller-Gas!Schweden, Irland und jetzt Deutschland? Lasst uns an diese Erfolge anknüpfen!
Lilli und Gustav und die Deutsche Umwelthilfe (DUH)
Sep 24, 2020

Liebe Freundinnen und Freunde,

in vielen Ländern Europas konnte die Anti-Fracking-Bewegung bereits große Erfolge erzielen. Lasst uns daran anknüpfen; schreibe jetzt eine Protestmail an Trump und die US-Botschaft!

Manchmal gibt es Momente, die uns trotz der immer extremer werdenden Klimakatastrophe Hoffnung machen. Die Entscheidung Schwedens im Oktober 2019, die finale Genehmigung für den Bau des LNG-Terminals in Göteborg nicht zu erteilen, war so ein Moment. Knapp 2 Jahre lang wurde Kampagne gegen das Fracking-Projekt gemacht, bis die Regierung nicht anders konnte, als es zu beerdigen – und das nicht aus wirtschaftlichen, sondern explizit aus Klimaschutzgründen.

Auch anderswo in Europa konnte die Anti-LNG-Bewegung in letzter Zeit Erfolge erzielen. Die neue irische Regierung hat sich in ihrem Regierungsprogramm verpflichtet, den Import von gefracktem Gas nicht mehr zu unterstützen. Auch, wenn die Politik die Verpflichtung noch in nationales Recht gießen muss, ist das Risiko, dass die Pläne für das Shannon LNG-Terminal an der Westküste verwirklicht werden, damit stark gesunken. Dass das Vorhaben bis jetzt nicht umgesetzt wurde ist ebenfalls Aktivist*innen zu verdanken, die das Projekt bis hierher – auch durch erfolgreiche Klagen – stark verzögern konnten.

Diese Erfolge sowie etliche umgesetzte oder derzeit geplante Fracking-Moratorien, z. B. in England und auch Schottland, zeigen: Europa möchte kein dreckiges Fracking-Gas. Es zerstört die Umwelt, verursacht Erdbeben und hat keinen Platz in einer 1,5°-kompatiblen Welt. Und das Beste: für eine sichere Energieversorgung brauchen wir es auch nicht.

Trotz aller Hiobsbotschaften besteht also Grund zur Hoffnung, denn tausende von Europäer*innen kämpfen täglich – und oft erfolgreich – gegen neue fossile Infrastruktur und für eine lebenswerte Zukunft. Auch in Deutschland haben wir bereits Erfolg, denn die Projekte in Wilhelmshaven, Brunsbüttel und Stade wurden bis jetzt bereits massiv verzögert. Das ist auch euch zu verdanken, denn nur, weil Investoren und Politik gleichermaßen den Widerstand gegen die Projekte lokal und auch online spüren sind die Zeitpläne der Terminals so eingebrochen und ist deren Realisierung nach wie vor ungewiss.

Lasst es uns also zu Ende bringen und diese Terminals ein für alle Mal stoppen. Unterschreibe jetzt unsere Protestmail, unterstütze unsere Petition und leite diesen Aufruf an Verwandte, Freund*innen, und Bekannte weiter!

Lilli, Gustav und
Constantin von der Deutschen Umwelthilfe (DUH)

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