Mähroboternachtfahrverbot im Landkreis Wunsiedel
Das Problem
Jedes Jahr erreichen unsere Igelstation "die Stachelkugeln" Landkreis Tirschenreuth zahlreiche schwer verletzte Igel, die Opfer von nächtlich betriebenen Mährobotern werden, auch aus dem Landkreis Wunsiedel. Nicht nur uns belasten diese Fälle, sondern auch die ohnehin stark ausgelasteten Tierarztpraxen. Jede Nacht besteht wieder die Gefahr, dass ein unschuldiges Lebewesen Opfer von einer Technologie wird, die leicht angepasst werden könnte. Die Igel werden schlimm verstümmelt und das Leid lässt sich kaum in Worte fassen. Jeder Igel der mit solchen Schnittverletzungen zu uns kommt erzählt eine verzweifelte Geschichte von Schmerz, Leid, Hilflosigkeit und grenzenloser Ungerechtigkeit.
Die meisten Unfälle ereignen sich nachts, wenn die Igel, Kröten und nachtaktive Tiere unterwegs sind und die Mähroboter unbeaufsichtigt ihre Arbeit verrichten. Obwohl viele Hersteller behaupten, dass ihre Mähroboter Igel nicht verletzen würden, gibt es derzeit kein Gerät auf dem deutschen Markt das nachweisen konnte, dass es junge Igel nicht verletzt. Die Schwere der Verletzungen reicht von tiefen Schnittwunden, abtrennen der Gliedmaßen, Skalpierungen bis hin zu tödlichen Schnitten, sodass viele Igel nicht gerettet werden können. Dies führt nicht nur zu unnötigem Leid der Tiere, sondern auch zu hohen Behandlungskosten, die von unserer privaten und vollständig ehrenamtlichen Einrichtung gedeckt werden müssen. Die Politik übernimmt weder die Kosten noch die Verantwortung solche Verletzungen zu verhindern.
Nach §39 BNatSchG (allgemeiner Schutz wildlebender Tiere) und §44 (besonderer Artenschutz) ist es verboten Igel zu verletzen oder zu töten!
Nach § 1 Abs. 2 BNatSchG hinaus verpflichtet sich der Freistaat Bayern, zur dauerhaften Sicherung und Entwicklung der Artenvielfalt in Flora und Fauna darauf hinzuwirken, deren Lebensräume zu erhalten und zu verbessern, um einen weiteren Verlust von Biodiversität zu verhindern.
Behörden müssen die Einhaltung der Gesetze sicherstellen!
Ein Nachtfahrverbot für Mähroboter könnte dieses Leid drastisch reduzieren. Es gäbe endlich eine Grundlage, dass den Verursachern verboten werden könnte ihre Roboter weiter nachts fahren zu lassen. Daher fordern wir den Landkreis Wunsiedel auf, ein solches Verbot zu erlassen. Die nächtliche Nutzung dieser Geräte ist schlichtweg unnötig, da Rasenmäharbeiten problemlos tagsüber erfolgen können, wenn die Igel nicht aktiv sind. Dies wäre eine einfache und effektive Maßnahme, um den ohnehin schon abnehmenden Igelbestand zu schützen und die Belastung unserer Station zu mindern. Technologie sollte helfen, nicht schaden.
Wir appellieren an alle Tierfreunde und Bürger des Landkreises:. Unterstützen Sie unsere Forderung für ein Mähroboternachtfahrverbot durch Ihre Unterschrift. Gemeinsam können wir nicht nur das Leben tausender Igel sicherer gestalten, sondern auch ein Zeichen für Verantwortungsbewussten Umgang mit Technologie in unserer Umgebung setzen.
Auf meiner Homepage sind beispiele für Verletzungen aus der Region zu sehen:

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Das Problem
Jedes Jahr erreichen unsere Igelstation "die Stachelkugeln" Landkreis Tirschenreuth zahlreiche schwer verletzte Igel, die Opfer von nächtlich betriebenen Mährobotern werden, auch aus dem Landkreis Wunsiedel. Nicht nur uns belasten diese Fälle, sondern auch die ohnehin stark ausgelasteten Tierarztpraxen. Jede Nacht besteht wieder die Gefahr, dass ein unschuldiges Lebewesen Opfer von einer Technologie wird, die leicht angepasst werden könnte. Die Igel werden schlimm verstümmelt und das Leid lässt sich kaum in Worte fassen. Jeder Igel der mit solchen Schnittverletzungen zu uns kommt erzählt eine verzweifelte Geschichte von Schmerz, Leid, Hilflosigkeit und grenzenloser Ungerechtigkeit.
Die meisten Unfälle ereignen sich nachts, wenn die Igel, Kröten und nachtaktive Tiere unterwegs sind und die Mähroboter unbeaufsichtigt ihre Arbeit verrichten. Obwohl viele Hersteller behaupten, dass ihre Mähroboter Igel nicht verletzen würden, gibt es derzeit kein Gerät auf dem deutschen Markt das nachweisen konnte, dass es junge Igel nicht verletzt. Die Schwere der Verletzungen reicht von tiefen Schnittwunden, abtrennen der Gliedmaßen, Skalpierungen bis hin zu tödlichen Schnitten, sodass viele Igel nicht gerettet werden können. Dies führt nicht nur zu unnötigem Leid der Tiere, sondern auch zu hohen Behandlungskosten, die von unserer privaten und vollständig ehrenamtlichen Einrichtung gedeckt werden müssen. Die Politik übernimmt weder die Kosten noch die Verantwortung solche Verletzungen zu verhindern.
Nach §39 BNatSchG (allgemeiner Schutz wildlebender Tiere) und §44 (besonderer Artenschutz) ist es verboten Igel zu verletzen oder zu töten!
Nach § 1 Abs. 2 BNatSchG hinaus verpflichtet sich der Freistaat Bayern, zur dauerhaften Sicherung und Entwicklung der Artenvielfalt in Flora und Fauna darauf hinzuwirken, deren Lebensräume zu erhalten und zu verbessern, um einen weiteren Verlust von Biodiversität zu verhindern.
Behörden müssen die Einhaltung der Gesetze sicherstellen!
Ein Nachtfahrverbot für Mähroboter könnte dieses Leid drastisch reduzieren. Es gäbe endlich eine Grundlage, dass den Verursachern verboten werden könnte ihre Roboter weiter nachts fahren zu lassen. Daher fordern wir den Landkreis Wunsiedel auf, ein solches Verbot zu erlassen. Die nächtliche Nutzung dieser Geräte ist schlichtweg unnötig, da Rasenmäharbeiten problemlos tagsüber erfolgen können, wenn die Igel nicht aktiv sind. Dies wäre eine einfache und effektive Maßnahme, um den ohnehin schon abnehmenden Igelbestand zu schützen und die Belastung unserer Station zu mindern. Technologie sollte helfen, nicht schaden.
Wir appellieren an alle Tierfreunde und Bürger des Landkreises:. Unterstützen Sie unsere Forderung für ein Mähroboternachtfahrverbot durch Ihre Unterschrift. Gemeinsam können wir nicht nur das Leben tausender Igel sicherer gestalten, sondern auch ein Zeichen für Verantwortungsbewussten Umgang mit Technologie in unserer Umgebung setzen.
Auf meiner Homepage sind beispiele für Verletzungen aus der Region zu sehen:

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Petition am 18. Februar 2026 erstellt
