Modellprojekt Teleradiologie ermöglichen

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Claudia Higeli und 12 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Verhindert bürokratische Sturheit eine wohnortnahe Versorgung und die Digitalisierung in ländlichen Gebieten?
Pläne für Teleradiologie in Westerkappeln ermöglichen!

Wer mit einer Lungenentzündung oder dem Verdacht eines Knochenbruchs geröntgt werden sollte, muss dafür im ländlichen Westfalen in größere Städte wie Osnabrück oder Ibbenbüren fahren. Seit einem Jahr gibt es in der 14.000 Seelen Gemeinde Westerkappeln keine Möglichkeit zum ambulanten Röntgen mehr, obwohl dort Geräte und fachliche Qualifizierung vorhanden sind und die Gemeinschaftspraxis des Ärzteteams Westerkappeln dies seit den 70ér Jahren erfolgreich praktiziert hatte.

Um die medizinische Versorgung wieder zu verbessern und die Digitalisierung zu fördern, möchte Dr. Michael Schlathölter und seine Kollegen der Gemeinschaftspraxis Westerkappeln eine Kooperation mit der radiologischen Praxis von Dr. Tarek Zoubi in Ibbenbüren eingehen und ein teleradiologisches Angebot schaffen: Die Röntgenbilder werden in Westerkappeln aufgenommen und dann digital nach Ibbenbüren übermittelt. Trotz erfolgreicher Testdurchläufe scheitert es bislang an bürokratischen Hürden.

„Die Bezirksregierung Münster als auch die Kassenärztliche
Vereinigung haben bisher nicht die notwendige Erlaubnis erteilt. Wie sieht die Landesregierung in Düsseldorf die Einrichtung einer teleradiologischen Kooperation in Westerkappeln und welche Voraussetzungen müssten hierfür gegeben sein?“, fragt der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann (SPD), nachdem der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) dem Projekt eine Absage erteilt hat: Man hat den Eindruck, dass es für die Genehmigungsbehörden einfacher und wirtschaftlicher sei, wenn die Patienten zum Röntgen ins Krankenhaus fahren würden. Soll die Digitalisierung auf dem Land und die Stärkung der hausärztlichen Versorgung wirklich eine Worthülse sein ?

Wir meinen: Wer es mit der Digitalisierung des Gesundheitssystems ernst meint und wer sich für eine Wohnort nahe Versorgung einsetzen will, der sollte sich für das Projekt aussprechen. Bitte unterschreiben und teilen Sie unsere Petition!

 

22.290

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Claudia Higeli und 12 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Verhindert bürokratische Sturheit eine wohnortnahe Versorgung und die Digitalisierung in ländlichen Gebieten?
Pläne für Teleradiologie in Westerkappeln ermöglichen!

Wer mit einer Lungenentzündung oder dem Verdacht eines Knochenbruchs geröntgt werden sollte, muss dafür im ländlichen Westfalen in größere Städte wie Osnabrück oder Ibbenbüren fahren. Seit einem Jahr gibt es in der 14.000 Seelen Gemeinde Westerkappeln keine Möglichkeit zum ambulanten Röntgen mehr, obwohl dort Geräte und fachliche Qualifizierung vorhanden sind und die Gemeinschaftspraxis des Ärzteteams Westerkappeln dies seit den 70ér Jahren erfolgreich praktiziert hatte.

Um die medizinische Versorgung wieder zu verbessern und die Digitalisierung zu fördern, möchte Dr. Michael Schlathölter und seine Kollegen der Gemeinschaftspraxis Westerkappeln eine Kooperation mit der radiologischen Praxis von Dr. Tarek Zoubi in Ibbenbüren eingehen und ein teleradiologisches Angebot schaffen: Die Röntgenbilder werden in Westerkappeln aufgenommen und dann digital nach Ibbenbüren übermittelt. Trotz erfolgreicher Testdurchläufe scheitert es bislang an bürokratischen Hürden.

„Die Bezirksregierung Münster als auch die Kassenärztliche
Vereinigung haben bisher nicht die notwendige Erlaubnis erteilt. Wie sieht die Landesregierung in Düsseldorf die Einrichtung einer teleradiologischen Kooperation in Westerkappeln und welche Voraussetzungen müssten hierfür gegeben sein?“, fragt der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann (SPD), nachdem der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) dem Projekt eine Absage erteilt hat: Man hat den Eindruck, dass es für die Genehmigungsbehörden einfacher und wirtschaftlicher sei, wenn die Patienten zum Röntgen ins Krankenhaus fahren würden. Soll die Digitalisierung auf dem Land und die Stärkung der hausärztlichen Versorgung wirklich eine Worthülse sein ?

Wir meinen: Wer es mit der Digitalisierung des Gesundheitssystems ernst meint und wer sich für eine Wohnort nahe Versorgung einsetzen will, der sollte sich für das Projekt aussprechen. Bitte unterschreiben und teilen Sie unsere Petition!

 

Die Entscheidungsträger*innen

Karl Josef Laumann
Karl Josef Laumann
Politiker
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen Lippe
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen Lippe
KV WL
KV WL
Bezirksregierung Münster
Bezirksregierung Münster
Dezernat 56/24
Landtag NRW
Landtag NRW

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Petition am 20. März 2022 erstellt