Aussetzen der schriftlichen MSA- Prüfungen nach Berliner Vorbild

Das Problem

An das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport,

Besondere Situationen bedürfen besonderer Maßnahmen. Diese Erkenntnis erwächst aus den Erfahrungen in Bezug auf die Corona- Krise. Berlin setzt nun die MSA- Prüfungen aus und entlässt die 10. Klässler mehr oder weniger mit dem bisherigen Notendurchschnitt, nicht nur wegen unzureichend sicherzustellenden Hygienemaßnahmen, auch wegen unzureichender Prüfungsvorbereitungen und bisherigem Unterrichtsausfall, hinzukommend wegen des psychologischen Drucks der Schüler/innen und Lehrer/innen usw. 
Wir sind ernsthaft besorgt, da Sie die Prüfungen für unsere Brandenburger Schüler/innen aufrechterhalten wollen, um die Vergleichbarkeit der Abschlüsse und um die Chancen am Arbeitsmarkt unserer Schüler/innen in Bezug auf ihr späteres Leben. Der Abschluss gilt lebenslang, doch in späteren Jahren wird kaum ein Arbeitgeber Rücksicht nehmen, dass der Abschluss in Brandenburg unter vollkommen anderen Bedingungen erfolgte. Viele Brandenburger Schüler/innen werden sich in Berlin bewerben und werden schlechtere Chancen aufgrund des ausgefallenen Unterrichts und fehlender Prüfungsvorbereitungen haben als die Berliner Schüler/innen. Ist das von Ihnen absichtlich vorgesehen? 
Viele Eltern sind nicht in der Lage, ihre Kinder beim Lernen zu unterstützen, da ihnen selbst das Wissen fehlt. Im Gegensatz zu den Abiturienten werden MSA- Schüler nicht zielgerichtet im selbstständigen Lernen geschult. Desweiteren wirkt ein hoher psychologischer Druck gerade in der Krisensituation auf allen Menschen. Erwarten Sie tatsächlich, dass unsere Schüler/innen diesem Druck nicht ausgesetzt sind, sich keine Gedanken und Sorgen machen, keine Angst haben? Eine Prüfungssituation bewirkt bei einem Großteil der Menschen eine enorme psychische Belastung. In diesem Schuljahr dürfte dieser Druck wesentlich höher ausfallen aufgrund der angespannten Situation und Unsicherheit, die auch unsere Kinder durchmachen. 
Wir bitten Sie ernsthaft, Ihren Beschluss zu überdenken aus Rücksicht und Respekt vor der Zukunft unserer Kinder. Dieser Abschluss ist wegweisend ihr Leben lang. Während sicherlich Corona bald medizinisch behandelbar sein wird, ist dieser Abschluss für unsere Kinder bleibend. Um der Chancengleichheit wegen schließen Sie sich bitte dem Berliner Beschluss an, die MSA-Prüfungen wie dort entschieden durchzuführen und die schriftlichen Prüfungen in diesem Schuljahr auszusetzen.

 

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Carmen PfauPetitionsstarter*in
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Das Problem

An das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport,

Besondere Situationen bedürfen besonderer Maßnahmen. Diese Erkenntnis erwächst aus den Erfahrungen in Bezug auf die Corona- Krise. Berlin setzt nun die MSA- Prüfungen aus und entlässt die 10. Klässler mehr oder weniger mit dem bisherigen Notendurchschnitt, nicht nur wegen unzureichend sicherzustellenden Hygienemaßnahmen, auch wegen unzureichender Prüfungsvorbereitungen und bisherigem Unterrichtsausfall, hinzukommend wegen des psychologischen Drucks der Schüler/innen und Lehrer/innen usw. 
Wir sind ernsthaft besorgt, da Sie die Prüfungen für unsere Brandenburger Schüler/innen aufrechterhalten wollen, um die Vergleichbarkeit der Abschlüsse und um die Chancen am Arbeitsmarkt unserer Schüler/innen in Bezug auf ihr späteres Leben. Der Abschluss gilt lebenslang, doch in späteren Jahren wird kaum ein Arbeitgeber Rücksicht nehmen, dass der Abschluss in Brandenburg unter vollkommen anderen Bedingungen erfolgte. Viele Brandenburger Schüler/innen werden sich in Berlin bewerben und werden schlechtere Chancen aufgrund des ausgefallenen Unterrichts und fehlender Prüfungsvorbereitungen haben als die Berliner Schüler/innen. Ist das von Ihnen absichtlich vorgesehen? 
Viele Eltern sind nicht in der Lage, ihre Kinder beim Lernen zu unterstützen, da ihnen selbst das Wissen fehlt. Im Gegensatz zu den Abiturienten werden MSA- Schüler nicht zielgerichtet im selbstständigen Lernen geschult. Desweiteren wirkt ein hoher psychologischer Druck gerade in der Krisensituation auf allen Menschen. Erwarten Sie tatsächlich, dass unsere Schüler/innen diesem Druck nicht ausgesetzt sind, sich keine Gedanken und Sorgen machen, keine Angst haben? Eine Prüfungssituation bewirkt bei einem Großteil der Menschen eine enorme psychische Belastung. In diesem Schuljahr dürfte dieser Druck wesentlich höher ausfallen aufgrund der angespannten Situation und Unsicherheit, die auch unsere Kinder durchmachen. 
Wir bitten Sie ernsthaft, Ihren Beschluss zu überdenken aus Rücksicht und Respekt vor der Zukunft unserer Kinder. Dieser Abschluss ist wegweisend ihr Leben lang. Während sicherlich Corona bald medizinisch behandelbar sein wird, ist dieser Abschluss für unsere Kinder bleibend. Um der Chancengleichheit wegen schließen Sie sich bitte dem Berliner Beschluss an, die MSA-Prüfungen wie dort entschieden durchzuführen und die schriftlichen Prüfungen in diesem Schuljahr auszusetzen.

 

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Carmen PfauPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Ministerium für Bildung Land Brandenburg
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Petition am 26. April 2020 erstellt