Petition updateMinister Habeck, Minister Albrecht, beweisen Sie sich JETZT! Stoppen Sie die Seehundjäger!Partyschiff von Föhr nach Amrum unterwegs während Geburtenzeit der Seehunde!

Bettina JungWenzendorf, Germany

Jun 5, 2017
Unserer Mitstreiterin vom Robbenzentrum Föhr berichtet:
Wie kann sowas möglich sein??!!!
Party auf der Nordsee während der super sensiblen Seehundgeburtenzeit!!!
Gestern abend hallten die Bässe aus dem Hafen und noch lange Zeit über und in der Nordsee, als das Partyschiff Koi mit lauten Bässen, die einem schon an Land durch Mark und Bein gingen von Föhr nach Amrum ablegte!!
Da fragt man sich , wie kann das möglich sein und wer genehmigt sowas und was sagt ein Nationalparkamt dazu???
Auch wenn man kein Akkustikexperte ist, kann man sich doch vorstellen, wie solche Bässe unter Wasser weitergeleitet werden! Gerade in diesen Tagen werfen die Seehunde ihre Jungen auf den Sandbänken. Sie benötigen soviel Ruhe wie das ganz Jahr nicht! Und dann kommen nicht nur ständig Boote , die als " Fahrt zu den Seehundbänken" leider oft zu nah dran fahren und die Tiere stören, sondern es fährt auch noch ein wummerndes Partyschiff die ganze Nacht durch das empfindliche Wattenmeer in der Jungtierzeit der Seehunde , aber auch anderen Meerestieren und Wasservögeln!!! Wo ist denn da das Nationalparkamt, das sich aufregt, wenn man einen Seehund aus einem Netzt befreit da draussen, aber leider nicht kontrolliert, daß die Robben in ihrem Lebensraum und in der empfindlichsten Zeit des Jahres ungestört bleiben!!
Party soll ja sein, aber doch nicht in dieser Form zu dem Zeitpunkt im empfindlichen Nationalpark Wattenmeer!!
Wir ergänzen:
Auch diesmal geht der Tourismus und monetäres Interesse über den hochgelobten Natur- und Seehundschutz im Weltnaturerbe Wattenmeer!
Wie viele Opfer wird diese Fahrt unter den Seehunden fordern, wenn hoch trächtige Tiere kraftraubend flüchten und Seehundmütter unter dieser Störung in Panik ihre Jungen verlassen?
Umweltminister Robert Habeck lässt dieses Verbrechen zu.
Bis zu 500 Seehunde werden durch ihn beauftragte Seehundjäger in Schleswig-Holstein ohne tierärztliche Begutachtung und echte Kontrolle erschossen.
Eine solche Nacht wird auch sie auf den Plan rufen!
Friedrichskoog - auch in der Hand der Jägerschaft - wird ein paar neue Heuler bekommen, die sich die Partygäste während ihres Urlaubes gegen Zahlung von Eintrittsgeld, anschauen können.
Die spezialisierte Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert wird vielleicht auch einem Jungtier helfen können.
Aber nicht länger als 24 Stunden!
Dann muss sie ihn in die Verantwortung der Seehundjäger geben, die selbstständig über Leben und Tod entscheiden.
Was für ein Wahnsinn in Ministerialer Verantwortung! (bj)
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