Petition updateMinister Habeck, Minister Albrecht, beweisen Sie sich JETZT! Stoppen Sie die Seehundjäger!Medien berichten über erste Heulerfunde und werden aufgeklärt!
Bettina JungWenzendorf, Germany
Jun 3, 2017
Liebe Unterstützer, momentan häufen sich die Berichterstattungen, die die "Sorge um die Heuler" thematisieren und natürlich in glorifiziertes Licht stellen. Dies geschieht sicher aus Unkenntnis. Deshalb schrieben wir die Redaktionen der berichtenden BILD- Zeitung, Hamburg Sat1 regional, Lübecker Nachrichten, BUNTE, Abendblatt Schleswig-Holstein, Hamburg Zwei und NDR Schleswig-Holstein an und informierten. Ihr könnt uns gern unterstützen mit weiteren individuell formulierten und freundlichen Mails an die Adressaten, damit vielleicht auch unser erweiterter Blick auf die Geschehnisse einen redaktionellen Raum bekommt. leserbriefe@bild.de bunte@burda.com info@hamburg-zwei.de info@ndr.de Redaktion.Luebeck@LN-Luebeck.de hadigital@abendblatt.de kiel.sat1@sat1.de Sehr geehrte Redaktion, vielen Dank für Ihren Bericht über die Heuler, die in Friedrichskoog aufgepäppelt werden. Dieser bildet jedoch nicht die komplette Realität der Seehunde und Heuler in Schleswig-Hostein ab! Wir als Menschen- und Tierrechtspartei ETHIA kämpfen gemeinsam mit über 77.000 Unterstützern unserer Petition change.org/seehunde seit November 2016 für eine Novellierung der Seehundrichtlinie, der in Schleswig-Holstein allein jährlich bis zu 500 Seehunde zum Opfer fallen! Diese werden ohne echte Kontrolle und ohne jede tierärztliche Untersuchung durch im Auftrag des Umweltministers Robert Habeck arbeitende Seehundjäger erschossen. Nur ein Bruchteil aller in Not geratener Seehunde erhält überhaupt die Chance, touristisch wirksam in der Seehundstation Friedrichskoog rehabilitiert zu werden. Seehundjäger bekommen ein Kopfgeld für jeden Seehund - tot oder lebendig. Die Überstellung über z.T. 6 Stunden mit Fähre/ Autozug und wieder Auto, müssen sie aus eigener Tasche zahlen. Auch die Kegelrobbe, die eine noch stärker geschützte Art als der Seehund ist, und sich nicht im Jagdrecht befindet, fällt den Seehundjägern zum Opfer. Aktuell haben wir Strafanzeige in einem Tötungs-Fall in Travemünde gestellt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Der durch die FFH-Richtlinie geschützte Seehund muss aus dem Jagdrecht genommen und mehrere Auffangstationen berechtigt werden Seehunde aufzunehmen, damit wie nach holländischem Vorbild alle Tiere in Not ein Recht auf Therapie bekommen. In einem Zeitraum 2013/14 in dem in Holland 350 Seehunde aufgenommen wurden, wovon 300 wieder gesund ausgewildert werden konnten, wurden allein auf Sylt 136 Tiere erschossen, nur 13 nach Friedrichskoog überstellt, von denen nur 8 Tiere wieder ausgewildert wurden. An diesem Beispiel wird die dringend notwendige Novellierung der geltenden Richtlinie nach niederländischem Vorbild deutlich. In Deutschlandist ist die Seehundpopulation zudem nach neuesten Erkenntnissen um 20% rückläufig. Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung Mit freundlichen Grüßen Bettina Jung
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