Petition updateALTERSARMUT 43%Rente ist zu wenig !Änderung des GG 12a-wie es die AEMR in Art. 23 besagenDGB - Viele Rentnerinnen und Rentner sind arm
Marko KielingAL, Germany
22 Dec 2018

Viele Erwerbstätige, Rentnerinnen und Rentner leben unterhalb der Armutsgrenze. Das ist ein Ergebnis des am Donnerstag veröffentlichten Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Eine neue Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung zeigt auch: 20 Prozent der gesetzlich Versicherten haben nur geringe Rentenansprüche.

Die Zahl der von Armut betroffenen Menschen in Deutschland ist gestiegen. Mit einer Armutsquote von 16,8 Prozent sei erneut eine „traurige Rekordmarke seit der Vereinigung“ erreicht, sagte Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen anlässlich der Veröffentlichung des neuen Armutsberichts in Berlin. Das Bild von Armut müsse korrigiert werden, sagte Schneider weiter. Die öffentliche Wahrnehmung „Arme, das sind vor allem Arbeitslose, Alleinerziehende, Migranten und ungebildete und unqualifizierte Menschen“, sei falsch.


Arm trotz Arbeit
Wer also sind „die Armen“? Nach dem neuen Bericht „in der ganz überwiegenden Zahl" hier geborene Menschen mit „zumeist mittlerem oder höherem Qualifikationsniveau“, so Schneider. „Womit wir es also statistisch zu tun haben, ist echtes `working poor`. Armut trotz echter Arbeit.“
Die Hans-Böckler-Stiftung (HBS) veröffentlichte just am Vortag die Ergebnisse einer neuen Studie, die zum Thema passt. Danach verfügen 20 Prozent der Versicherten in der gesetzlichen Rentenversicherung trotz langjähriger Versicherungszeiten nur über geringe Rentenansprüche. Davon sind 90 Prozent Frauen, viele von ihnen hätten lange in Teilzeit gearbeitet und ihre Erwerbstätigkeit unterbrochen, schreiben Martin Brussig und Lina Zink vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen in der von der HBS geförderten Untersuchung.

14.12.2018
Quelle: DGB

https://www.dgb.de/themen/++co++447cd8e6-ff86-11e8-90f4-52540088cada

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