Mise à jour sur la pétitionALTERSARMUT 43%Rente ist zu wenig !Änderung des GG 12a-wie es die AEMR in Art. 23 besagenRenten-HammerExperte warnt vor Plänen der Großen Koalition
Marko KielingAL, Allemagne
3 nov. 2018

Die Rentenpläne der Großen Koalition stoßen bei Rentenexperte Axel Börsch-Supan vom Münchner "Center for the Economics of Aging" (MEA) auf große Ablehnung. Die junge Generation würde unter den Konsequenzen spürbar leiden, so der Experte. Sie müssten länger arbeiten sowie mehr Steuern und Rentenbeiträge zahlen.


Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, würden die Rentenpläne aus dem Sozialministerium von Hubertus Heil (SPD) Mehrbelastungen von 11 Milliarden Euro zusätzlich (2025) bis zu 180 Milliarden Euro zusätzlich (2060) pro Jahr hervorrufen. Die Finanzierung geriete laut Börsch-Supan zum Kraftakt. So gäbe es grundsätzlich drei verschiedene Lösungswege:

 

  1. Die Mehrwertsteuer wird erhöht - um drei Prozent bis 2025 und um mehr als zehn Prozent bis 2060
  2. Die Rentenbeiträge steigen - von aktuell 18,6 auf knapp 28 Prozent
  3. Das Rentenalter wird hochgesetzt - zunächst auf 69, bis 2060 auf 72 Jahre

 

Börsch-Supan kann sich laut "Bild"-Bericht nur vorstellen, dass eine Mischung aus diesen drei Lösungen die GroKo-Pläne finanzieren wird. Die Mehrwertsteuer müsste demnach um zwei Prozentpunkte rauf, der Rentenbeitrag auf 23,5 Prozent steigen und das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre erhöht werden.


Kritik am Rentenpaket auch vom Sozialverband VdK

Das Rentenpaket soll in der nächsten Woche im Parlament verabschiedet werden. Kritik an den Plänen gibt es auch vom Sozialverband VdK. Er warnt vor einer Benachteiligung ärmerer Senioren. "Es ist unerträglich, dass bedürftige Rentnerinnen die geplanten Verbesserungen bei der Mütterrente vollständig mit der Grundsicherung verrechnen müssen", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele dem "Spiegel".

03.11.2018
Quelle: Focus


https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente-experte-warnt-vor-plaenen-der-grossen-koalition_id_9847014.html

 

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