Mise à jour sur la pétitionALTERSARMUT 43%Rente ist zu wenig !Änderung des GG 12a-wie es die AEMR in Art. 23 besagenRenten-Niveau sinkt! 45 Jahre geschuftet: So wenig bleibt Ihnen von der Rente

Marko KielingAL, Allemagne
10 mai 2018
Das Renten-Niveau sinkt, viele sind von Altersarmut bedroht. Was bleibt da zum Leben übrig? Was bringt die neue Form der Betriebsrente. Die Fakten im Überblick.
Die Rente als Garantie für einen sorglosen Lebensabend? Das war einmal – in Zukunft droht selbst Durchschnittsverdienern im Rentenalter der Gang zum Sozialamt. Jeder Zweite verdient aktuell weniger als 2.500 Euro im Monat. Die Gewerkschaft Verdi rechnet vor, dass von diesen heutigen Arbeitnehmern künftig viele unter das Grundsicherungs-Niveau fallen werden. Das bedeutet die Absenkung des Renten-Niveaus für zukünftige Rentner:
Wie stark sinkt das Renten-Niveau?
Das ist unter anderem von der Arbeitsmarktlage und dem Altersaufbau der Bevölkerung abhängig. Im Rentenversicherungsbericht 2015 ging die Bundesregierung davon aus, dass das Renten-Niveau bis 2030 auf nur noch 44,3 Prozent sinken wird. Das bedeutet: Ein Durchschnittsrentner bekommt 44,3 Prozent dessen, was ein Durchschnitts-Arbeitnehmer verdient. Derzeit liegt der Wert bei 47,9 Prozent. Im schlimmsten Fall droht bis 2030 ein Absinken auf 43 Prozent – ab diesem Wert müsste der Gesetzgeber handeln. Aber: Für die Zeit nach 2030 ist keine Untergrenze mehr vorgesehen!
Warum sinkt das Renten-Niveau?
Das war eine politische Entscheidung zur langfristigen Finanzierung der Renten. Den Ausgleich für die Rentenlücke sollten die Beschäftigten aus eigener Tasche zahlen und privat vorsorgen – etwa mit der staatlich geförderten Riester-Rente. Doch diejenigen, die im Alter nur mit einer Mini-Rente rechnen, haben im Berufsleben kein Geld übrig, um für den Ruhestand zu sparen. Zudem sind bei der Riester-Rente die Arbeitgeber außen vor. Sie müssen sich, anders als bei der gesetzlichen Rente, nicht beteiligen.
Was bedeutet das für den Einzelnen?
Mit der gesetzlichen Rente allein wird es für die meisten schwierig, ihren Lebensstandard zu halten. Ein Beispiel: Wer – wie die Hälfte der Deutschen – derzeit 2.500 Euro verdient, kann im Alter leicht in die Nähe zur Sozialhilfe geraten. Heute käme man damit nach 45 Beitragsjahren auf 1.009 Euro Rente – bei einem Renten-Niveau von 43 Prozent blieben nur noch 906 Euro Nettorente, also nach Abzug von elf Prozent Sozialversicherungsbeiträgen.
Damit liegt die Rente nur knapp über dem Grundsicherungs-Niveau von derzeit 795 Euro. Mit weniger Beitragsjahren – also vor allem bei Frauen – sei das Hartz-IV-Niveau praktisch nicht zu vermeiden, so Verdi-Chef Frank Bsirske. Seine Gewerkschaft macht sich mit der Aktionswoche Guter Lohn – Gute Rente für eine Stärkung der gesetzlichen Rente stark. Bsirske: „Wenn immer mehr Beschäftigte ein Leben lang in die Rentenversicherung einzahlen und dann im Alter mehr oder weniger nur die Grundsicherung bekämen – genauso wie diejenigen, die nie eingezahlt haben –, dann widerspricht das massiv dem Gerechtigkeitsgefühl.“
So wirkt sich das sinkende Renten-Niveau aus: Wie viel Rente abhängig vom aktuellen Verdienst rauskommt
Die reine Prozentzahl ist abstrakt – deshalb haben wir für Sie ausgerechnet, wie sich das sinkende Renten-Niveau in Euro auswirkt. Der zum Erreichen der „Eckrente“ von 1.370 Euro brutto nötige Durchschnittsverdienst liegt heuer bei 37.103 Euro im Jahr. Die Werte geben die Bruttorente (ohne Abzug von elf Prozent Sozialabgaben) an. Lesen Sie also links Ihren aktuellen Verdienst und rechts die Rente, die Sie erwarten dürfen.
Weiter lesen unter:
https://www.merkur.de/leben/geld/jahre-geschuftet-wenig-bleibt-ihnen-rente-zr-8415669.html
Quelle: merkur.de
Aktualisiert: 29.09.17
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