Leid der Ponys beenden - Rosenheimer Herbstfest ohne Ponykarussells!

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Auf dem Rosenheimer Herbstfest müssen noch immer Ponys endlose Stunden im Kreis laufen. Dahinter verbirgt sich jedoch nichts anderes als eine tierquälerische Schinderei, denn Wirbelsäule und Beine von Ponys bzw. Pferden sind nicht für stundenlanges Im-Kreis-Laufen ausgelegt. Schmerzhafte Gelenk- und Wirbelschäden sind häufig die Folge. Neben einem oftmals nicht passenden Zaumzeug und einem vielerorts erheblichen Lärmpegel leiden die sensiblen Ponys vor allem unter der trübsinnigen Monotonie der endlosen Runden. Ein Blick in ihre müden Augen verrät, dass die Tiere längst aufgegeben haben. Der Missbrauch der Tiere als Rondell-Maschinen vermittelt Kindern zudem ein nicht zeitgemäßes Bild vom Umgang mit lebenden Mitgeschöpfen. Weitere Infos unter https://www.peta.de/ponykarussell.

In zahlreichen fortschrittlichen Städten wie Dachau, Düsseldorf, Konstanz oder Duisburg wurde die Pferdeschinderei bereits in die Geschichtsbücher verbannt. Auch die Bevölkerung lehnt Ponykarussells mit deutlicher Mehrheit ab: Eine repräsentative Umfrage (2015) ergab, dass rund zwei Drittel der Deutschen die Nutzung von Ponys in Karussells als nicht tiergerecht empfinden. Nur 13 % glauben hingegen, die Ansprüche der Tiere würden ausreichend erfüllt. Lediglich 19 % aller Befragten sind der Ansicht, dass Ponykarussells weiterhin auf Jahr- und Weihnachtsmärkten zugelassen werden sollten, während sich rund 59 % für ein Verbot aussprechen.  

Ponys sind keine Maschinen, die man stundenlang im Kreis laufen lässt. Bitte fordern Sie den Wirtschaftlichen Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim e. V. dazu auf, in 2021 und in Zukunft nur noch tierfreundliche Volksfeste durchzuführen – ohne lebende Tiere.

Auf Seiten der Politik besteht hier ebenfalls dringender Handlungsbedarf. Ponys dürfen nicht mehr länger als Spielzeuge auf Volksfesten missbraucht werden. Ihnen werden dabei erhebliche Schäden zugefügt, die unseres Erachtens mit dem Tierschutzgesetz nicht vereinbar sind. Auch der Deutsche Tierschutzbund e. V. lehnt das Ponyreiten auf Volksfesten aus tierschutzgründen ab (siehe Positionspapier). Gemeinsam tragen wir Verantwortung für das Wohl der Tiere als unsere Mitgeschöpfe. 

Daher fordern wir vom Rosenheimer Oberbürgermeister Andreas März sowie den Mitgliedern des Stadtrats Rosenheim, den Einsatz von lebenden Tieren auf Volksfesten zu verbieten. Es ist an der Zeit zu handeln!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ponys sind keine Maschinen, die man stundenlang im Kreis laufen lässt. Die sensiblen Tiere gehören meiner Meinung nach auf eine grüne Wiese und nicht auf ein Volksfest. Renommierte Pferdeexperten betonen, dass sowohl die Stumpfsinnigkeit als auch die körperliche Belastung schädlich für die Tiere sind. Zahlreiche Städte und Veranstalter haben ein Einsehen mit den Tieren und lassen Ponykarussells nicht mehr zu.

Ich empfinde das Ponykarussell in 2019 als Schandfleck für Rosenheim. Bitte zeigen Sie ein Herz für Tiere und lassen Sie künftig keine Attraktionen mit lebenden Tieren mehr zu.

Mit freundlichen Grüßen