Kürzere Wartezeiten für Psychotherapie! Jetzt das Kostenerstattungsverfahren reformieren!


Kürzere Wartezeiten für Psychotherapie! Jetzt das Kostenerstattungsverfahren reformieren!
Das Problem
🚨Wir haben einen Therapie-Notstand
In Deutschland herrscht ein alarmierender Mangel an Psychotherapieplätzen. Menschen warten durchschnittlich sechs Monate auf einen Therapieplatz oder müssen die Kosten für ihre Behandlung selbst tragen. Für viele kann das lebensentscheidend sein.
Der Grund: Die Bürokratie. Es gibt zu wenige sogenannte „Kassensitze”, über die Psychotherapeut*innen ihre Leistungen mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Ohne Kassensitz können Psychotherapeut*innen nur Privatversicherte oder Selbstzahler*innen behandeln - oder es ist für gesetzlich Versicherte das Kostenerstattungsverfahren erforderlich. Dessen Abwicklung ist zwar aufwändig, kann jedoch die Wartezeit deutlich verkürzen, da es ermöglicht, Psychotherapie bei Psychotherapeut*innen ohne Kassensitz in Anspruch zu nehmen.
💡Um eine Psychotherapie bei Psychotherapeut*innen ohne Kassenzulassung in Anspruch zu nehmen, muss ausführlich protokolliert werden, dass vergeblich versucht wurde, einen Psychotherapieplatz bei Psychotherapeut*innen mit Kassenzulassung zu finden. (Link: https://www.therapie.de/psyche/info/fragen/wichtigste-fragen/psychotherapie-kostenerstattung/
Es ist gerechtfertigt, von einem eklatanten Psychotherapie-Notstand zu sprechen: Menschen in Not benötigen psychische Unterstützung, die Versorgungslage ermöglicht es jedoch nicht, diese so zeitnah wie erforderlich zu erhalten. Die zuständigen Behörden weisen auf eine erhobene Bedarfsplanung hin – die ist jedoch von 1999 ist.
⏰Frau Warken: Wir brauchen jetzt die Reform des Kostenerstattungsverfahrens!
Die psychotherapeutische Versorgung in Deutschland muss sich endlich verbessern! Die langen Wartezeiten von mancherorts über einem Jahr und die starke Zunahme der Krankmeldungen aufgrund psychischer Erkrankungen verdeutlichen, dass die psychotherapeutische Versorgung – trotz der Kassensitze und des Kostenerstattungsverfahrens – nicht ausreichend gewährleistet werden kann.
Daher fordern wir von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem zuständigen Gemeinsamen Bundesausschusses eine grundlegende Reform des Kostenerstattungsverfahrens, um Menschen schneller in Therapie zu bringen.
Konkret fordern wir:
- Einheitliche Standards für die Beantragung und rechtliche Regelungen für die Bewilligung des Kostenerstattungsverfahrens
- Vereinfachung des Kostenerstattungsverfahrens und ggf. Reduktion der Nachweispflicht
- Bewilligungen von mehr Anträgen zum Kostenerstattungsverfahren
- Transparenz über die Anzahl der abgelehnten Anträge des Kostenerstattungsverfahrens und die Begründungen der Ablehnungen
- Die Möglichkeit das Kostenerstattungsverfahren auch dann zu nutzen, wenn Psychotherapeut*innen mit Kassensitz und freien Kapazitäten aufgrund von unzureichender Qualifikation für das spezifische Störungsbild nicht in Frage kommen oder Patient*innen das Gefühl haben, dass es auf zwischenmenschlicher Ebene nicht passt.
- Die Übernahme von Behandlungskosten über den 2,3-fachen Satz der GoP (Gebührenordnung für Psychotherapeut*innen) hinaus durch die gesetzlichen Krankenkassen
❤️Psychische Gesundheit geht uns alle an!
Wir sind ein reiches Land und dürfen uns diesen Psychotherapie-Notstand einfach nicht leisten. Psychische Erkrankungen haben oftmals eine lange Geschichte, die sich über Generationen hinweg erstrecken kann. Viele Erkrankungen bleiben unbehandelt, auch, weil sich Menschen schämen und psychische Krankheiten noch immer noch stigmatisiert werden. Sobald ein Mensch Hilfe sucht, sollten wir ihn schnellstmöglich unterstützen und die Hürden der psychotherapeutischen Versorgung möglichst niedrig halten.
Die Verbesserung des Kostenerstattungsverfahrens würde nicht nur die Wartezeiten verringern, sondern auch die Auswahl an Psychotherapeut*innen erhöhen. Nicht nur die langen Wartezeiten können zu einer Hürde auf dem Weg zu einer Psychotherapie werden, auch die mangelnde Auswahl an fachlich und persönlich geeigneten Psychotherapeut*innen stellt für viele Betroffene ein Hindernis dar (siehe Studie).
Unterschreibt daher unsere Petition – und teilt sie in euren Netzwerken!
Herzlichen Dank für eure Unterstützung!
Euer Aktionsbündnis für mehr Psychotherapieplätze
Alina Diem, Lukas Webers, Mareike Inhoff, Charlotte Appel, Merret Klos, Kathrin Schallenberg, Joéva Céline Lemieuvre, Julia Darboven und Diana Ammann
Homepage: https://sites.google.com/view/mehrpsychotherapie/startseite
Instagram: https://www.instagram.com/mehrpsychotherapieplaetze_de/

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Das Problem
🚨Wir haben einen Therapie-Notstand
In Deutschland herrscht ein alarmierender Mangel an Psychotherapieplätzen. Menschen warten durchschnittlich sechs Monate auf einen Therapieplatz oder müssen die Kosten für ihre Behandlung selbst tragen. Für viele kann das lebensentscheidend sein.
Der Grund: Die Bürokratie. Es gibt zu wenige sogenannte „Kassensitze”, über die Psychotherapeut*innen ihre Leistungen mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Ohne Kassensitz können Psychotherapeut*innen nur Privatversicherte oder Selbstzahler*innen behandeln - oder es ist für gesetzlich Versicherte das Kostenerstattungsverfahren erforderlich. Dessen Abwicklung ist zwar aufwändig, kann jedoch die Wartezeit deutlich verkürzen, da es ermöglicht, Psychotherapie bei Psychotherapeut*innen ohne Kassensitz in Anspruch zu nehmen.
💡Um eine Psychotherapie bei Psychotherapeut*innen ohne Kassenzulassung in Anspruch zu nehmen, muss ausführlich protokolliert werden, dass vergeblich versucht wurde, einen Psychotherapieplatz bei Psychotherapeut*innen mit Kassenzulassung zu finden. (Link: https://www.therapie.de/psyche/info/fragen/wichtigste-fragen/psychotherapie-kostenerstattung/
Es ist gerechtfertigt, von einem eklatanten Psychotherapie-Notstand zu sprechen: Menschen in Not benötigen psychische Unterstützung, die Versorgungslage ermöglicht es jedoch nicht, diese so zeitnah wie erforderlich zu erhalten. Die zuständigen Behörden weisen auf eine erhobene Bedarfsplanung hin – die ist jedoch von 1999 ist.
⏰Frau Warken: Wir brauchen jetzt die Reform des Kostenerstattungsverfahrens!
Die psychotherapeutische Versorgung in Deutschland muss sich endlich verbessern! Die langen Wartezeiten von mancherorts über einem Jahr und die starke Zunahme der Krankmeldungen aufgrund psychischer Erkrankungen verdeutlichen, dass die psychotherapeutische Versorgung – trotz der Kassensitze und des Kostenerstattungsverfahrens – nicht ausreichend gewährleistet werden kann.
Daher fordern wir von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem zuständigen Gemeinsamen Bundesausschusses eine grundlegende Reform des Kostenerstattungsverfahrens, um Menschen schneller in Therapie zu bringen.
Konkret fordern wir:
- Einheitliche Standards für die Beantragung und rechtliche Regelungen für die Bewilligung des Kostenerstattungsverfahrens
- Vereinfachung des Kostenerstattungsverfahrens und ggf. Reduktion der Nachweispflicht
- Bewilligungen von mehr Anträgen zum Kostenerstattungsverfahren
- Transparenz über die Anzahl der abgelehnten Anträge des Kostenerstattungsverfahrens und die Begründungen der Ablehnungen
- Die Möglichkeit das Kostenerstattungsverfahren auch dann zu nutzen, wenn Psychotherapeut*innen mit Kassensitz und freien Kapazitäten aufgrund von unzureichender Qualifikation für das spezifische Störungsbild nicht in Frage kommen oder Patient*innen das Gefühl haben, dass es auf zwischenmenschlicher Ebene nicht passt.
- Die Übernahme von Behandlungskosten über den 2,3-fachen Satz der GoP (Gebührenordnung für Psychotherapeut*innen) hinaus durch die gesetzlichen Krankenkassen
❤️Psychische Gesundheit geht uns alle an!
Wir sind ein reiches Land und dürfen uns diesen Psychotherapie-Notstand einfach nicht leisten. Psychische Erkrankungen haben oftmals eine lange Geschichte, die sich über Generationen hinweg erstrecken kann. Viele Erkrankungen bleiben unbehandelt, auch, weil sich Menschen schämen und psychische Krankheiten noch immer noch stigmatisiert werden. Sobald ein Mensch Hilfe sucht, sollten wir ihn schnellstmöglich unterstützen und die Hürden der psychotherapeutischen Versorgung möglichst niedrig halten.
Die Verbesserung des Kostenerstattungsverfahrens würde nicht nur die Wartezeiten verringern, sondern auch die Auswahl an Psychotherapeut*innen erhöhen. Nicht nur die langen Wartezeiten können zu einer Hürde auf dem Weg zu einer Psychotherapie werden, auch die mangelnde Auswahl an fachlich und persönlich geeigneten Psychotherapeut*innen stellt für viele Betroffene ein Hindernis dar (siehe Studie).
Unterschreibt daher unsere Petition – und teilt sie in euren Netzwerken!
Herzlichen Dank für eure Unterstützung!
Euer Aktionsbündnis für mehr Psychotherapieplätze
Alina Diem, Lukas Webers, Mareike Inhoff, Charlotte Appel, Merret Klos, Kathrin Schallenberg, Joéva Céline Lemieuvre, Julia Darboven und Diana Ammann
Homepage: https://sites.google.com/view/mehrpsychotherapie/startseite
Instagram: https://www.instagram.com/mehrpsychotherapieplaetze_de/

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Die Entscheidungsträger*innen
Kommentare von Unterstützer*innen
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Petition am 17. August 2025 erstellt