
Sonja SchuhmacherWeiden, Germany

Jun 8, 2017
Liebe Unterstützer,
im April hat die Konzentration von CO2 in unserer Atmosphäre erstmals den Wert 410 ppm (parts per million) überschritten. Wie klimaretter.info erläutert, „gab es einen so hohen CO2-Gehalt [zuletzt vor] mehreren Millionen Jahren. Klimaforscher weisen darauf hin, dass die Menschen eine neue Atmosphäre erzeugen, die mehr Hitze einfängt und die Wettermuster auf der ganzen Welt durcheinander bringt.“ Vor mehreren Millionen Jahren waren die Lebensbedingungen auf der Erde völlig andere. Nicht zuletzt war der Meeresspiegel um einige Meter höher.
Das wird – auch im Wahlkampf – in der Öffentlichkeit viel zu wenig diskutiert. Deshalb auch diese Woche wieder meine Bitte: Schreiben Sie an den Chefredakteur des SPIEGEL Klaus Brinkbäumer und fordern Sie:
BERICHTEN SIE WÖCHENTLICH ÜBER DEN KLIMAWANDEL!
leserbriefe@spiegel.de
Wenn Sie mehr schreiben möchten als diesen Satz, finden Sie unten einen Formulierungsvorschlag, den Sie auch gerne ergänzen und abwandeln können.
Danke für Ihr Engagement und herzliche Grüße
Ihre Sonja Schuhmacher
Bund Naturschutz Weiden/Oberpfalz
Formulierungsvorschlag:
Sehr geehrter Herr Brinkbäumer,
kennen Sie die Organisation 350.org https://350.org/de/ ? Die Zahl 350 bezieht sich auf 350 ppm – der CO2-Wert in unserer Atmosphäre, der dem höheren Leben noch zuträglich ist. Inzwischen wurde der Wert von 400 ppm deutlich überschritten, Tendenz steigend. Solche Werte gab es auf der Erde zuletzt vor mehreren Millionen Jahren. Damals waren die Pole eisfrei und die Meeresspiegel viele Meter höher.
Aber wer weiß das schon? Und wer stellt die Politiker zur Rede, die mit ihren Milliarden-Subventionen für schmutzige Energieträger wie Braunkohle und ihrer Deckelung der Erneuerbaren das Chaos perfekt machen?
Ich freue mich, dass Sie den Klimawandel in der Ausgabe Nr. 23 des SPIEGEL vom 3.6.2017 aufs Titelblatt gebracht haben. Bitte sorgen Sie dafür, dass die Klimapolitik im Wahlkampf zum zentralen Thema wird und berichten Sie wöchentlich über den Klimawandel!
Die meisten politischen Fehler lassen sich korrigieren – ein Versagen in der Klimapolitik hat jedoch unumkehrbare Folgen für alle.
Und eine Welt ohne giftige Abgase aus Schloten und Auspuffrohren, mit sehr viel weniger Lärm und viel mehr Ruhe, ohne Massentierhaltung, ohne Wirtschaftswachstum und überflüssigen Konsum – wäre das nicht auch eine schönere Welt?
Mit freundlichen Grüßen
Interessante Links:
http://www.klimaretter.info/meinungen/standpunkte/23202-pessimismus-laehmt
http://www.klimaretter.info/umwelt/nachricht/23013-co2-gehalt-uebersteigt-410-ppm
https://350.org/de/
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