KI Regulierung jetzt! - Chance nutzen, Kontrolle behalten

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Das Problem

Warum Berlin bei KI nicht wegsehen darf

KI kann Leben retten – in der Medizin, im Klimaschutz, in der Forschung. Aber dieselbe Technologie senkt auch die Hürde für Cyberangriffe und im Extremfall für biologische Waffen. Genau in diesem Moment hat Deutschland die Frist zur Benennung seiner eigenen KI-Aufsichtsbehörde verstreichen lassen – wir dürfen dieses Risiko nicht unbeaufsichtigt lassen.

Künstliche Intelligenz: Risiken erkennen, verantwortlich gestalten

1. Warum jetzt handeln?

KI-Systeme entwickeln sich schneller, als Politik und Gesellschaft bisher darauf reagiert haben. Das betrifft nicht nur ferne Zukunftsszenarien, sondern schon heute reale Auswirkungen auf Arbeit, Demokratie, Sicherheit und Machtverteilung. Eine internationale Expertenbefragung (Delphi-Studie, 272 Fachleute, Ende 2025) kommt zu einem klaren Befund: Ohne wirksame Gegenmaßnahmen halten Fachleute die meisten der untersuchten KI-Risiken für ernstzunehmend wahrscheinlich – mit gezielten politischen Maßnahmen lässt sich das Risiko aber deutlich senken. Genau hier setzt dieser Katalog an: Er soll aufzeigen, wo auf Berliner, Bundes- und EU-Ebene angesetzt werden kann.

2. Die zentralen Risiken – kurz umrissen

Risiko

Worum geht es?

Missbrauch für Waffen & Cyberangriffe

KI senkt die Einstiegshürde für Cyberwaffen und im Extremfall für biologische/chemische Bedrohungen (CBRNE).

Machtkonzentration

Wenige Konzerne und Staaten kontrollieren die leistungsfähigsten Modelle und die dafür nötige Rechenleistung ("Compute").

Wettbewerbsdruck statt Sicherheit

Firmen liefern sich ein Tempo-Rennen, bei dem Sicherheitsprüfungen tendenziell zu kurz kommen ("race to the bottom").

Desinformation & Wahlbeeinflussung

Generative KI erleichtert Fälschungen (Deepfakes, Fake-News) in bisher unbekanntem Ausmaß.

Arbeitsmarkt & soziale Ungleichheit

Automatisierung trifft Branchen ungleich; Gewinne aus KI-Produktivität verteilen sich bisher kaum breit.

Intransparenz & fehlende Rechenschaft

Viele Systeme sind "Black Boxes" – selbst Entwickler verstehen oft nicht vollständig, wie Entscheidungen zustande kommen.

Regulierungslücken & verzögerte Umsetzung

Der EU AI Act existiert, aber zentrale Pflichten für Hochrisiko-Systeme wurden bereits mehrfach verschoben (aktuell u. a. auf Dezember 2027 / August 2028).

Ganzer Text im folgenden link:

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Cristin KönigPetitionsstarter*in

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