
Die Antwort der Deutschen Flugsicherung auf unsere Anfrage über die Gründe des Kerosinablasses (siehe unten). Die Flugsicherung wird über die Gründe nicht informiert und verweist auf die Fluggesellschaft. Außerdem verweist sie auf eine Studie des Umweltbundesamtes die besagt, dass die Kerosinablässe ungefährlich seien. Das ist schon interessant. Wegen 40 Mikrogramm (also 4 Moleküle auf 1 Million) Stickoxide werden Fahrverbote für Diesel verhängt aber hier will man uns weis machen, dass 50 Tonnen Kerosin ungefährlich sind.....
Sehr geehrter Herr xy,
leider können wir Ihnen den Grund nicht mitteilen, da uns dieser in der Regel nicht mitgeteilt wird. Wenden Sie sich hierzu bitte direkt an die Fluggesellschaft.
Im übrigen möchten wir Sie gerne auf die vor kurzem veröffentlichte Studie des Umweltbundesamtes hinweisen. In dieser Studie werden die Gefahren ausgehend von Treibstoffschnellablässen auf die menschliche Gesundheit, die Luft, das Grundwasser und den Boden analysiert. Das Umweltbundesamt kommt in der Studie zu dem Ergebnis, dass diese Gefahren als gering und damit als unkritisch eingestuft werden können.
Siehe: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/treibstoffschnellablass-aus-luftfahrzeugen
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichem Gruß
DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
i.A. Miguel Benedicto
06103 707 4175