Keine weitere Bebauung am Inseleingang Stralau!

1.203

Das Problem

Gemeinsam können wir uns dafür einsetzen, dass unsere Bedarfe und Hinweise Einfluss auf die weitere Planung und Entwicklung der Flächen am Inseleingang Alt-Stralau haben.

Erhalt der letzten Freifläche am Eingang der Halbinsel Stralau

Warum diese Petition?

Die Halbinsel Stralau ist durch ihre einzigartige Lage zwischen Spree und Rummelsburger Bucht geprägt. Gleichzeitig wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Flächen bebaut und das Quartier erheblich nachverdichtet.

Nun soll auf dem Grundstück Alt-Stralau 63–67 eine Modulare Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) mit rund 300 Plätzen entstehen. Damit würde eine der letzten größeren Freiflächen  auf der Insel, aber die allerletzte Freifläche am Eingang der Halbinsel bebaut.

Diese Petition betrifft zwar Stralau, steht jedoch beispielhaft für eine Entwicklung, die viele Berliner Kieze betrifft: Immer mehr Grün- und Freiflächen gehen durch Nachverdichtung verloren.

Worum geht es ?

Diese Petition richtet sich ausdrücklich nicht gegen die Unterbringung von Geflüchteten.

Berlin trägt Verantwortung für die Aufnahme schutzsuchender Menschen.

Ich bin  jedoch der Auffassung, dass auch bei wichtigen sozialen Vorhaben die Wahl des Standorts sorgfältig geprüft werden muss.

Ich halte den Standort Alt-Stralau 63–67 aus städtebaulicher, ökologischer und nachbarschaftlicher Sicht für ungeeignet.

Warum dieser Standort kritisch gesehen wird? 

Der Eingang der Halbinsel wurde in den vergangenen Jahren bereits erheblich nachverdichtet.

Die Freifläche erfüllt wichtige Funktionen für Klima, Artenvielfalt und Lebensqualität. Sie trägt zur Kühlung des Stadtklimas bei, speichert Regenwasser und bietet zukünftig  einen wichtigen Erholungsraum.

Unbebaute Freiflächen bieten die Chance, dauerhaft öffentliche Grün- und Erholungsräume zu sichern. Angesichts der fortschreitenden Nachverdichtung sollten die letzten Freiflächen nicht weiter versiegelt werden.

Hinzu kommt, dass Stralau nur über eine einspurige  Zu- und Abfahrt verfügt. Bereits heute kommt es durch Baustellen und Verkehr regelmäßig zu erheblichen Belastungen.

Viele Anwohner bemängeln außerdem, dass eine frühzeitige Information und Beteiligung trotz entsprechender Ankündigungen kaum stattgefunden hat.

Forderungen

Diese Petition richtet sich an den Berliner Senat, den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sowie die degewo AG

- den Erhalt der Freifläche Alt-Stralau 63–. 67,

- die Prüfung geeigneter Alternativstandorte,

- eine transparente und frühzeitige Bürgerbeteiligung,

- eine nachhaltige Stadtentwicklung, die Klima-, Natur- und Lebensqualität gleichermaßen berücksichtigt.

Offene Fragen: 

Viele Anwohner wünschen sich Antworten auf folgende Fragen:

- Warum wurde gerade dieser Standort ausgewählt?

- Welche Alternativstandorte wurden geprüft?

- Wie werden Verkehr, Rettungswege und soziale Infrastruktur berücksichtigt?

- Warum wurden die Anwohner vor der Standortentscheidung nicht umfassend informiert und beteiligt?

Eine Erweiterung  der Petition vom 15.08.26 ist gesondert  unter "Update"   veröffentlicht. Hier geht es zum Update des Petitionstextes

Bitte unterstützen Sie unsere Petition mit Ihrer Unterschrift.

Gemeinsam können wir uns für den Erhalt der letzten Freifläche am Eingang der Halbinsel Stralau und für eine transparente Stadtentwicklung einsetzen.

Anwohnerin

Petentin 

avatar of the starter
Anwohnerin und PetentinPetitionsstarter*inIch engagiere mich für den Erhalt der letzten Freifläche am Inseleingang sowie für eine transparente und nachhaltige Stadtentwicklung.

Die Entscheidungsträger*innen

Cansel Kızıltepe
Cansel Kızıltepe
Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung,Integration
Christian Gaebler
Christian Gaebler
Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Präsident der LFU
Präsident der LFU
Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und Unterbringung (LFU)
Kai Wegner
Kai Wegner
Bürgermeister
DeGeWo AG
DeGeWo AG
Vorstand

Kommentare von Unterstützer*innen

Neuigkeiten zur Petition