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Keine Legalisierung tierquälerischer Jagdmethoden in NRW

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Eine gemeinsame Petition von Aktionsbündnis Fuchs, animal public, Bund gegen Missbrauch der Tiere, DNR, ETN, Menschen für Tierrechte , PETA Deutschland, TASSO und Wildtierschutz Deutschland.

Im Mai 2015 trat in Nordrhein-Westfalen nach ausführlichen Beratungen und Diskussionen das erste „Ökologische Jagdgesetz“ in Kraft. Ziel des Gesetzes war es, eine stärkere Berücksichtigung des Tierschutzes und des Artenschutzes bei der Jagd zu gewährleisten. Zahlreiche Tierarten wurden von der langen Liste der über 100 jagdbaren Arten gestrichen und diverse tierquälerische Jagdtraditionen untersagt. So wurde die Ausbildung von Hunden an flugunfähigen Enten, die Jagd auf Füchse und Dachse im Bau, der Einsatz von Totschlagfallen und das Aussetzen und Abschießen von eigens dafür gezüchteten Tieren sowie der Abschuss von Katzen verboten.

Die neu gewählte Landesregierung aus CDU und FDP will das „Ökologische Jagdgesetz“ abschaffen. Innerhalb kürzester Zeit wurde, ohne nennenswerte Einbeziehung der Tier- oder Naturschutzverbände, ein neues Gesetz auf den Weg gebracht. Dies soll noch im Februar 2019 im Landtag beschlossen werden. Die Landesregierung will die tierquälerische Ausbildung an flugunfähigen Enten, ebenso wie die Baujagd auf Füchse und Dachse und die Jagd auf eigens dafür ausgesetzte Tiere wieder legalisieren. Zudem soll die Liste jagdbarer Arten wieder erweitert werden, der Nachweis der Schießfertigkeit entfallen und die Jagdabgaben reduziert werden. Ein klares Zugeständnis an die einflussreiche Jagdlobby.

Bitte helfen Sie uns diesen tierschutzpolitischen Rückschritt zu verhindern! Unterschreiben Sie unsere Petition an Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet und die Vorsitzenden der Regierungsfraktionen.



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