Keine Rettungswache neben dem Friedhof in Lauterbach

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Das Problem

Das Problem
Als Anwohner von Lauterbach sind wir zutiefst besorgt über den geplanten Bau einer DRK-Rettungswache direkt neben unserem Friedhof. Diese Entscheidung wurde getroffen, ohne dass alternative Standorte ernsthaft geprüft wurden, obwohl es viele Bedenken gibt, die gegen diesen Standort sprechen.

  1.  Ist das Verkehrsaufkommen ein großes Problem. Die Ausfahrt der Rettungsfahrzeuge wird in direkter Nähe zum Friedhof geplant, was nicht nur den ruhigen Charakter dieses Ortes der Erinnerung und des Abschieds stören wird, sondern auch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen könnte. Der Parkplatz beim Friedhof ist bereits ausgelastet, und die zusätzliche Belastung durch die Rettungswache könnte zu gefährlichen Situationen führen. Die Verkehrsuntersuchung geht davon aus, dass insbesondere am Morgen (mit 1.030 Kfz/h) und am Nachmittag (mit 1.325 Kfz/h) bei einer Rückstauwahrscheinlichkeit von 95 % eine durchschnittliche Wartezeit von 26 Sekunden im Ausfahrtsbereich auftreten kann.
  2. Muss der Lärmschutz in Betracht gezogen werden. Der friedliche Charakter der Ruhestätte sowie die Ruhe der angrenzenden Wohngegenden wird vermutlich durch die ständige Aktivität und Sirenen erheblich beeinträchtigt. Wir alle, die hier leben, verdienen ein Umfeld, das Rücksicht auf unsere Bedürfnisse nimmt und Lärmbelästigungen, besonders in den Abend- und Nachtstunden, minimiert.
  3. Artenschutz ist ein weiterer Punkt, der oft vernachlässigt wird. Die Grünflächen um den Friedhof herum sind Heimat vieler geschützter Arten. Der Bau und Betrieb der Rettungswache könnte diesen Lebensraum zerstören und die Artenvielfalt gefährden.
  4. Es besteht eine reale Gefahr durch Starkregen. Durch die Versiegelung der großen Fläche könnte das Abwassersystem an seine Grenzen bringen und bei extremen Wetterereignissen zu Überschwemmungen führen. Für die langfristige Sicherheit unserer Gemeinde müssen Lösungen gefunden werden, die sowohl praktisch als auch nachhaltiger sind.
  5. Wir fordern die Stadtverordneten auf, alternative Standorte ernsthaft in Betracht zu ziehen, die den Anforderungen einer Rettungswache entsprechen, aber auch den Bedürfnissen und Sorgen der Anwohner gerecht werden. Lassen Sie uns gemeinsam verantwortlich handeln, um unsere Gemeinschaft zu schützen und zu fördern.
  6. Bitte unterstützen Sie uns bei diesem Anliegen und unterschreiben Sie die Petition, um unverzüglich alternatives Handeln zu fordern.

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