Kein Tierleid im Basler Kinderspital!


Kein Tierleid im Basler Kinderspital!
Das Problem
Kein Tierleid im Basler Kinderspital UKBB
Im Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB (Schweiz) wird - seit Jahren - zur Unterhaltung von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern in der Caféteria ein beidseitig einsehbares Meeresaquarium betrieben. Die darin ausgestellten Meerestiere, wie Anemonen- und Doktorfische sind dem 24-Stunden-Betrieb des Spitals und den damit einhergehenden ständigen Störungen sowie dem Licht- und Lärmpegel schutzlos ausgeliefert. Tagsüber können Menschen das enge Becken beidseitig einsehen und Fotos machen. Das bedeutet für die Fische anhaltender Stress und ständige Fluchtsituationen in die kaum vorhandenen Rückzugsmöglichkeiten.
Besonders stossend ist der Umstand, dass die ursprünglich in ihren Herkunftsländern freilebenden Meeresfische durch engagierte Tierfänger allesamt der freien Wildbahn entnommen, also der Natur gestohlen, wurden. Beim Einfangen von Wildtieren werden bestehende Tierbestände in der freien Wildbahn geschwächt, unbeteiligte Tiere in ihrem Lebensraum gestört und natürliche Habitate beschädigt oder gar zerstört. Dazu kommt eine hohe Dunkelziffer an wildgefangenen Tieren, die während des Einfangens, auf dem Transport oder innerhalb des ersten Jahres im Mini-Aquarium sterben.
Wir fordern das UKBB auf, die Haltung von Tieren in ihren Räumlichkeiten per sofort einzustellen und diese an eine Auffangstation bzw. Schutzeinrichtung für Meerestiere zu übergeben. Bis dahin fordern wir das UKBB dazu auf, die Tiere vor Klopfgeräuschen und Blitzlicht besser zu schützen, das Becken einseitig komplett abzudunkeln und auf der gegenüberliegenden Seite das Berühren der Scheibe oder das Herantreten mittels einer Absperrung zu unterbinden.
Den sich in Pflege befindlichen kleineren und grösseren Patienten und ihren Angehörigen, wie auch dem Personal wünschen wir viel Kraft und alles Gute. Wir haben Verständnis dafür, dass man sich in schweren Zeiten nur allzu gerne ablenkt und die Schönheit der Natur geniessen möchte. Diese Freude ist jedoch einseitig und die dazu benutzten Tiere zahlen unfreiwillig einen hohen Preis dafür. Tiere dürfen nicht gegen ihren Willen gefangen und auf kleinster Fläche ausgestellt werden - auch nicht in einem Kinderspital. Wir empfehlen dem UKBB die Anlegung eines bereichernden Naturgartens, einer Futterstelle für hungrige Wildvögel oder den Betrieb eines Insektenhotels. Damit schadet man der Natur nicht, sondern unterstützt sie aktiv. Eine klassische Situation bei der beide Seiten profitieren.

250
Das Problem
Kein Tierleid im Basler Kinderspital UKBB
Im Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB (Schweiz) wird - seit Jahren - zur Unterhaltung von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern in der Caféteria ein beidseitig einsehbares Meeresaquarium betrieben. Die darin ausgestellten Meerestiere, wie Anemonen- und Doktorfische sind dem 24-Stunden-Betrieb des Spitals und den damit einhergehenden ständigen Störungen sowie dem Licht- und Lärmpegel schutzlos ausgeliefert. Tagsüber können Menschen das enge Becken beidseitig einsehen und Fotos machen. Das bedeutet für die Fische anhaltender Stress und ständige Fluchtsituationen in die kaum vorhandenen Rückzugsmöglichkeiten.
Besonders stossend ist der Umstand, dass die ursprünglich in ihren Herkunftsländern freilebenden Meeresfische durch engagierte Tierfänger allesamt der freien Wildbahn entnommen, also der Natur gestohlen, wurden. Beim Einfangen von Wildtieren werden bestehende Tierbestände in der freien Wildbahn geschwächt, unbeteiligte Tiere in ihrem Lebensraum gestört und natürliche Habitate beschädigt oder gar zerstört. Dazu kommt eine hohe Dunkelziffer an wildgefangenen Tieren, die während des Einfangens, auf dem Transport oder innerhalb des ersten Jahres im Mini-Aquarium sterben.
Wir fordern das UKBB auf, die Haltung von Tieren in ihren Räumlichkeiten per sofort einzustellen und diese an eine Auffangstation bzw. Schutzeinrichtung für Meerestiere zu übergeben. Bis dahin fordern wir das UKBB dazu auf, die Tiere vor Klopfgeräuschen und Blitzlicht besser zu schützen, das Becken einseitig komplett abzudunkeln und auf der gegenüberliegenden Seite das Berühren der Scheibe oder das Herantreten mittels einer Absperrung zu unterbinden.
Den sich in Pflege befindlichen kleineren und grösseren Patienten und ihren Angehörigen, wie auch dem Personal wünschen wir viel Kraft und alles Gute. Wir haben Verständnis dafür, dass man sich in schweren Zeiten nur allzu gerne ablenkt und die Schönheit der Natur geniessen möchte. Diese Freude ist jedoch einseitig und die dazu benutzten Tiere zahlen unfreiwillig einen hohen Preis dafür. Tiere dürfen nicht gegen ihren Willen gefangen und auf kleinster Fläche ausgestellt werden - auch nicht in einem Kinderspital. Wir empfehlen dem UKBB die Anlegung eines bereichernden Naturgartens, einer Futterstelle für hungrige Wildvögel oder den Betrieb eines Insektenhotels. Damit schadet man der Natur nicht, sondern unterstützt sie aktiv. Eine klassische Situation bei der beide Seiten profitieren.

250
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 26. Februar 2025 erstellt