Kein Olympia in Hamburg

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Anton Sterisk und 12 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,

 

die erneute Bewerbung der Hansestadt für die Ausrichtung von Olympischen Spielen zeugt von einer bodenlosen Ignoranz der Verantwortlichen gegenüber den Belangen der Bevölkerung.

Auf den ersten Blick ein wirklich schöner Gedanke, Olympische Spiele in modernen Sportstätten, eingebettet in die Szenerie an Elbe, Alster & Co.

 

Aber: 

Unserer schönen Stadt fehlt es überall an der erforderlichen Infrastruktur, um solch ein Weltereignis auszuführen. 

Wir alle kennen die tägliche Verkehrssituation, Staus auf den Elbbrücken, Staus vor dem Elbtunnel, Staus auf der A1, Staus auf der A23...

Ein Verkehrsunfall zur besten Berufsverkehrszeit führt regelmäßig zum zusammenhängenden Kollaps. 

Die meisten erinnern sich mit Schrecken an die Tage des G20 Gipfels im Jahre 2017, die Stadt erlebte ein beispielloses Chaos, rund um die Innenstadt ging über Tage nichts. Völlig überlastete Polizisten. Entnervte Stadtbevölkerung.

Und etwas VIEL größeres soll nun über 2 Wochen hier durchgeführt werden?

Man wollte sich im Licht der internationalen Öffentlichkeit sonnen - es wurde ein leider katastrophaler und teurer Flop wie wir alle wissen!

Zweitens: die Stadt Hamburg ist überhaupt nicht für Großschadenlagen ausgerichtet.  Was ist mit Anschlägen? Leider immer ein realistisches Szenario. 

Kürzlich raste ein Auto in die feiernde Menge bei der Meisterschaftsfeier des FC Liverpool, im letzten Jahr wurden multiple Feiern, Großereignisse usw. in Deutschland von Anschlägen mit Toten heimgesucht.

Kürzlich erst gab es eine Messerattacke am Hamburger Hauptbahnhof mit vielen Schwerverletzten.

Die Hansestadt Hamburg stampft gerade Krankenhäuser ein, da diese nicht "wirtschaftlich" sind. 

Jüngstes Beispiel:  Das Krankenhaus im Stadtteil Wilhelmsburg "die große Elbinsel" verliert Ihre Notaufnahme und chirurgische Abteilung.  Hier werden ca. 60.000 Einwohner + zigtausende Arbeitnehmer im Industrie- und Hafengebiet grund- und regelversorgt.  

Auch das große Unfallklinikum Boberg, erstklassig ausgestattet steht auf der Streichliste !!

Ein kolossales Versagen aller Verantwortlichen, die sich Ihren Platz in den Geschichtsbüchern sichern wollen, aber die essenzielle Infrastruktur der Stadt sträflich vernachlässigen.

Es sollen Milliarden in Olympia, Stadionneubau "um die Weltstars anzulocken", etc. gesteckt werden, aber es fehlen ein paar Millionen für die Notfallversorgung. 

Der erste Bürgermeister der Stadt ist von Hause aus Arzt, man sollte ihn mal wieder daran erinnern.

Man erinnere sich: noch zu Pandemiezeiten waren Krankenhäuser "kritische Infrastruktur", die Pandemie wurde u.a. mit Hilfe tausender engagierter Mitarbeiter bewältigt.

Wir als Hamburgerinnen und Hamburger sagen entschieden nein zu einem Megaprojekt in der Stadt. Es wird eine Katastrophe mit Ansage.

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Hans Martin WismarPetitionsstarter*inArzt in der Notaufnahme

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Das Problem

Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,

 

die erneute Bewerbung der Hansestadt für die Ausrichtung von Olympischen Spielen zeugt von einer bodenlosen Ignoranz der Verantwortlichen gegenüber den Belangen der Bevölkerung.

Auf den ersten Blick ein wirklich schöner Gedanke, Olympische Spiele in modernen Sportstätten, eingebettet in die Szenerie an Elbe, Alster & Co.

 

Aber: 

Unserer schönen Stadt fehlt es überall an der erforderlichen Infrastruktur, um solch ein Weltereignis auszuführen. 

Wir alle kennen die tägliche Verkehrssituation, Staus auf den Elbbrücken, Staus vor dem Elbtunnel, Staus auf der A1, Staus auf der A23...

Ein Verkehrsunfall zur besten Berufsverkehrszeit führt regelmäßig zum zusammenhängenden Kollaps. 

Die meisten erinnern sich mit Schrecken an die Tage des G20 Gipfels im Jahre 2017, die Stadt erlebte ein beispielloses Chaos, rund um die Innenstadt ging über Tage nichts. Völlig überlastete Polizisten. Entnervte Stadtbevölkerung.

Und etwas VIEL größeres soll nun über 2 Wochen hier durchgeführt werden?

Man wollte sich im Licht der internationalen Öffentlichkeit sonnen - es wurde ein leider katastrophaler und teurer Flop wie wir alle wissen!

Zweitens: die Stadt Hamburg ist überhaupt nicht für Großschadenlagen ausgerichtet.  Was ist mit Anschlägen? Leider immer ein realistisches Szenario. 

Kürzlich raste ein Auto in die feiernde Menge bei der Meisterschaftsfeier des FC Liverpool, im letzten Jahr wurden multiple Feiern, Großereignisse usw. in Deutschland von Anschlägen mit Toten heimgesucht.

Kürzlich erst gab es eine Messerattacke am Hamburger Hauptbahnhof mit vielen Schwerverletzten.

Die Hansestadt Hamburg stampft gerade Krankenhäuser ein, da diese nicht "wirtschaftlich" sind. 

Jüngstes Beispiel:  Das Krankenhaus im Stadtteil Wilhelmsburg "die große Elbinsel" verliert Ihre Notaufnahme und chirurgische Abteilung.  Hier werden ca. 60.000 Einwohner + zigtausende Arbeitnehmer im Industrie- und Hafengebiet grund- und regelversorgt.  

Auch das große Unfallklinikum Boberg, erstklassig ausgestattet steht auf der Streichliste !!

Ein kolossales Versagen aller Verantwortlichen, die sich Ihren Platz in den Geschichtsbüchern sichern wollen, aber die essenzielle Infrastruktur der Stadt sträflich vernachlässigen.

Es sollen Milliarden in Olympia, Stadionneubau "um die Weltstars anzulocken", etc. gesteckt werden, aber es fehlen ein paar Millionen für die Notfallversorgung. 

Der erste Bürgermeister der Stadt ist von Hause aus Arzt, man sollte ihn mal wieder daran erinnern.

Man erinnere sich: noch zu Pandemiezeiten waren Krankenhäuser "kritische Infrastruktur", die Pandemie wurde u.a. mit Hilfe tausender engagierter Mitarbeiter bewältigt.

Wir als Hamburgerinnen und Hamburger sagen entschieden nein zu einem Megaprojekt in der Stadt. Es wird eine Katastrophe mit Ansage.

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Hans Martin WismarPetitionsstarter*inArzt in der Notaufnahme
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Petition am 4. Juni 2025 erstellt