Petition updateKein Mandat für das „Forum Lebendiges Seckbach“Deutliches Signal gegen die Ausweitung der Durchgangsverkehre in Seckbacher Nebenstraßen
Thomas DeichmannFrankfurt, Germany
Dec 8, 2024

Mittlerweile ist der offene Brief „Kein Mandat für das Forum Lebendiges Seckbach“ an die 300 Mal unterzeichnet worden – es kursieren auch Unterschriftenlisten. Damit gibt es binnen weniger Wochen schon weit mehr Kritiker als nachweisbare Anhänger der Forums-Lösung mit einem Einbahnstraßensystem und der Ausweitung der Durchgangsverkehre in Nebenstraßen wie Alteborn, Zeuläcker, Trieb, Hochstädter und Leonhardsgasse mit Rückbauten etlicher Parkplätze und weiteren „Verschlimmbesserungen“ für die #Zentgrafenschule, die #FGSeckbach02 mit Bezirkssportanlage und viele ansässige Bürger und Gewerbetreibende.

Bis Ende 2024 werde ich Unterschriften sammeln und bitte hierbei weiter um Unterstützung und Unterzeichnung des offenen Briefs. Zum Jahresbeginn 2025 werde ich den Ortsbeirat und die städtischen Behörden über das Zwischenergebnis informieren und deutlich machen, dass die Forums-Ideen alles andere als eine Mehrheitsmeinung in Seckbach darstellen. Dieses Signal war und ist mir wichtig, um zu verhindern, dass Fakten geschaffen werden in der fälschlichen Annahme, Seckbach stünde mehrheitlich hinter den Lösungsvorschlägen des Forums. Wie es dann weitergeht, wird sich weisen müssen – hier ist auch unser engagierter Ortsbeirat gefragt, mit dem ich in Kontakt bin.

Gelernt habe ich mittlerweile, dass es viele Optionen gibt und in diesem Sinne auch deutlich mehr als die vom Forum bei Umfragen präsentierten drei Varianten. Eine Option wäre, gegen dieses bürokratische Regelwerk zu opponieren, das Gemeinden Mindestbreiten von Bürgersteigen vorschreibt, um für Baumaßnahmen Steuergelder zurückgezahlt zu bekommen. Immerhin stehen Politik und Behörden im Dienst der Bürger und nicht umgekehrt – so zumindest mein Staatsverständnis. Unter dieser technokratischen Kopfgeburt ohne Bezug zur Realität und ohne Anerkennung historisch gewachsener Strukturen leiden gewiss noch viele andere Stadtteile und Gemeinden. Vielleicht lässt sich hier ein Schulterschluss herstellen und das Regelwerk kippen. Außerdem könnte die Stadt auch einfach auf die Landesmittel verzichten und die Sanierung der unteren Wilhelmshöher ohne grundlegenden Eingriffe in die Verkehrsflüsse organisieren. Was es auf jeden Fall für Seckbach bräuchte, wäre ein praktikables Konzept, um die Durchgangsverkehre zu reduzieren.

In diesem Sinne wünsche ich eine schöne Adventszeit. Melden Sie sich gerne, wenn es Fragen oder Anregungen gibt. Mit den besten Grüßen und Wünschen, Thomas Deichmann

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