Kein Leistungsabbau am Kreiskrankenhaus Frankenberg

Das Problem

  • Keine Abschaffung der Kardiologie
  • Keine Benachteiligung der Bevölkerung des Südkreises Waldeck-Frankenberg!

Dies fordert der Förderverein des Kreiskrankenhauses Frankenberg e.V. mit einer öffentlichen Eingabe vom Kreistag Waldeck-Frankenberg. Der Landkreis sieht als zukünftiges Modell der stationären Gesundheitsversorgung ein Kreiskrankenhaus unter seiner Trägerschaft mit zwei Standorten in Korbach (mit Schwerpunktversorgung Level2) und in Frankenberg (mit Basisversorgung Level 1n) vor. Das Leistungsangebot in Korbach wird vergrößert, dasjenige in Frankenberg ist mit der Auflösung der Sektion "Kardiologie"  Ende Februar 2024 verkleinert worden. Es steht zu befürchten, dass hier noch weitere Leistungen von der stationären Versorgung ausgeschlossen werden.

Ich unterstütze daher mit meiner Unterschrift, das Kreiskrankenhaus vor einem Leistungsabbau zu bewahren und insbesondere die aufgelöste  Sektion "Kardiologie" wieder einzurichten und mit einem/einer kardiologischen Facharzt /Fachärztin zu besetzen, um die für die Einwohnerschaft des Südkreises entstandene Versorgungslücke zu schließen.

 

Die vom Landkreis geplante Fusion der Krankenhäuser in Frankenberg und Korbach wird auch vom Förderverein als wirtschaftlich sinnvoll unterstützt. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass für die Patientenschaft keine Nachteile entstehen. Dies ist aber der Fall. Im Februar wurde in Frankenberg die Sektion „Kardiologie“ nach Weggang von Frau Dr. Pryss aufgelöst. Dadurch fehlt für die Bevölkerung des Südkreises ein wichtiges Versorgungsangebot insbesondere auf dem Gebiet der Schrittmacher- und Defibrillatortherapie, aber auch im Hinblick auf notwendiges kardiologisches Spezialwissen wie z. B. für komplexe Herzrhythmusstörungen.

Dass in Frankenberg seit über 40 Jahren eine spezielle kardiologische Expertise bestand, ist eine Tatsache, die der Kreis übergeht. Die korrekte Bezeichnung lautete nicht „Fachabteilung Kardiologie“, wie im Pressebericht dargestellt, sondern „Sektion Kardiologie“, und diese ist tatsächlich weggefallen. Die dadurch entstandene Versorgungslücke lässt sich auch durch das „kleine internistische Einmaleins“ nicht schließen und nicht durch Verlegungen in andere Kliniken kompensieren.

Im einzigen Krankenhaus des Südkreises fehlt nun ein wichtiges medizinisches Angebot. Im nördlichen Kreisteil (ehemaliger Kreis Waldeck) dagegen stehen der Bevölkerung 3 Kliniken zur Verfügung, die jeweils mit einem bzw. mehreren Kardiologen ausgestattet sind. Die Benachteiligung ist offensichtlich. Der Südkreis droht abgehängt zu werden. Die Vorfestlegung in bestimmte Versorgungsstufen eröffnet den Weg zum Abbau weiterer Leistungen.

Dagegen wehrt sich der Förderverein. Er fordert mit seiner Unterschriftenaktion die Wiedereinrichtung einer kardiologischen Sektion am Kreiskrankenhaus Frankenberg. Falsch ist, dass dafür eine „komplette kardiologische Abteilung“ von fünf Kardiologen notwendig ist. Es reichen ein bis zwei, wie es in der erwähnten Machbarkeitsstudie 2023 empfohlen worden ist, was von Kreis und Geschäftsführung ignoriert wurde. 

Der Verein betont, dass er allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Frankenberger und der Korbacher Klinik uneingeschränkte Wertschätzung und größten Respekt vor ihrer tagtäglichen Kliniksarbeit entgegenbringt. Seine Kritik richtet sich an die politisch Verantwortlichen.

 

 

Dr. med. Harald Schmid                                                                   Frankenberg, 30.07.2024

Vorsitzender des Vereins zur Förderung

des Kreiskrankenhauses Frankenberg

 

 

 

 

 

 

 

2.146

Das Problem

  • Keine Abschaffung der Kardiologie
  • Keine Benachteiligung der Bevölkerung des Südkreises Waldeck-Frankenberg!

Dies fordert der Förderverein des Kreiskrankenhauses Frankenberg e.V. mit einer öffentlichen Eingabe vom Kreistag Waldeck-Frankenberg. Der Landkreis sieht als zukünftiges Modell der stationären Gesundheitsversorgung ein Kreiskrankenhaus unter seiner Trägerschaft mit zwei Standorten in Korbach (mit Schwerpunktversorgung Level2) und in Frankenberg (mit Basisversorgung Level 1n) vor. Das Leistungsangebot in Korbach wird vergrößert, dasjenige in Frankenberg ist mit der Auflösung der Sektion "Kardiologie"  Ende Februar 2024 verkleinert worden. Es steht zu befürchten, dass hier noch weitere Leistungen von der stationären Versorgung ausgeschlossen werden.

Ich unterstütze daher mit meiner Unterschrift, das Kreiskrankenhaus vor einem Leistungsabbau zu bewahren und insbesondere die aufgelöste  Sektion "Kardiologie" wieder einzurichten und mit einem/einer kardiologischen Facharzt /Fachärztin zu besetzen, um die für die Einwohnerschaft des Südkreises entstandene Versorgungslücke zu schließen.

 

Die vom Landkreis geplante Fusion der Krankenhäuser in Frankenberg und Korbach wird auch vom Förderverein als wirtschaftlich sinnvoll unterstützt. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass für die Patientenschaft keine Nachteile entstehen. Dies ist aber der Fall. Im Februar wurde in Frankenberg die Sektion „Kardiologie“ nach Weggang von Frau Dr. Pryss aufgelöst. Dadurch fehlt für die Bevölkerung des Südkreises ein wichtiges Versorgungsangebot insbesondere auf dem Gebiet der Schrittmacher- und Defibrillatortherapie, aber auch im Hinblick auf notwendiges kardiologisches Spezialwissen wie z. B. für komplexe Herzrhythmusstörungen.

Dass in Frankenberg seit über 40 Jahren eine spezielle kardiologische Expertise bestand, ist eine Tatsache, die der Kreis übergeht. Die korrekte Bezeichnung lautete nicht „Fachabteilung Kardiologie“, wie im Pressebericht dargestellt, sondern „Sektion Kardiologie“, und diese ist tatsächlich weggefallen. Die dadurch entstandene Versorgungslücke lässt sich auch durch das „kleine internistische Einmaleins“ nicht schließen und nicht durch Verlegungen in andere Kliniken kompensieren.

Im einzigen Krankenhaus des Südkreises fehlt nun ein wichtiges medizinisches Angebot. Im nördlichen Kreisteil (ehemaliger Kreis Waldeck) dagegen stehen der Bevölkerung 3 Kliniken zur Verfügung, die jeweils mit einem bzw. mehreren Kardiologen ausgestattet sind. Die Benachteiligung ist offensichtlich. Der Südkreis droht abgehängt zu werden. Die Vorfestlegung in bestimmte Versorgungsstufen eröffnet den Weg zum Abbau weiterer Leistungen.

Dagegen wehrt sich der Förderverein. Er fordert mit seiner Unterschriftenaktion die Wiedereinrichtung einer kardiologischen Sektion am Kreiskrankenhaus Frankenberg. Falsch ist, dass dafür eine „komplette kardiologische Abteilung“ von fünf Kardiologen notwendig ist. Es reichen ein bis zwei, wie es in der erwähnten Machbarkeitsstudie 2023 empfohlen worden ist, was von Kreis und Geschäftsführung ignoriert wurde. 

Der Verein betont, dass er allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Frankenberger und der Korbacher Klinik uneingeschränkte Wertschätzung und größten Respekt vor ihrer tagtäglichen Kliniksarbeit entgegenbringt. Seine Kritik richtet sich an die politisch Verantwortlichen.

 

 

Dr. med. Harald Schmid                                                                   Frankenberg, 30.07.2024

Vorsitzender des Vereins zur Förderung

des Kreiskrankenhauses Frankenberg

 

 

 

 

 

 

 

Neuigkeiten zur Petition

Diese Petition teilen

Petition am 31. Juli 2024 erstellt