Tierversuche im UKE Hamburg

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Mehr als drei Millionen Tiere sterben jedes Jahr in Deutschland bei Tierversuchen. Darunter auch 4600 Hunde, 1000 Katzen und 3000 Affen. In Hamburg sterben jährlich 163.073 (2014). Davon sind 75.858 Mäuse, 54.697 Ratten, 988 Meerschweinchen, 42 Kaninchen, sieben Katzen, 23 Schweine, 20 Schafe, elf Amphibien, 147 Fische.
Hamburger Tierversuche finden im Labor für Pharmakologie und Toxikologie (LPT) in Neugraben statt. Es ist eines der größten Auftragslabore Deutschlands. Welche Tiere dort tatsächlich für Tierversuche sterben, ist ein großes Geheimnis. Tierschützer sprechen von mehr als 10.000 Mäusen, 1500 Hunden, dazu 100 Katzen und sogar 500 Affen. Getestet werden unter anderem Botox-Mittel an Mäusen, Beagles dienen der Giftigkeitsprüfung von Mitteln.
Bei LPT und anderen werden zu testende Medikamente oral verabreicht, per Infusion, Inhalation, Injektion in die Bauchhöhle, auf die Haut, in die Vagina, ins Auge, ins Gelenk oder in den After. Kein Tier verlässt laut „Ärzte gegen Tierversuche“ das Labor lebend.
Im Institut für Osteologie und Biomechanik am UKE werden genmanipulierte Mäuse zur Arthritisforschung eingesetzt. Außerdem werden Schafen Schneidewerkzeuge über die Nasenlöcher ins Gehirn eingeführt, damit die Verbindung zwischen Hypothalamus und Hirnanhangdrüse getrennt werden kann. Beide regulieren den Knochenstoffwechsel. Beobachtet werden soll der Knochenschwund der Tiere.
Weitere Tierversuche gibt es an der Klinik für hepatobiliäre Chirurgie und Transplantationschirurgie am UKE (Ratten), am Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (Mäuse) in der Martinistraße und an der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungs-Chirurgie am UKE (Kaninchen). Insgesamt gibt es in Hamburg 111 Tierversuchslabore.
– Quelle: https://www.mopo.de/23940594 ©2018 

*UKE BEKOMMT NEUES GEBÄUDE FÜR VERSUCHSTIERE*

UKE bekommt neues Gebäude für Versuchstiere. Medizinische Spitzenforschung auf Forschung mit Tieren angewiesen, so die Senatorin.
Das Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) bekommt bis 2021 ein neues Gebäude für Versuchstiere. Der Senat beschloss am Dienstag, für den Bau rund 31 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, wie die Wissenschaftsbehörde mitteilte. Die alten Gebäude stammten aus den Nachkriegsjahren und entsprächen nicht mehr den gesetzlichen Vorschriften.
Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) verteidigte die Tierversuche am Klinikum. "Das UKE nutzt, wo es möglich ist, alternative Forschungsmethoden. Um schwere Krankheiten zu heilen und Menschenleben zu retten, müssen aber nach sorgfältiger Prüfung auch Tiere zum Einsatz kommen", erklärte die Politikerin. Das sei Bestandteil jeder medizinischen Spitzenforschung, von der insbesondere kranke Menschen profitierten. Die Forschungstierhaltung werde eine Nutzfläche von rund 3000 Quadratmetern haben. Das Spezialgebäude werde hermetisch von der Außenwelt abgeschottet sein. In Inneren sollen konstante Klimabedingungen herrschen. Für die Käfige ist eine vollautomatische Reinigungsanlage vorgesehen. Die Bauarbeiten sollen nach Angaben des UKE im Sommer 2019 beginnen. Der erste Teil des Gebäudes soll im September 2021 bezugsfertig sein. https://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article212676575/Investition-in-Tierversuche-Fegebank-verteidigt-UKE-Neubau.html 



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