Petition updateKatastrophe im brandenburgischen Nationalpark Unteres Odertal bei SchwedtUntätigkeitsklage beim Verwaltungsgericht Potsdam eingereicht
Hans Joachim RichterBremen, Germany
Jul 7, 2022

Das Titel-Bild ist von succo auf Pixabay

#RettetDieTiereImOdertal

Sehr geehrte Mitstreiter, Tierfreunde und Unterstützer,

vielen Dank für die über 131 000 Unterschriften!

1.199.850 Ansichten dieser Petition hat es bisher gegeben, aber leider „nur“ 131 000 aktive Unterschriften.

Darum möchte ich Sie herzlich bitten, die Petition weiterhin mit allen Kräften zu teilen, damit wir uns eventuell mit den Unterschriften der Anzahl der Ansichten nähern und der Druck auf die Verantwortlichen weiter steigt.

Bevor ich zum Thema der Petition komme…...

Trotz allem Unverständnis und der Empörung über die Behandlung der Wildtiere, möchte ich hier auch einmal auf die Behandlung der Hausschweine hinweisen.

Die infizierten Tiere der Hausschweinbestände sterben, aber dann geht es erst richtig los.
Dann wird alles was noch lebt in den Hausschweinbeständen gekeult, Neusprech (George Orwell 1984) für das Töten.

Die ASP ist für den Menschen absolut ungefährlich, aber die Tiere müssen leiden, werden getötet. Unglaublich. Sie werden nicht einmal mehr als „Lebensmittel“ genutzt. Sie werden getötet und dann „entsorgt“. Ein Skandal und absolut empörend, so mit fühlenden Lebewesen umzugehen.
 
Die ASP wird durch Menschen oder konterminiertes Futter in die Hausschweinbestände getragen, aber getötet, regelrecht massakriert werden die Wildschweine, gejagt, oder in Saufängen gefangen und anschließend getötet, erschossen, ganze Familien inklusiver der kleinen Tierkinder, den Frischlingen.

Was hat das Ganze noch mit Menschlichkeit (im positiven Sinne) zu tun?

Diese Frage möchte ich hier noch einmal stellen.
Die Tiere werden regelrecht dem Tötungswahn der Politik ausgesetzt. Ist es Unvermögen, Bosheit, Dummheit oder einfach nur um regen substanzlosen Aktionismus zu zeigen, weil man sonst nichts Sinnvolles auf die Reihe bekommt und zusätzlich noch beratungsresistent ist?
Sollen so die Importländer beruhigt werden??
Das alles auf Kosten von Lebewesen, die sich nicht wehren können.

Urteilen Sie selber!

4 Gründe, warum die Jagd auf Wildschweine verboten werden sollte

Weitere Info Links:
ASP bei Hausschweinen
Krisensitzung im Emsland
Erster ASP Impfstoff entwickelt

Hier noch eine Meldung zum aktuellen Geschehen. „Experten suchen nach Ursache für ASP-Ausbruch bei Hausschweinen“, man könnte zu den Maßnahmen auch zynisch sagen, Jugend forscht. Die wissen nämlich gar nicht wie man so einen Schweinekrankheit in den Griff bekommt. Dafür müssen zigtausende Tiere leiden und es werden Millionen von Steuergeldern ausgegeben um Deutschland mit kilometerlangen ASP “Schutz“ -zäunen zu durchziehen. Was bringt es? Genau Geldverschwendung und unermessliches Tierleid. Bericht auf rbb24


Zur Petition:

Leider hat sich auch weiterhin seitens der Behörden nicht viel getan, sieht man von der eher kosmetischen Maßnahme, einen kleinen Teil des ASP Zaunes zu verlegen, einmal ab. Erwähnt wird in dem Bericht leider nicht, dass die meisten Tiere auf der Zaunseite gestorben sind, die von den Behörden NICHT angefasst wurde.

Auf Beschwerden und kritischen Anfragen wird eher abwiegelnd reagiert, frei nach dem Motto: „Es wurde doch alles richtig gemacht“.

Ich habe das BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft), namentlich Hr. Özdemir und Staatssekretärin Dr. Ophelia Nick per E-Mail angeschrieben und um Stellungnahme gebeten.

Hier können Sie nachlesen, was dabei heraus gekommen ist. Der unterste Text war die letzte Antwort aus dem Ministerium, worauf ich dann nicht mehr eingegangen bin. Das Anschreiben!

Was dabei besonders ärgerlich und bezeichnend ist, betrifft die Eigencharakterisierung von Fr. Nick auf Ihrer Webseite:

Zitat:

Sie ist überzeugt, dass Tier, Mensch und Natur im Einklang miteinander leben können.

Zitat Ende.

So eine Aussage könnte man schon fast als Zynismus bezeichnen, wenn man sieht, wie auf das Leid der Tiere von dieser Seite reagiert wird.

Einmal ganz davon abgesehen, dass die Zaunerrichtung überhaupt nicht vom BMEL kritisch untersucht, sondern auch noch befürwortet wird.

Auch ein Rechtsgutachten, das vom WWF in Auftrag gegeben wurde, kommt zu dem Ergebnis: Die Errichtung des Schutzzauns gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) entlang der polnischen Grenze war rechtswidrig. Nachzulesen auf „agrarheute“: Bau des ASP-Zauns an Grenze zu Polen war unzulässig.

Trotz allem hält die Politik weiterhin an ihren Entscheidungen betreffend der ASP fest.
Da sollte man zumindest hinterfragen, inwieweit man den Gesetzen und der Rechtssprechend überhaupt noch trauen kann, ob sie noch unabhängig und gerecht sind, gerade wenn es um umstrittene politische Entscheidungen und Aktionen geht. Was auch oder gerade die Gerichte betrifft.

Als Beispiel sei hier die Klage gegen den ASP Zaun genannt, die unter anderem vom Wildtierschutz Deutschland e.V. und Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht unterstützt wird.

Trotz Eilantrag dauert der Vorgang schon über 3 Monate und bisher ist keine Entscheidung gefallen.

Zitat von der Webseite des Wildtierschutz Deutschland e.V.:

Schon mehr als drei Monate sitzen die Behörden des Landkreises Uckermark eine Entscheidung im Vorverfahren gegen den Bau von Wildschweinzäunen im Natura 2000- und Vogelschutzgebiet des Nationalparks Unteres Odertal aus. Deshalb wurde am 21. Juni 2022 durch die Berliner Rechtsanwältin Eva Biré Untätigkeitsklage beim Verwaltungsgericht Potsdam eingereicht. Auch im bereits anhängigen Eilverfahren wird eine Entscheidung über die vorläufige Behandlung der Zäune bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens erwartet. Hier können Sie weiterlesen.

An dieser Stelle möchte ich mich für Ihre bisherige Unterstützung unserer Kampagne sehr herzlich bedanken.

Falls Sie unsere aktuelle Klage und ggf. weitere rechtliche Maßnahme auch mit einer Spende unterstützen möchten, nutzen Sie bitte diesen Spendenlink (Paypal, Kreditkarte, SEPA-Einzug, Überweisung).

Außerdem hat Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V. eine Mitmachaktion gestartet: Mitmachaktion für die Tiere im Odertal

Weitere Informationen findet man unter dem LINK.

Sobald es etwas Neues gibt, werde ich mich mit einem Update melden. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

Bleiben Sie uns bitte weiter treu und teilen diese Petition. Vielen Dank!

Vielen Dank für die Hashtag-Aktion #RettetDieTiereImOdertal von Animals United für die sozialen Medien: (oder kopieren #RettetDieTiereImOdertal und z.B. bei Facebook in die Suche eingeben).

 

 

Wenn Sie uns, zusätzlich zu Ihrer Unterschrift, unterstützen wollen, fragen Sie doch einfach mal bei der Lokalpolitik nach, warum der Tod der Wildtiere in Kauf genommen wird.
Aber bitte, unbedingt höflich bleiben: Landkreis Uckermark

Anfragen von Presse und Privatpersonen gerne an: presse@change.org (werden an uns weitergeleitet)

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Zillmann und Achim Richter

 

 

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