

Sehr geehrte Mitstreiter, Tierfreunde und Unterstützer,
vielen Dank für die fast 113 000 Unterschriften!
Trotzdem möchte ich Sie herzlich bitten, die Petition mit allen Kräften weiter zu teilen, damit der Druck auf die Verantwortlichen steigt.
Leider hat sich immer noch nichts getan, um das sinnlose Sterben der Wildtiere in der Uckermark endlich zu beenden. Ganz im Gegenteil, es scheint so, dass die Verantwortlichen im Landkreis, wie zum Beispiel die CDU Politikerin und Landrätin Dörk, sowie die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) des Landes Brandenburg von Bündnis90/Die Grünen, Nonnemacher, das grausame Sterben der Tiere weiterhin aussitzen wollen.
Denn außer den schon erwähnten kosmetischen Maßnahmen, hat sich bisher nichts getan. Trotzdem Vieles versprochen wurde, nicht zuletzt wohl um die Bevölkerung zu beruhigen.
Seit Anfang des Jahres sind an dem Zaun:
- 71 Rehe
- 5 Schwäne
- 1 Rotwildkalb
- 1 Graureiher
- 1 Baummarder
- 1 Biber
zu Tode gekommen. Das sind nur die dokumentierten Fälle. Der Landkreis spricht immer noch von ca. 14 Rehen. Scheinbar wurden hier einige der armen gestorbenen Lebewesen „vergessen“.
Auch das BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) wurde mehrfach informiert. Eine wichtige Antwort steht noch aus. Sobald dabei etwas Aussagekräftiges herauskommt, werde ich darüber informieren.
Bisher waren die Antworten aber alle gleichgestrickt und beschwichtigend, ohne auf die wirkliche Problematik einzugehen. Um nur einmal einen Satz zu zitieren:
„Mitunter ist eine Trassenführung durch ein Naturschutzgebiet nicht zu vermeiden“.
Zugegebenermaßen aus dem Zusammenhang gerissen. Aber trotzdem eine Aussage, die absolut substanzlos ist. Das gesamte Schreiben kann man hier nachlesen!
Aber so etwas ist zu vermeiden denn das bezieht sich ja auf die ASP (Afrikanische Schweine Pest). Man kann die Naturschutzgebiete komplett unberührt lassen und stattdessen die offenen Schweinehaltungen mit einem zweiten Zaun versehen und vernünftige bindende Hygienekonzepte für die offene Schweinehaltung und die unsäglichen Massentierhaltungen erstellen.
Unser neuer, veganer Landwirtschaftsminister, Cem Özdemir war auch schon „Vor ORT“. Leider ist nichts Vernünftiges für die Wildtiere dabei herausgekommen. Siehe hier!
Entweder ist ihm die Unsinnigkeit der Maßnahmen egal oder er wurde von den Politikern die diesen grausamen Unsinn verzapft haben, falsch informiert.
Wie auch immer, wir warten im Moment auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtes. Der Wildtierschutz Deutschland e.V. hat die Situation noch einmal komplett zusammengefasst. Das können Sie hier nachlesen!
Sollten auch jetzt wieder keine Reaktion oder nur „kosmetische Änderungen“ erfolgen, geht es weiter zum Oberverwaltungsgericht.
Dadurch entstehen natürlich immer auch weitere Kosten!
Bitte unterstützen Sie die Initiative von Wildtierschutz Deutschland und der DJGT mit einer Spende über diesen Spendenlink (Paypal, Kreditkarte, SEPA-Einzug, Überweisung).
Darüber können weitere rechtliche Maßnahmen finanziert werden.
Außerdem hat Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V. eine Mitmachaktion gestartet: Mitmachaktion für die Tiere im Odertal
Weitere Informationen findet man unter dem LINK.
Sobald es etwas Neues gibt, werde ich mich mit einem Update melden. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.
Bleiben Sie uns bitte weiter treu und teilen diese Petition. Vielen Dank!
Vielen Dank für die Hashtag-Aktion #RettetDieTiereImOdertal von Animals United für die sozialen Medien: (oder kopieren #RettetDieTiereImOdertal und z.B. bei Facebook in die Suche eingeben).
Wenn Sie uns, zusätzlich zu Ihrer Unterschrift, unterstützen wollen, fragen Sie doch einfach mal bei der Lokalpolitik nach, warum der Tod der Wildtiere in Kauf genommen wird.
Aber bitte, unbedingt höflich bleiben: Landkreis Uckermark
Anfragen von Presse und Privatpersonen gerne an: presse@change.org (werden an uns weitergeleitet)
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Zillmann und Achim Richter