

(Das Titelfoto ist vom 10.03.2022. Das Sterben geht weiter. Das Foto wurde von Privat zur Verfügung gestellt)
Sehr geehrte Mitstreiter, Tierfreunde und Unterstützer,
vielen Dank für die fast 112 000 Unterschriften!
Trotzdem möchte ich Sie herzlich bitten, die Petition mit allen Kräften zu teilen, damit der Druck auf die Verantwortlichen steigt.
Ich möchte Sie mit diesem kurzen Update über den letzten Stand der Verhandlungen mit der Landrätin des Landkreises Uckermark informieren. Grund für die Verhandlungen ist, dass in dem Bereich Nationalpark „Unteres Odertal“ ein Zaun errichtet wurde der die dort lebenden Wildtiere einsperrt und somit zur Todesfalle wird. Unter anderem ertrinken sie oder verfangen sich in dem Zaun, beim Versuch ihn zu überspringen und sterben dadurch einen jämmerlichen Tod. Bei dem Zaun wurden vorgeschrieben Prüfungen (FFH, Fauna-Flora-Habitat) einfach unterlassen. Vor allen Dingen ein Skandal, weil es sich um ein Natura 2000 Gebiet handelt.
In der Europäischen Union wurde 1992 beschlossen ein Schutzgebietsnetz (Natura 2000) aufzubauen, welches dem Erhalt wildlebender Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume dient. Dafür wurden verschiedene Richtlinien erlassen und in den einzelnen Ländern Schutzgebiete nach diesen Richtlinien erlassen. Lesen Sie hier weiter!
Gestattet seien in diesem Zusammenhang, nur mal so als Denkanstoß, die etwas provokanten Fragen:
- Steht die Politik über geltenden Gesetzen?
- Muss sich nur der profane Bürger an die Gesetze halten?
- Gelten die Gesetze bei politischen (willkürlichen) Entscheidungen nicht?
Eigentlich gilt doch:
Niemand darf Gesetze und Vorschriften missachten. Die Politiker bilden hier KEINE Ausnahme. Ganz im Gegenteil, sie sollten eigentlich als Vorbild agieren.
Letzter Stand vom 02. März:
Der Einfachheit halber zitiere ich hier einmal die Meldung des Wildtierschutz Deutschland e.V.
Zitat:
Unsere Rechtsanwältinnen haben am 2. März 2022 den Verhandlungstermin mit dem Gericht und dem Landkreis in Schwedt wahrgenommen. Anwesend waren der Richter und seitens des Landkreises die Landrätin, der Amtsleiter Recht und zwei Amtsveterinäre. Zu einer Ortsbesichtigung ist es nicht gekommen. Lesen Sie hier weiter!
Sollten auch jetzt wieder keine Reaktion oder nur „kosmetische Änderungen“ erfolgen, geht es weiter zum Oberverwaltungsgericht.
Dadurch entstehen natürlich immer auch weitere Kosten!
Bitte unterstützen Sie die Initiative von Wildtierschutz Deutschland und der DJGT mit einer Spende über diesen Spendenlink (Paypal, Kreditkarte, SEPA-Einzug, Überweisung).
Darüber können weitere rechtliche Maßnahmen finanziert werden.
Außerdem hat Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V. eine Mitmachaktion gestartet: Mitmachaktion für die Tiere im Odertal
Weitere Informationen findet man unter dem LINK.
Sobald es etwas Neues gibt, werde ich mich mit einem Update melden. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.
Bleiben Sie uns bitte weiter treu und teilen diese Petition. Vielen Dank!
Vielen Dank für die Hashtag-Aktion #RettetDieTiereImOdertal von Animals United für die sozialen Medien: (oder kopieren #RettetDieTiereImOdertal und z.B. bei Facebook in die Suche eingeben).
Wenn Sie uns, zusätzlich zu Ihrer Unterschrift, unterstützen wollen, fragen Sie doch einfach mal bei der Lokalpolitik nach, warum der Tod der Wildtiere in Kauf genommen wird.
Aber bitte, unbedingt höflich bleiben: Landkreis Uckermark
Anfragen von Presse und Privatpersonen gerne an: presse@change.org (werden an uns weitergeleitet)
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Zillmann und Achim Richter