Kappeln braucht einen Skatepark!

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Das Problem

Mit dieser Petition wollen wir uns für den Bau eines Betonskateparks in der Stadt Kappeln stark machen.

Skateboarding ist heutzutage aus dem Alltagsbild nicht mehr wegzudenken und schon längst im Mainstream angekommen. Seit den späten '80ern ist Skateboarding auch in Kappeln präsent, trotz mangelnder Plätze und Möglichkeiten, wo dieser Sport auszuüben wäre. Die Stadt hat es bis auf ein paar sehr bescheidene Versuche leider 30 Jahre lang versäumt, in dieser Richtung ein Angebot zu schaffen, sodass die Skater sich hauptsächlich an Orten aufhalten, an denen sie vor allem aus Gründen der Lärmbelästigung nicht gerne gesehen sind, wie z.B. am Hafen oder auf Supermarktparkplätzen und Schulhöfen.

Deswegen ist es unser dringendes Anliegen, diesen Missstand zu ändern, denn ein von Größe und Design anspruchsvoller und zeitgemäßer Skatepark holt nicht nur die Skater von der Straße, sondern entwickelt sich zu einem Ort, an dem sich Leben abspielt, man sich trifft, zuguckt und wo Jugendkultur entsteht. Schließlich wird ein Skatepark von sämtlichen Rollsportarten genutzt - ob Inline, Scooter oder BMX.

Kappeln ist mit seinem großen Einzugsgebiet und saisonalen Touristenandrang ein idealer Ort für einen Skatepark und könnte aufgrund seiner besonderen Lage auch ein Reiseziel für Skater aus ganz Deutschland werden, dies würde natürlich von der Qualität des Skateparks abhängen. Zudem fällt das generelle Angebot für Kinder und Jugendliche in Kappeln, gerade auch was Urlauber und Besucher betrifft, ausgesprochen dürftig aus. Ein guter Skatepark in zentraler Lage kann durchaus die Attraktivität für Familienurlaube steigern. Und es ist natürlich unabdingbar, dass Kinder und Jugendliche ihre Freizeit nicht nur vor Bildschirmen, sondern auch draußen und mit Bewegung verbringen.

Nachbarstädte wie Schleswig, Glücksburg und Eckernförde haben schon lange Skateparks, die sich großer Beliebtheit erfreuen und seit jeher sehr gut angenommen werden. Hamburg kann z.B. inzwischen zwölf Betonskateparks aufweisen - Tendenz steigend. In Schleswig gibt es zwei Betonskateparks, in Eckernförde denkt man über eine Restaurierung des alten Skateparks aus Asphalt nach und Glücksburg wird 2017 erweitert werden. Der ein oder andere Sprössling, der in diesen Skateparks groß geworden ist, hat es sogar schon zu deutschlandweitem Ruhm gebracht. Skateboarding kann ein Leben lang fesseln, wenn es denn auch gefördert wird und Möglichkeiten zum Ausüben vorhanden sind. Deswegen ist es heutzutage ein normales Bild, wenn in einem Skatepark ein Familienvater mit seinen Kindern Spaß hat, während junge Erwachsene einen Trick filmen und dabei von Teenagern beobachtet werden. Skateparks vereinen Generationen - aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass auch das Material und die Verarbeitung Generationen überlebt.

 Ein Skatepark aus Ortbeton hat bis auf einen gewissen Kostenaufwand keine Nachteile und dafür folgende Vorteile:

  • extrem lange Haltbarkeit
  • kein Pflege- und Wartungsbedarf
  • glatte Oberfläche mit Griffigkeit
  • individuelle und organische Formen jeglicher Art und Größe

Aus all diesen Gründen setzen wir uns dafür ein, einen zeitgemäßen Skatepark aus Ortbeton in unserer Stadt zu realisieren. Deswegen wäre es schön, wenn möglichst viele Menschen uns mit ihrer Unterschrift bei unserem Vorhaben unterstützen. 

 

Die Skater und Jugendlichen aus Kappeln und Umgebung

 

Initiatoren:

Hanno Dall, (25), Kameramann - seit 2006 an der Planung und Umsetzung verschiedener Skateparks, sowie Kinder- und Jugendprojekten beteiligt.

Jacob Wiese, (24), Student - seit 2014 ehrenamtlich als auch professionell mit dem Design und Bau von Skateparks beschäftigt.

Finn Regener, (23), Student - seit 2013 ehrenamtlich in der Planung und dem Bau von internationalen, skateboardbezogenen Entwicklungsprojekten involviert. 

 

Infoblätter zum ausdrucken: http://fs5.directupload.net/images/161022/jczjplrk.jpg

 

Titelfoto © Jani Kärppa - Skatepark Rovaniemi, Finnland (Design und Bau von Concrete Proof)

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Finn RegenerPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Herr Heiko Traulsen
Herr Heiko Traulsen
Bürgermeister
Herr Matthias Mau
Herr Matthias Mau
CDU (1. Stellv. Bürgermeister)
Herr Rainer Moll
Herr Rainer Moll
SPD (Fraktionsvorsitzender)
Frau Dagmar Ungethüm-Ancker
Frau Dagmar Ungethüm-Ancker
Bürgervorsteherin
Herr Michael-Sven Schattka
Herr Michael-Sven Schattka
B 90 / Die Grünen (Fraktionsvorsitzender)

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