Jetzt überlastete, deutsche Tierheime durch Hundesteuer unterstützen!!!


Jetzt überlastete, deutsche Tierheime durch Hundesteuer unterstützen!!!
Das Problem
Sehr geehrte Frau Kari,
als TierliebhaberInnen, HaustierbesitzerInnen, Hundesteuerzahlende und besorgte BürgerInnen sehen wir mit großem Entsetzen wie deutsche Tierheime und Tierschutzorganisationen gerade an ihre Grenzen stoßen und sich Tierleid in Deutschland ausbreitet!
"Wir haben gemahnt, appelliert, aufgefangen und jetzt brechen wir unter der Last der in Not geratenen Tiere zusammen", heißt es im Juli 2023 in dem veröffentlichten Brandbrief der deutschen Tierheime an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (B'90/Grüne) und Sie, die Tierschutzbeauftragte der Bundesregierung. Dieser Brief beschreibt anschaulich, wie hart die Situation in den Tierheimen der Republik aktuell aussieht.
Was ist passiert?
Nicht erst seit diesem Jahr ist klar, dass die Corona-Pandemie für einen Haustierboom in Deutschland gesorgt hat. Viele BürgerInnen schafften sich in der Pandemie Haustiere an, weil sie nur noch mit einem Hund nach 21 Uhr das Haus verlassen durften (eine fatale Fehlentscheidung der Politik!); weil sich die Menschen in der Pandemie-Isolation plötzlich nach Gesellschaft sehnten oder weil sie auf einmal das Gefühl hatten, viel mehr freie Zeit für ein Haustier zu haben.
Heute, nur wenige Jahre später, wollen viele ihre Tiere wieder loswerden. Teils aus persönlichen, teils aus finanziellen Gründen.
Hier entsteht nun die Notsituation: Die meisten deutschen Tierheime sind überfüllt. Die vielen Tiere in Tierheimen bringen das Personal an seine Grenzen. Die Kosten für die Unterbringung der Tiere, für Futter und ärztliche Versorgung steigen weiter an. Hinzu kommen Belastungen durch die 2023 gestiegenen Tierarztkosten und die allgemeine Inflation. Viele Tierheime mussten im letzten und in diesem Jahr Aufnahmestopps verhängen und konnten dem Andrang nur noch mit Wartelisten oder Ablehnungen begegnen.
Der Deutsche Tierschutzbund ist besorgt über das Schicksal der Haustiere, die von Tierheimen wegen dramatischer Überfüllung nicht mehr aufgenommen werden können. "Es muss sichergestellt werden, dass die Besitzer sich ihrer Tiere nicht anderweitig entledigen", sagt der Präsident des Tierschutzbundes, Thomas Schröder, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Tatsächlich berichten TierärztInnen von Besitzern, die in die Praxis kommen, um gesunde Tiere einschläfern zu lassen, weil sie ihren Hund, ihre Katze oder das Zwergkaninchen loswerden möchten, aber von überfüllten Tierheimen bereits abgewiesen wurden.
Hunde, Katzen und Kleintiere werden immer häufiger über die Tierheimzäune auf das Gelände geworfen, vor dem Tierheim angebunden oder irgendwo ausgesetzt. Auf welch unmenschliche Art und Weise sich TierhalterInnen ihrer überdrüssig gewordenen Haustiere entledigen, berichten die Tierheime auf ihren sozialen Netzwerken. Im September 2023 musste das Tierheim Bergheim bei Köln 20 Meerschweinchen auf einem freien Feld einfangen und in Obhut nehmen. „Man hoffe, dass kein Tier zurückgelassen wurde!“, schreibt das Tierheim. Posts, die uns berühren und zugleich entsetzen!
“Der Haustierboom, den wir in der Corona-Zeit erlebt haben, zeigt seine Folgen aktuell mit voller Wucht", betont der Präsident des Tierschutzbundes im Gespräch mit der ARD im August 2023. Tagtäglich melden sich immer mehr Menschen, die ihre Tiere abgeben wollen. Dem Tierschutzbund sei derzeit kein Tierheim in Deutschland bekannt, das aktuell nicht voll sei oder sogar mehr Tiere beherberge als eigentlich vorgesehen.
Die Politik scheint sich um das Schicksal der Corona-Tiere und um die Konsequenzen für die Tierheime jedoch nicht besonders zu kümmern. Die Kommunen seien sogar die heimlichen Gewinner des coronabedingten Heimtierbooms, heißt es. Dadurch, dass sich viele Menschen in dieser Zeit einen Hund angeschafft hätten, stiegen die Einnahmen durch die Hundesteuer.
Auf Instagram mehren sich seit Monaten Posts von Tierheimen, die um die Zusendung oder Abgabe von Futter bitten, weil sie ohne private Sachspenden die vielen Hunde und Katzen nicht mehr ernähren können.
Es macht uns fassungslos, dass in einem reichen Land wie der Bundesrepublik Deutschland Tierheime auf sozialen Netzwerken bei BürgerInnen um Futter betteln müssen, weil die Politik nicht für zuverlässige Deckung der Futterkosten sorgt und die Tierheime mit der Flut an abgegebenen und ausgesetzten Tieren völlig allein lässt!
Der Präsident des Deutschen Tierschutzbund warnt bereits vor dem Zusammenbruch: “Wir brauchen eine konzertierte Aktion für die Tierheime: Bund, Länder und Kommunen müssen schnellstens mit dem Tierschutz an einen Tisch und mit einem gemeinsamen Rettungsplan verhindern, dass der praktische Tierschutz in Deutschland zusammenbricht”, sagte Schröder.
Wo ist dieser Rettungsplan, sehr geehrte Frau Kari?
HundebesitzerInnen zahlen gewissenhaft die seit Jahrzehnten steigenden Hundesteuern. Durch die Hundesteuer nehmen die Städte und Gemeinden Millionen ein. Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes durchbrachen die kommunalen Einnahmen durch die Hundesteuer im Jahre 2021 bundesweit erstmals die 400 Millionen-Euro-Grenze.
Wo landen die gezahlten Hundesteuern?
Da die Hundesteuer eine Gemeindesteuer ist, ist sie bisher nicht an einen bestimmten Zweck gebunden. Dieser Zustand ist angesichts der notleidenden deutschen Tierheime zu kritisieren! Warum werden die Beiträge aus den Hundesteuerzahlungen nicht Teil des notwendigen Rettungsplans und kommen den in Not geratenen deutschen Tierheimen, Tierschutzorganisationen und Tiertafeln zu gute?
Was will diese Petition erreichen?
Wir fordern dringend sofortige finanzielle Unterstützung der bundesweiten Tierheime, Tierschutzorganisationen und Tiertafeln durch eine direkte Auszahlung unserer Hundesteuer an eben diese Einrichtungen und Organisationen.
Indem die Hundesteuer gezielt den überfüllten Tierheimen zu gute kommt, soll das in der Coronapandemie (auch durch Fehlentscheidungen der Bundesregierung!) entstandene Tierleid schnellstmöglich aufgefangen werden.
Diese Maßnahme würde nicht nur dazu beitragen, dass Hunde, Katzen und Kleintiere in deutschen Tierheimen kurzfristig besser versorgt werden könnten, sondern auch dazu führen, dass mehr Ressourcen zur Verfügung ständen, um langfristig gegen Missstände im Bereich des praktischen Tierschutzes vorzugehen.
Es ist Zeit, dass die Politik Verantwortung übernimmt, ihre Versäumnisse reflektiert und die herrschenden Misstände behebt, bevor sich diese weiter vergrößern und in Deutschland Tierleid wie in Süd- oder Osteuropa entsteht!
Für diese Schritte stellen wir steuerzahlenden HundebesitzerInnen unsere Hundesteuerbeträge gerne und sofort zur Verfügung!
Bitte helfen Sie, wenn Sie möchten, dass Hundesteuern sinnvoll, zweckgebunden und direkt genutzt werden, um Not und Tierleid in Deutschland keine Chance zu geben. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme, damit die so wichtigen Schritte für die von der Regierung alleingelassenen, deutschen Tierheime eingeleitet werden können.
Viele herrenlose Hunde, Katzen und Kleintiere in deutschen Tierheimen danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit, Ihr Interesse und Ihr Engagement, um Veränderungen anzustoßen.
In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön.
Sarah-Louisa Pavel und UnterstützerInnen
4.386
Das Problem
Sehr geehrte Frau Kari,
als TierliebhaberInnen, HaustierbesitzerInnen, Hundesteuerzahlende und besorgte BürgerInnen sehen wir mit großem Entsetzen wie deutsche Tierheime und Tierschutzorganisationen gerade an ihre Grenzen stoßen und sich Tierleid in Deutschland ausbreitet!
"Wir haben gemahnt, appelliert, aufgefangen und jetzt brechen wir unter der Last der in Not geratenen Tiere zusammen", heißt es im Juli 2023 in dem veröffentlichten Brandbrief der deutschen Tierheime an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (B'90/Grüne) und Sie, die Tierschutzbeauftragte der Bundesregierung. Dieser Brief beschreibt anschaulich, wie hart die Situation in den Tierheimen der Republik aktuell aussieht.
Was ist passiert?
Nicht erst seit diesem Jahr ist klar, dass die Corona-Pandemie für einen Haustierboom in Deutschland gesorgt hat. Viele BürgerInnen schafften sich in der Pandemie Haustiere an, weil sie nur noch mit einem Hund nach 21 Uhr das Haus verlassen durften (eine fatale Fehlentscheidung der Politik!); weil sich die Menschen in der Pandemie-Isolation plötzlich nach Gesellschaft sehnten oder weil sie auf einmal das Gefühl hatten, viel mehr freie Zeit für ein Haustier zu haben.
Heute, nur wenige Jahre später, wollen viele ihre Tiere wieder loswerden. Teils aus persönlichen, teils aus finanziellen Gründen.
Hier entsteht nun die Notsituation: Die meisten deutschen Tierheime sind überfüllt. Die vielen Tiere in Tierheimen bringen das Personal an seine Grenzen. Die Kosten für die Unterbringung der Tiere, für Futter und ärztliche Versorgung steigen weiter an. Hinzu kommen Belastungen durch die 2023 gestiegenen Tierarztkosten und die allgemeine Inflation. Viele Tierheime mussten im letzten und in diesem Jahr Aufnahmestopps verhängen und konnten dem Andrang nur noch mit Wartelisten oder Ablehnungen begegnen.
Der Deutsche Tierschutzbund ist besorgt über das Schicksal der Haustiere, die von Tierheimen wegen dramatischer Überfüllung nicht mehr aufgenommen werden können. "Es muss sichergestellt werden, dass die Besitzer sich ihrer Tiere nicht anderweitig entledigen", sagt der Präsident des Tierschutzbundes, Thomas Schröder, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Tatsächlich berichten TierärztInnen von Besitzern, die in die Praxis kommen, um gesunde Tiere einschläfern zu lassen, weil sie ihren Hund, ihre Katze oder das Zwergkaninchen loswerden möchten, aber von überfüllten Tierheimen bereits abgewiesen wurden.
Hunde, Katzen und Kleintiere werden immer häufiger über die Tierheimzäune auf das Gelände geworfen, vor dem Tierheim angebunden oder irgendwo ausgesetzt. Auf welch unmenschliche Art und Weise sich TierhalterInnen ihrer überdrüssig gewordenen Haustiere entledigen, berichten die Tierheime auf ihren sozialen Netzwerken. Im September 2023 musste das Tierheim Bergheim bei Köln 20 Meerschweinchen auf einem freien Feld einfangen und in Obhut nehmen. „Man hoffe, dass kein Tier zurückgelassen wurde!“, schreibt das Tierheim. Posts, die uns berühren und zugleich entsetzen!
“Der Haustierboom, den wir in der Corona-Zeit erlebt haben, zeigt seine Folgen aktuell mit voller Wucht", betont der Präsident des Tierschutzbundes im Gespräch mit der ARD im August 2023. Tagtäglich melden sich immer mehr Menschen, die ihre Tiere abgeben wollen. Dem Tierschutzbund sei derzeit kein Tierheim in Deutschland bekannt, das aktuell nicht voll sei oder sogar mehr Tiere beherberge als eigentlich vorgesehen.
Die Politik scheint sich um das Schicksal der Corona-Tiere und um die Konsequenzen für die Tierheime jedoch nicht besonders zu kümmern. Die Kommunen seien sogar die heimlichen Gewinner des coronabedingten Heimtierbooms, heißt es. Dadurch, dass sich viele Menschen in dieser Zeit einen Hund angeschafft hätten, stiegen die Einnahmen durch die Hundesteuer.
Auf Instagram mehren sich seit Monaten Posts von Tierheimen, die um die Zusendung oder Abgabe von Futter bitten, weil sie ohne private Sachspenden die vielen Hunde und Katzen nicht mehr ernähren können.
Es macht uns fassungslos, dass in einem reichen Land wie der Bundesrepublik Deutschland Tierheime auf sozialen Netzwerken bei BürgerInnen um Futter betteln müssen, weil die Politik nicht für zuverlässige Deckung der Futterkosten sorgt und die Tierheime mit der Flut an abgegebenen und ausgesetzten Tieren völlig allein lässt!
Der Präsident des Deutschen Tierschutzbund warnt bereits vor dem Zusammenbruch: “Wir brauchen eine konzertierte Aktion für die Tierheime: Bund, Länder und Kommunen müssen schnellstens mit dem Tierschutz an einen Tisch und mit einem gemeinsamen Rettungsplan verhindern, dass der praktische Tierschutz in Deutschland zusammenbricht”, sagte Schröder.
Wo ist dieser Rettungsplan, sehr geehrte Frau Kari?
HundebesitzerInnen zahlen gewissenhaft die seit Jahrzehnten steigenden Hundesteuern. Durch die Hundesteuer nehmen die Städte und Gemeinden Millionen ein. Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes durchbrachen die kommunalen Einnahmen durch die Hundesteuer im Jahre 2021 bundesweit erstmals die 400 Millionen-Euro-Grenze.
Wo landen die gezahlten Hundesteuern?
Da die Hundesteuer eine Gemeindesteuer ist, ist sie bisher nicht an einen bestimmten Zweck gebunden. Dieser Zustand ist angesichts der notleidenden deutschen Tierheime zu kritisieren! Warum werden die Beiträge aus den Hundesteuerzahlungen nicht Teil des notwendigen Rettungsplans und kommen den in Not geratenen deutschen Tierheimen, Tierschutzorganisationen und Tiertafeln zu gute?
Was will diese Petition erreichen?
Wir fordern dringend sofortige finanzielle Unterstützung der bundesweiten Tierheime, Tierschutzorganisationen und Tiertafeln durch eine direkte Auszahlung unserer Hundesteuer an eben diese Einrichtungen und Organisationen.
Indem die Hundesteuer gezielt den überfüllten Tierheimen zu gute kommt, soll das in der Coronapandemie (auch durch Fehlentscheidungen der Bundesregierung!) entstandene Tierleid schnellstmöglich aufgefangen werden.
Diese Maßnahme würde nicht nur dazu beitragen, dass Hunde, Katzen und Kleintiere in deutschen Tierheimen kurzfristig besser versorgt werden könnten, sondern auch dazu führen, dass mehr Ressourcen zur Verfügung ständen, um langfristig gegen Missstände im Bereich des praktischen Tierschutzes vorzugehen.
Es ist Zeit, dass die Politik Verantwortung übernimmt, ihre Versäumnisse reflektiert und die herrschenden Misstände behebt, bevor sich diese weiter vergrößern und in Deutschland Tierleid wie in Süd- oder Osteuropa entsteht!
Für diese Schritte stellen wir steuerzahlenden HundebesitzerInnen unsere Hundesteuerbeträge gerne und sofort zur Verfügung!
Bitte helfen Sie, wenn Sie möchten, dass Hundesteuern sinnvoll, zweckgebunden und direkt genutzt werden, um Not und Tierleid in Deutschland keine Chance zu geben. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme, damit die so wichtigen Schritte für die von der Regierung alleingelassenen, deutschen Tierheime eingeleitet werden können.
Viele herrenlose Hunde, Katzen und Kleintiere in deutschen Tierheimen danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit, Ihr Interesse und Ihr Engagement, um Veränderungen anzustoßen.
In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön.
Sarah-Louisa Pavel und UnterstützerInnen
4.386
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Petition am 2. März 2024 erstellt