Lebensmittel sollen wieder Leben er(ent)halten

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Das Problem

Mit dieser Petition rufe ich dazu auf, dass dringend Gesetze zur Vermeidung von weiteren Umweltgiften, zur Abschaffung von Massentierhaltung, zur Reinigung des Grundwassers, zur Subventionierung von ökologischem Nahrungsmittelanbau und zur verpflichtenden Kennzeichnung von süchtig- und krankmachenden Lebensmitteln und zur Verpflichtung der Supermärkte, ihre Süßigkeiten nicht in Kinderaugenhöhe zu positionieren erlassen werden, wenn Sie ernsthaft an der Gesundheit der Bevölkerung, aber auch Ihrer eigenen Familie interessiert sind. 

Wahrer Schutz muss vor allem von Innen kommen, denn letztlich ist das Milieu entscheidend, in welches ein Bakterium oder ein Virus eintrifft. Ein gestärktes Immunsystem ist der wichtigste Schutz. Die derzeitige Lebensmittelphysiologische Lage ist aber leider keine große Unterstützung bei der Stärkung eines gesunden Immunsystems.

In Zeiten von Pandemie wird immer wieder vom Schutz der Gesundheit der Bevölkerung gesprochen. Wenn ich dann aber sehe, wie Menschen sich permanent desinfizieren und ich dann aber die Produkte im Supermarkt auf ihre Inhaltsstoffe durchlese, dann ist der Widerspruch nicht zu leugnen. Wann wird endlich unsere Bevölkerung wieder von innen heraus gesund versorgt?

Seit vielen Jahren ist bereits bekannt, welche Auswirkungen Nahrungsmittel auf unseren Körper haben. Das bekannteste Beispiel ist Zucker und alle anderen Arten von isolierten Kohlenhydraten aus Mehlen, die sich inzwischen in allen möglichen Produkten befinden. Überall gibt es Backwaren aus industrieller Herstellung, vor der Supermarkt Kasse werden Eltern immer wieder auf ihre Konsequenz hin trainiert, da alles voll mit Unmengen von Süßigkeiten steht. Das ganze Land ist permanent überzuckert und von Schadstoffen aus der Umwelt belastet.

Dazu kommt noch, dass viele der vermeintlich gesunden Produkte eine viel geringere Nährstoffdichte haben als früher. Die meisten aufgeklärten Menschen greifen inzwischen zu extra Mikronährstoffen aus Nahrungsergänzungsmitteln. "Studien belegen einen negativen Zusammenhang zwischen Ernteerträgen und der Mineralstoffkonzentration der Pflanzen. Aus diesem Grund enthalten Erntepflanzen heute im Allgemeinen weniger Bitterstoffe und weniger Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Verbindungen als früher. Das Problem wird durch den zusätzlichen Nährstoffverlust lediglich verstärkt, der entsteht, wenn wir die Ernteerträge raffinieren oder sie kochen, backen, braten etc." *1

Unsere Entgiftungsorgane können aber diesen Mehrfachbelastungen dauerhaft nicht standhalten. Vor allem die Leber leidet unter den Kohlehydraten und Transfetten. “Mittlerweile leiden 25 bis 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland an einer Fettleber, bei einem nicht geringen Teil kommt es zu einer Entzündung mit Organumbau. Schuld an diesem Anstieg ist nicht der Alkoholkonsum, sondern das metabolische Syndrom, also die gefährliche Kombination aus Übergewicht mit zu viel Bauchfett, Bluthochdruck sowie erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerten.“ *1

"Zucker und mit ihm sämtliche isolierten Kohlenhydrate (Auszugsmehle und Stärken, wie z. B. Mondamin) lösen bei ihrer Ankunft im Blut – wo Zucker in der Tat bereits wenige Minuten nach seinem Verzehr ankommt - die Produktion einer grossen Menge an Insulin aus. Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, dessen Hauptaufgabe es ist, den aus der Nahrung stammenden Zucker wieder aus dem Blut zu entfernen und ihn an sämtliche Körperzellen und Organe zu verteilen, die daraus dann ihre Energie gewinnen. Wird immer wieder Süsses und damit Zucker verzehrt, dann kommt es zu einem chronisch erhöhten Insulinspiegel. Dieser wirkt im Körper einerseits entzündungsfördernd und somit ganz pauschal beschleunigend auf die Entwicklung vieler chronischen Krankheiten. Andererseits führt die sog. Hyperinsulinämie im Körper zu einem Insulinmangel im Gehirn. Ein Insulinmangel im Gehirn aber kann zu Vergesslichkeit und schliesslich sogar zu Alzheimer führen. Insulin aktiviert aber auch die Bildung eines bestimmten Stoffes, der dann im Gehirn Serotonin zusammenbastelt. Serotonin wird manchmal auch als Glückshormon bezeichnet, da es heitere Gelassenheit und sogar euphorische Anwandlungen herbeizuzaubern vermag.Oft leiden Menschen mit Depressionen oder Angstzuständen unter permanentem Serotoninmangel." *3

"Starkes Übergewicht (Adipositas) ist der größte Risikofaktor für die Entstehung eines Diabetes Typ 2: 80-90 Prozent der Menschen in Deutschland mit Diabetes Typ 2 sind auch adipös. Zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke fördern Übergewicht und Typ-2-Diabetes. Dafür ist zum einen der hohe Kaloriengehalt verantwortlich, zum anderen zeigen wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Saccharose unabhängig vom Körpergewicht aufgrund seiner Zusammensetzung aus Fruktose und Glukose Stoffwechselabläufe ungünstig beeinflusst: So regt Fruktose die Entstehung einer Fettleber an. Glukose setzt im Dünndarm das Hormon GIP frei, das ebenfalls für die Entwicklung einer Fettleber verantwortlich ist und eine Insulinresistenz fördert (siehe auch Trends in Endocrinology & Metabolism 2018, Band 29/5, Seite:289-299)." *4


Weiterhin ist das Getreide, dass in den industriell gefertigen Massenteiglingen und in Unmengen an die Bevölkerung gebracht wird, derart überzüchtet, dass der Glutengehalt so hoch ist, dass der Darm mit diesem Antinährstoff dauerhaft nicht klarkommt. "Gluten wird auch als „Klebereiweiß“ bezeichnet und sorgt dafür, dass man einen Pizzateig schön kneten und – mit etwas Übung – auf einem Finger rotieren lassen kann. Bei einer Glutenunverträglichkeit stuft unser Abwehrsystem die Gluten-Eiweißstrukturen aus irgendeinem Grund als Feind ein. Es kommt zu einem Angriff unseres Immunsystems, also einer Entzündung, die – als Kollateralschaden – unsere eigenen Darmzellen zerstört. Die Symptome reichen von Bauchkrämpfen und Durchfall über Blutarmut bis hin zu neurologischen Leiden, wie Kopfschmerzen oder selbst Bewegungsstörungen aufgrund von teils erschreckenden Hirnschäden. " *5
Der Darm ist ja inzwischen bekannt für seine enorme Wichtigkeit bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Immunsystems. Viele der chronisch Erkrankten versuchen sich nun Glutenfrei zu ernähren. Hier bietet die Industrie, ähnlich wie bei der Fleischersatzindustrie, merkwürdige Ersatzprodukte voll von weiteren Kohlenhydraten und Zusatzstoffen. 

Selbst wenn ich mich nun entschließe, auf Fleisch (weil Massentierhaltung, voll von Stresshormonen und noch mehr Getreide, sowie Antibiotika), Getreide, Milchprodukte und Zucker zu verzichten, kommen wir zu einem weiteren wichtigen Punkten, die dringend geändert werden müssen.


Die Obst- und Gemüseabteilung, die gefühlt ungefähr 5 % des Supermarktangebots umfasst, besteht in einem konventionellen Supermarkt aus nährstoffarmen und Pestizid belasteten Produkten, so dass ich mir ernsthaft die Frage stelle, ob ich mir und meiner Familie etwas Gutes damit tue. Und dazu muss ich die Produkte nicht mal laborwissenschaftlich untersuchen, die Schale des Obstes klebt, sie riecht merkwürdig und das Obst schmeckt nach Wasser und Zucker.

Selbst wenn ich mein Obst und Gemüse vor dem Verzehr wasche, habe ich damit auch nichts gekonnt, denn das Wasser ist ja genauso belastet von Mikroplastik, chemischen Zusätzen und Hormonen. *6


 Allergien, Neurodermitis, Autoimmunerkrankungen, Krebs, Depressionen, Alzheimer sind alles Krankheiten, von denen wir inzwischen wissen, dass unsere Ernährung und die Schadstoffbelastung eine entscheidende Rolle mitspielt. 

Und viele Menschen in der Bevölkerung können es sich auch nicht leisten im Biomarkt einkaufen zu gehen, zumal auch hier die Schadstoffbelastung nicht zu verhindern ist, da unsere Böden voll damit sind. 

Es geht um unsere Kinder, die schon mit chronischen Erkrankungen auf die Welt kommen. Wohin soll das noch führen, wenn Menschen bereits mit Mitte 30 Erwerbsunfähigkeitsrente beantragen müssen, weil ihre chronische Erkrankung es nicht zulässt, dass sie ihren Lebensunterhalt von alleine bestreiten. 


Es sollten dringend Gesetze zur Vermeidung von weiteren Umweltgiften, zur Abschaffung von Massentierhaltung, zur Reinigung des Grundwassers, zur Subventionierung von ökologischem Nahrungsmittelanbau und zur Kennzeichnung von süchtig- und krankmachenden Lebensmitteln und zur Verpflichtung der Supermärkte, ihre Süßigkeiten nicht in Kinderaugenhöhe zu positionieren erlassen werden, wenn Sie ernsthaft an der Gesundheit der Bevölkerung, aber auch Ihrer eigenen Familie interessiert sind. 

*1 Unseren Lebensmitteln fehlen bis zu 40 % ihrer wichtigen Nährstoffe (healthandscience.eu)

*2 https://www.klinikum-nuernberg.de/DE/aktuelles/knzeitung/2018/201803/26_Leber1.html

*3 Die Auswirkungen von Zucker auf den Körper (zentrum-der-gesundheit.de)

*4Gegen Diabetes und Adipositas: Dein Freund, der Ketonkörper (aerzteblatt.de)

*5 Etwas zum Thema Brot › Bas Kast

* 6 https://www.planet-wissen.de/natur/umwelt/wasserversorgung_in_deutschland/pwieumweltgifteimwasser100.html


https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/kinderlebensmittel-extrawurst-fuer-den-nachwuchs-10725

Das Immunsystem stärken – aus dem Bauch heraus - Magen-Darm - derStandard.de › Wissen und Gesellschaft


https://www.tagesschau.de/inland/chemikalien-kinder-101.html
https://www.swr.de/swr2/wissen/autoimmunerkrankungen-100.html

https://www.tagesschau.de/inland/ernaehrung-gutachten-101.html


https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.studie-zur-ernaehrung-zucker-kann-dem-gedaechtnis-schaden.34bf94c8-fd43-414d-a638-d3d51ff21050.html

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/das-macht-zucker-mit-dem-darm-191105137

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucherzentralen-lebensmittelverpackungen-101.html

 

Die Entscheidungsträger*innen

Jens Spahn
Bundesminister für Gesundheit
Angela Merkel (CDU)
Ehemalige Bundeskanzlerin
Christine Lambrecht
Bundesministerin der Verteidigung
Svenja Schulze
Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

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