Impfpriorisierung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren: Jetzt seid Ihr dran!

Impfpriorisierung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren: Jetzt seid Ihr dran!

Das Problem

Jedem jungen Menschen ab 12 Jahren muss - insofern sie/er sowie die Erziehungsberechtigten das möchten - ein Impfangebot gemacht werden! 

Am 31. Mai hat die EU-Kommission den BioNTech/Pfizer-Impftstoff für Kinder ab 12 Jahren zugelassen. Sie bestätigte damit eine entsprechende Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Nun muss Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, vorrangig eine Impfung zu erhalten. Sie sollen priorisiert werden, so wie das auch bei den alten und älteren Menschen zu Beginn der Impfkampagne der Fall war. Eltern sollen nicht nach dem "Windhundprinzip" den Impfterminen für ihre Kinder hinterherrennen müssen!    

Es ist traurig und verheerend, wie wenig die Politik bisher für Kinder und Jugendliche getan hat!  Mein Jüngster, 15 Jahre alt, hatte in 5 Monaten ganze 5 Tage (!) Präsenzunterricht.  Als Ärztin und Mutter von drei Kindern sind mir die Folgen von Bewegungsmangel, übermäßigem Medienkonsum und Kontaktarmut sehr bewusst.   

Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, hat den Umgang der Politik mit Kindern in der Corona-Pandemie zu Recht scharf kritisiert: Die Kinder würden in dem gesamten Verfahren seit Beginn der Pandemie benachteiligt und diskriminiert. Die neuen Lockerungen für Geimpfte und Genesene benachteilige Kinder und Jugendliche erneut. 

Kinderärzte und Psychotherapeuten schlagen Alarm: Immer mehr Kinder und Jugendliche brauchen psychotherapeutische Begleitung. Fast jedes dritte Kind zeigt Hinweise auf eine psychische Belastung. Viele junge Menschen leiden über Jahre an psychischen Störungen wie Depressionen und Essstörungen. Häusliche Misshandlungen und Missbrauch bleiben oft unbemerkt. Der Schulbesuch ist für die sozialen und intellektuellen Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen unverzichtbar und bestimmt entscheidend die psychosoziale Entwicklung. Diese findet in bestimmten Zeitfenstern statt und kann nicht beliebig nachgeholt werden.      

Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Gesellschaft! Insofern sind sie systemrelevant. Wir haben von ihnen Verständnis, Rücksicht, Toleranz verlangt als es um den Schutz der älteren Menschen ging. Mit unglaublicher Geduld haben sie ihre Situation ertragen, dann akzeptiert, dass Ältere zuerst geimpft werden. Wenn wir jetzt nicht endlich etwas für die vulnerabelste Gruppe unserer Gesellschaft tun, werden wir mit den Folgen noch jahrelang zu kämpfen haben.

Jetzt sind endlich die Kinder und Jugendlichen dran! Damit sie baldmöglichst ihr Grundrecht auf Gesundheit und ihr Recht auf Bildung zurück erhalten. Deshalb muss es nun eine Priorisierung der Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren geben! 

         

 

In der Coronavirus-Pandemie: Kinderschutzbund kritisiert massive Benachteiligung von Kindern - Politik - Stuttgarter Zeitung (stuttgarter-zeitung.de), 10.05.2021

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Wie-die-Corona-Pandemie-Kinder-psychisch-belastet-417124.html​        

Stellungnahme der DGPI und der DGKH: Kinder in der COVID-19 Pandemie (Stand 05.02.2021) » DGPI: Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie

Immer mehr Kinder und Jugendliche erhalten eine Psychotherapie (aerzteblatt.de)

 

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Anja HellerPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 399 Unterschriften erreicht

Das Problem

Jedem jungen Menschen ab 12 Jahren muss - insofern sie/er sowie die Erziehungsberechtigten das möchten - ein Impfangebot gemacht werden! 

Am 31. Mai hat die EU-Kommission den BioNTech/Pfizer-Impftstoff für Kinder ab 12 Jahren zugelassen. Sie bestätigte damit eine entsprechende Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Nun muss Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, vorrangig eine Impfung zu erhalten. Sie sollen priorisiert werden, so wie das auch bei den alten und älteren Menschen zu Beginn der Impfkampagne der Fall war. Eltern sollen nicht nach dem "Windhundprinzip" den Impfterminen für ihre Kinder hinterherrennen müssen!    

Es ist traurig und verheerend, wie wenig die Politik bisher für Kinder und Jugendliche getan hat!  Mein Jüngster, 15 Jahre alt, hatte in 5 Monaten ganze 5 Tage (!) Präsenzunterricht.  Als Ärztin und Mutter von drei Kindern sind mir die Folgen von Bewegungsmangel, übermäßigem Medienkonsum und Kontaktarmut sehr bewusst.   

Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, hat den Umgang der Politik mit Kindern in der Corona-Pandemie zu Recht scharf kritisiert: Die Kinder würden in dem gesamten Verfahren seit Beginn der Pandemie benachteiligt und diskriminiert. Die neuen Lockerungen für Geimpfte und Genesene benachteilige Kinder und Jugendliche erneut. 

Kinderärzte und Psychotherapeuten schlagen Alarm: Immer mehr Kinder und Jugendliche brauchen psychotherapeutische Begleitung. Fast jedes dritte Kind zeigt Hinweise auf eine psychische Belastung. Viele junge Menschen leiden über Jahre an psychischen Störungen wie Depressionen und Essstörungen. Häusliche Misshandlungen und Missbrauch bleiben oft unbemerkt. Der Schulbesuch ist für die sozialen und intellektuellen Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen unverzichtbar und bestimmt entscheidend die psychosoziale Entwicklung. Diese findet in bestimmten Zeitfenstern statt und kann nicht beliebig nachgeholt werden.      

Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Gesellschaft! Insofern sind sie systemrelevant. Wir haben von ihnen Verständnis, Rücksicht, Toleranz verlangt als es um den Schutz der älteren Menschen ging. Mit unglaublicher Geduld haben sie ihre Situation ertragen, dann akzeptiert, dass Ältere zuerst geimpft werden. Wenn wir jetzt nicht endlich etwas für die vulnerabelste Gruppe unserer Gesellschaft tun, werden wir mit den Folgen noch jahrelang zu kämpfen haben.

Jetzt sind endlich die Kinder und Jugendlichen dran! Damit sie baldmöglichst ihr Grundrecht auf Gesundheit und ihr Recht auf Bildung zurück erhalten. Deshalb muss es nun eine Priorisierung der Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren geben! 

         

 

In der Coronavirus-Pandemie: Kinderschutzbund kritisiert massive Benachteiligung von Kindern - Politik - Stuttgarter Zeitung (stuttgarter-zeitung.de), 10.05.2021

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Wie-die-Corona-Pandemie-Kinder-psychisch-belastet-417124.html​        

Stellungnahme der DGPI und der DGKH: Kinder in der COVID-19 Pandemie (Stand 05.02.2021) » DGPI: Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie

Immer mehr Kinder und Jugendliche erhalten eine Psychotherapie (aerzteblatt.de)

 

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Anja HellerPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Jens Spahn
Bundesminister für Gesundheit

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