Solidarität mit den Künstlern der Aktion #allesdichtmachen

Solidarität mit den Künstlern der Aktion #allesdichtmachen

Das Problem

Am 22. April 2021 starteten 52 Künstler unter dem Hashtag #allesdichtmachen eine satirische Video-Kampagne, die sich kritisch mit den Maßnahmen der Bundesregierung und der Rolle der Medien im Rahmen der Corona-Pandemie auseinandersetzt. Zum Inhalt dieser Videos kann sich jeder seine eigene Meinung bilden und sofern Dissens besteht, gern Kritik üben. Das sollte in einem Land, in dem die Meinungsfreiheit durch das Grundgesetz geschützt wird, eine Selbstverständlichkeit sein. Die rote Linie wird aber an der Stelle deutlich überschritten, wenn Forderungen nach beruflichen Konsequenzen für die Künstler laut werden und sie gemäß eigenen Aussagen (u.a. auf der Website allesdichtmachen.de) sogar persönlich bedroht werden. Solche Maßnahmen erinnern an dunkelste Zeiten zweier Diktaturen auf deutschem Boden während des letzten Jahrhunderts. Sowohl im NS- als auch im DDR-Regime wurden regierungskritische Geister zuerst beruflich und später teils sogar auf grausamere Weise kaltgestellt. 

Evelyn Beatrice Hall hat in einer Voltaire-Biografie dem französischen Philosophen das folgende Zitat zugeschrieben: 

„Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.“

Diese Philosophie sollte für jeden Demokraten eine Selbstverständlichkeit sein. Deshalb fordere ich eine Solidarisierung mit den Künstlern der Aktion #allesdichtmachen, indem man sich öffentlichkeitswirksam gegen die persönlichen Bedrohungen und Forderungen nach beruflichen Konsequenzen für die Künstler einsetzt. Man muss der Aktion keinen Beifall klatschen, aber Hass und Hetze müssen an dieser Stelle, wie in vielen anderen Bereichen auch, klar in die Schranken gewiesen werden.

Setzen Sie ein Zeichen für Meinungsfreiheit und kritischen aber fairen Diskurs! Vielen Dank.

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Christoph E.Petitionsstarter*in
Diese Petition hat 361 Unterschriften erreicht

Das Problem

Am 22. April 2021 starteten 52 Künstler unter dem Hashtag #allesdichtmachen eine satirische Video-Kampagne, die sich kritisch mit den Maßnahmen der Bundesregierung und der Rolle der Medien im Rahmen der Corona-Pandemie auseinandersetzt. Zum Inhalt dieser Videos kann sich jeder seine eigene Meinung bilden und sofern Dissens besteht, gern Kritik üben. Das sollte in einem Land, in dem die Meinungsfreiheit durch das Grundgesetz geschützt wird, eine Selbstverständlichkeit sein. Die rote Linie wird aber an der Stelle deutlich überschritten, wenn Forderungen nach beruflichen Konsequenzen für die Künstler laut werden und sie gemäß eigenen Aussagen (u.a. auf der Website allesdichtmachen.de) sogar persönlich bedroht werden. Solche Maßnahmen erinnern an dunkelste Zeiten zweier Diktaturen auf deutschem Boden während des letzten Jahrhunderts. Sowohl im NS- als auch im DDR-Regime wurden regierungskritische Geister zuerst beruflich und später teils sogar auf grausamere Weise kaltgestellt. 

Evelyn Beatrice Hall hat in einer Voltaire-Biografie dem französischen Philosophen das folgende Zitat zugeschrieben: 

„Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.“

Diese Philosophie sollte für jeden Demokraten eine Selbstverständlichkeit sein. Deshalb fordere ich eine Solidarisierung mit den Künstlern der Aktion #allesdichtmachen, indem man sich öffentlichkeitswirksam gegen die persönlichen Bedrohungen und Forderungen nach beruflichen Konsequenzen für die Künstler einsetzt. Man muss der Aktion keinen Beifall klatschen, aber Hass und Hetze müssen an dieser Stelle, wie in vielen anderen Bereichen auch, klar in die Schranken gewiesen werden.

Setzen Sie ein Zeichen für Meinungsfreiheit und kritischen aber fairen Diskurs! Vielen Dank.

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Christoph E.Petitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Intendanten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
Intendanten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

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Petition am 25. April 2021 erstellt