Actualización de la peticiónHerr Minister Dobrindt, setzen Sie die Istanbul-Konvention endlich um #saveXXHUNDERT GEWALTSAM GETÖTETE MÄDCHEN/ FRAUEN. EGAL & WEITER? WIE LANGE NOCH?
Professor Dr. Kristina WolffAlemania
8 ago 2019

@BMFSFJ #giffey @BMJV #lambrecht @BMI #seehofer @BMG #spahn:

DAMIT, DASS BMFSFJ, BMJV, BMI UND BMG DIE UMSETZUNG DER ISTANBUL-KONVENTION AUSSITZEN, VERLETZT DIE BUNDESREGIERUNG DEUTSCHLAND SEIT MEHR ALS 1,5 JAHREN VÖLKERRECHT.

31. Juli 2019 in Amstetten: Ein DNA-Abgleich überführt einen Deutschen des Totschlags/Mordes an einer 52-jährigen Österreicherin. Presseberichten zufolge hat er sie erwürgt. (Österreich)

04. August in Esslingen: Im Verlauf eines Streits wird eine 60-jährige Frau von ihrem Ex-Lebensgefährten mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. (Baden-Württemberg)

05. August 2019 in Delmenhorst: Im Verlauf eines Streits wird eine 55-jährige Frau von ihrem Ex-Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Sie muss im Krankenhaus versorgt werden. (Niedersachsen)

08. August 2019 in Springe: Eine 58-jährige Frau wird von ihrem Mann getötet. (Niedersachsen)

08. August 2019 in Lüneburg: Vor dem Landgericht muss sich ein 90-jähriger (!) Mann für den zweifachen Versuch, seine 84-jährige Ehefrau, nach 60 Ehejahren ermorden zu wollen verantworten. Am 23. Februar 2019 versuchte er seine Frau im Schlaf mit einem Kissen zu ersticken, doch sie konnte den ersten Mordversuch erfolgreich abwehren. Acht Tage später erfolgte der zweite Mordversuch, zu dem der Angreifer sie mit einem Kunststoffhammer von hinten auf den Kopf schlug, bevor er erfolglos versucht, sich zu suizidieren. (Niedersachsen)

08. August 2019 in Bad Salzschlirf: Im Verlauf eines Streits in einem Mehrfamilienhaus in Bad Salzschlirf würgt ein Mann seine Ehefrau bis zur Bewusstlosigkeit. Erst nachdem die Gäste der Familie die Bewusstlose in einem Zimmer finden und die Polizei verständigen, wird diese in ein Krankenhaus eingeliefert. Über ihren Zustand ist nichts bekannt. (Hessen)

IMMER NOCH:

Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.

Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.

Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smacny aus Gelsenkirchen vermisst.

Seit Samstag 06. Juli wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.

Seit Samstag, 13. Juli werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria in München vermisst.

Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.

Seit Donnerstag, 18. Juli wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.

@BMFSFJ #giffey @BMJV #lambrecht @BMI #seehofer @BMG #spahn: 100 grausam getötete Mädchen und Frauen in 2019 (*)

Ein nationaler Aktionsplan mit effizienten Maßnahmen (präventiv, aktiv, caritativ, judikativ, korrektiv und kollektiv) zum Schutz betroffener Mädchen und Frauen, sowie die Freigabe der dafür erforderlichen und überlebensnotwendigen Budgets sind überfällig, um dem Titel Rechts- und Sozialstaat wieder mit (Menschen-)Würde zu entsprechen.

Und Sie trauen sich, stattdessen in der Haushaltsplanung 2020 eine Kürzung der zur Verfügung stehenden Mittel um nahezu 20% durchzuwinken?

(*) Stand 08.08.2019

https://taz.de/Hamburger-Prozess-wegen-Frauenmordes/!5610090/

 

Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:

Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.

Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.

#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.

Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.

Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.

Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.

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