Actualización de la peticiónHerr Minister Dobrindt, setzen Sie die Istanbul-Konvention endlich um #saveXXÖSTERREICH AGIERT, DEUTSCHLAND IGNORIERT: 85 GEWALTSAM GETÖTETE ♀
Professor Dr. Kristina WolffAlemania
10 jul 2019

„Wie viel ist das Leben einer Frau wert? Es wird nichts getan. Es ist beschämend". Als spräche Muriel Robin über den Ist-Zustand innerhalb der reichen Industrienation Deutschland.

@BMFJSF #giffey @BMJV #lambrecht: NACH FÜNFUNDACHTZIG FEMIZIDEN (MINDESTENS) - WEITER AUGEN ZU?

@GiffeysRunderTisch: NACH 10 ERGEBNISFREIEN MONATEN - KOMMT DA NOCH WAS?

02. Juli in Rulle: Ein Mädchen geht am frühen Morgen mit ihrem Hund spazieren, als ein maskierter Mann aus dem Gebüsch springt und mit einer eine sogenannten Pistolenarmbrust einen Pfeil abschießt, der sie streift und verletzt. (Niedersachsen)

05. Juli 2019 in Melle: Ein Vater schlägt Frau und Kind. Die zu Hilfe gerufenen Einsatzkräfte der Polizei greift er an, u.a. indem er sie tritt und beleidigt. Drei Polizisten werden dabei verletzt, einer von ihnen ist dadurch erst einmal dienstunfähig. (Nordrhein-Westfalen)

05. Juli 2019 in Mülheim: Eine 18-jährige Frau wird in ein Waldstück gezerrt und von 5 Jugendlichen im Alter von 12-14 Jahren vergewaltigt. Die Frau muss im Krankenhaus behandelt werden, "es war Gewalt im Spiel, massive Gewalt", so ein Polizeisprecher. Gegen die Tätergruppe, die die Tat gefilmt haben soll, wird zwar wegen eines „schweren Sexualdeliktes“ ermittelt, allerdings sind die 14-Jährigen aus juristischer Sicht bedingt strafmündig, die 12-Jährigen strafunmündig. (Nordrhein-Westfalen)

05. Juli 2019 in Pforzheim: Im Verlauf eines Streits sticht ein Mann seine Exfreundin nieder und läuft seelenruhig davon. Mögliches Motiv? Eifersucht. Die 20-jährige Frau muss mit schweren Verletzungen am Hals in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Täter ist, u.a. wegen Gewaltdelikten, bereits mehrfach polizeilich aufgefallen. (Baden-Württemberg)

06. Juli 2019 in Rosenheim: Am helllichten Tag werden Einsatzkräfte der Polizei alarmiert, weil ein hochaggressiver Mann im Verlauf eines Streits eine 56-jährige Frau mit einem Messer bedroht. (Bayern)

06. Juli 2019 in Mannheim: Eine 23-jährige nimmt am Althrein ein Sonnenbad, als sie von einem Mann belästigt wird. Sein „eindeutiges Angebot“ lehnt sie ab, woraufhin er, trotz massiver Gegenwehr, übergriffig wird. Erst, als ein Radfahrer aufmerksam wird und zu Hilfe eilt, lässt der Angreifer von der Frau ab und flüchtet. (Baden-Württemberg)

07. Juli 2019 in Köln: Eine 23-jährige Frau ist mit der Stadtbahn unterwegs. Schon im Fahrtverlauf bemerkt sie zwei Männer, die andere Fahrgäste beschimpfen. Sie fordert die Männer auf, ihre Pöbeleien einzustellen und steigt kurz danach aus. Die beiden folgen ihr zu Fuß, einer der Männer packt sie, während der andere ihr zeitgleich mehrfach ins Gesicht schlägt und ihre Bekleidung herunter reißt. Lediglich dem couragierten Eingreifen eines Passanten ist zu verdanken, dass die Täter von ihr ablassen und fliehen. (Nordrhein-Westfalen)

07. Juli 2019 in Burghausen: Am frühen Sonntagmorgen ist eine 18-jährige Frau auf dem Heimweg, als ihr zunächst drei Männer folgen, von denen sich zwei dann entfernten. Der dritte jedoch beginnt damit, die Frau zu bedrängen und sexuell zu belästigen. Als sie sich wehrt, zerrt er sie, trotz Gegenwehr, hinter eine Buschreihe und zu Boden und vergewaltigt sie. (Bayern)

07. Juli 2019 in Böblingen: Im Verlauf eines Streits würgt ein Mann seine 19-jährige Freundin, zertrümmert dann einen Spiegel und rammt sich eine Scherbe in den Oberkörper. Die Schwester der 19-Jährigen, die couragiert dazwischen geht, wird vom Aggressor geohrfeigt bevor er flieht. Die 19-Jährige muss ärztlich versorgt werden. (Baden-Württemberg)

07. Juli 2019 in Mülheim: Ein 15-jähriges Mädchen wird von fünf Heranwachsenden gemeinschaftlich bedrängt und sexuell belästigt. Nur durch das couragierte Eingreifen Dritter kann Schlimmeres verhindert werden. Gegen die Tätergruppe wird zwar ermittelt, allerdings sind die 14-Jährigen aus juristischer Sicht bedingt strafmündig, die 12-Jährigen strafunmündig. (Nordrhein-Westfalen)

08. Juli 2019 in Flingern: Zeitverzögert wird bekannt, dass eine 44-jährige Frau bereits am 01.07.2019 tot in ihrer Wohnung in Flingern aufgefunden wurde. Auf Grund der Gesamtumstände lässt sich ein Tötungsdelikt nicht ausschließen, eine Mordkommission ermittelt. (Nordrhein-Westfalen)

09. Juli 2019 in Weilburg: Im Verlauf eines Streits sticht ein Mann auf seine Ehefrau ein und verletzt die 24-Jährige lebensgefährlich. (Hessen)

09. Juli 2019 in Herne: Nach der Schule geht ein 14-jähriges Mädchen mit einer Freundin und zwei Jungen zum Sportpark. Unterwegs kaufen die Jungs Wodka und Energy-Drinks. Beide Mädchen verweigern den Alkohol. Daraufhin halten beide Täter das Mädchen fest und flößen ihr den Wodka mit Gewalt ein, um sie dann gemeinschaftlich zu vergewaltigen. Die Freundin versucht zunächst einzugreifen, als sie nichts bewirken kann läuft sie panisch weg. Die Gewalttäter lassen das betrunkene und vergewaltigte Mädchen hilflos im Gebüsch zurück. (Nordrhein-Westfalen)

10. Juli 2019 in Gelsenkirchen: Seit dem 23. Juni fehlt jede Spur von der 35-jährigen Anna Smaczny. Ein Verbrechen ist der Polizei zufolge nicht auszuschließen. Seitens der Staatsanwaltschaft Essen wurde ein Betrag in Höhe von bis zu 5.000 Euro für Hinweise, die zum Auffinden der Vermissten führen, ausgelobt. (Nordrhein-Westfalen)

10. Juli 2019 in Werther: Eine 89-jährige Frau, sowie ihr Mann und Sohn werden tot im Haus der Eltern aufgefunden. Presseberichten zufolge hat der Sohn die Eltern getötet, bevor er sich suizidierte. (Nordrhein-Westfalen)

10. Juli 2019 in Weinstadt-Endersbach: Im Rahmen einer groß angelegten Suchaktion wird die Leiche einer 40-jährigen Frau gefunden. Dringend tatverdächtig? Der ehemalige, polizeibekannte Lebensgefährte. (Baden-Württemberg)

@BMFJSF #giffey @BMJV #lambrecht: Die Entwicklung zu Straftaten mit weiblicher Opferbetrachtung („Angaben zu Opfern werden vor allem zu Straftaten gegen das Leben, die körperliche Unversehrtheit, Freiheit und sexuelle Selbstbestimmung erfasst“) steigt.

Allen PKS-Statistiken seit 2015 gemein ist die Feststellung. „Bei Straftaten gegen die sex. Selbstbestimmung unter Gewaltanwendung oder Ausnutzen eines Abhängigkeitsverhältnisses, sind die Opfer meist weiblichen Geschlechts“ – über die Jahre kontinuierlich bei über 90%.

Dabei sind die entsprechenden PKS-Daten nicht einmal belastbar: So heißt es bspw. unter „Erfassungs-/ Bewertungskriterien: Die Erfassung erfolgt bei Abgabe des Vorgangs an die Staatsanwaltschaft“. Damit werden Opfer von Körperverletzungen, die im Nachgang an die Erfassung ihren Verletzungen erliegen, nicht als Femizide erfasst. Ebenso wenig das Dunkelfeld der nicht erkannten, nicht registrierten, nicht aufgefundenen Mädchen und Frauen.

@GiffeysRunderTisch: Wann genau darf denn seitens des „Runden Tischs“ der seit September 2018, also seit nunmehr 10 Monaten, erkennbar nicht mehr liefert, als Kaffee&Kekse-Pressefotos, mit konkreten, effizienten, nachhaltigen Strategien und Maßnahmen gerechnet werden?

 

Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:

Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.

Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.

#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.

Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.

Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.

Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.

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