Stoppt den Verkauf von Schillerlocken!

Das Problem

Die GLOBUS SB-Warenhaus Holding ist mit 46 Filialen einer der wenigen großen Supermärkte, die noch immer Haiprodukte in Deutschland anbieten und sich ihrer Verantwortung gegenüber der Umwelt nicht bewusst sind. Während in anderen Lebensmittelmärkten das Ersatzprodukt Goldlocke angeboten wird, findet sich an den GLOBUS-Fischtheken immer noch Schillerlocke, die geräucherten Bauchlappen vom Dornhai (Squalus acanthias). War der Dornhai früher mit die häufigste Haiart in der Nordsee, ist der Bestand heute stark zurückgegangen (im Nord Atlantik um die 95% (IUCN 2015)).

Die in den Märkten angebotenen Dornhaie stammen, nach Aussage von GLOBUS, aus den US-Küstengewässern des Nord-Atlantiks, der Heimat der letzten intakten Dornhaipopulation. Durch die späte Geschlechtsreife der Dornhaie, die erst mit etwa 12 Jahren erreicht ist und die lange Tragezeit von 18 bis 24 Monaten, vermehren sich die Dornhaie nur sehr langsam, wodurch die Art nicht nachhaltig befischt werden kann.
Durch die starke Überfischung des Dornhaies ist dieser heute auf der roten Liste als gefährdet eingestuft (IUCN Red List 2015)

Neben den wichtigen Aspekten des Artenschutzes, sollte GLOBUS auch die Gesundheit ihrer Kunden am Herzen liegen. Dornhaie sind, wie die meisten langlebigen Meerestiere, stark mit Methylquecksilber belastet. Die Ursache liegt an ihrer Stellung in der Nahrungskette. Im Verlauf der Nahrungskette werden Schadstoffe, wie z. B. das Methylquecksilber akkumuliert. Da dieses fettlöslich ist, wird es in den Tieren angelagert und kann sehr hohe, gesundheitsschädigende Konzentrationen erreichen. Dies wurde in Untersuchungen des Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bestätigt (Kruse & Bartel 2008, Exposition mit Methylquecksilber durch Fischverzehr). Den Untersuchungen zufolge überschritten bei Schillerlocken fast 20% (!) der Proben die Höchstmenge für Gesamtquecksilber, bei Haiprodukten allgemein mehr als 26%. (Für mehr Informationen zu Methylquecksilber siehe: WHO Flyer "Quecksilber" http://www.who.int/phe/news/Mercury-flyer.pdf‎)

GLOBUS bewirbt Schillerlocken als MSC-Zertifiziertes Produkt, ein Siegel was nachhaltige Fischerei garantieren soll. Dieses Siegel ist auch unter führenden Fischereibiologen sehr umstritten (GEOMAR - Überfischt und trotzdem aufgetischtt)! Auch sagt das Siegel nichts über die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Dornhaifleisch aus! Im Gegenteil! MSC schreibt hierzu: "Der MSC-Standard umfasst keine Aspekte, die in Zusammenhang mit der Verarbeitung oder mit gesundheitlichen Fragen stehen, wie beispielsweise den Quecksilbergehalt von Dornhaien“ (MSC Dornhai Zertifizierung).

Unterstützt uns bitte und zeigt GLOBUS mit der Petition, was Ihr vom Verkauf gefährdeter Arten und gesundheitsgefährdender Tierprodukte haltet!

Mehr Informationen zum Thema Haischutz findet Ihr auf www.stop-finning.com

Facebookseite von Globus Deutschland: https://www.facebook.com/Globus.de?fref=ts&__mref=message_bubble

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Stop Finning Deutschland e.V.Petitionsstarter*inStop Finning Deutschland hat sich den Schutz der biologischen Klasse Knorpelfische als Ziel gesetzt. Hierbei werden sowohl alle direkten als auch indirekten Einflüsse, die den Individuen der jeweiligen Art schaden können bekämpft. Dies soll vor allem durch Aufklärung und Auseinandersetzungen mit den Verursachern dieser Einflüsse geschehen. Langfristig sollen von der noch jungen Organisation auch direkt Aktionen ausgehen, die vor allem gezielt gegen das Finning vorgehen.
Diese Petition hat 53.154 Unterschriften erreicht

Das Problem

Die GLOBUS SB-Warenhaus Holding ist mit 46 Filialen einer der wenigen großen Supermärkte, die noch immer Haiprodukte in Deutschland anbieten und sich ihrer Verantwortung gegenüber der Umwelt nicht bewusst sind. Während in anderen Lebensmittelmärkten das Ersatzprodukt Goldlocke angeboten wird, findet sich an den GLOBUS-Fischtheken immer noch Schillerlocke, die geräucherten Bauchlappen vom Dornhai (Squalus acanthias). War der Dornhai früher mit die häufigste Haiart in der Nordsee, ist der Bestand heute stark zurückgegangen (im Nord Atlantik um die 95% (IUCN 2015)).

Die in den Märkten angebotenen Dornhaie stammen, nach Aussage von GLOBUS, aus den US-Küstengewässern des Nord-Atlantiks, der Heimat der letzten intakten Dornhaipopulation. Durch die späte Geschlechtsreife der Dornhaie, die erst mit etwa 12 Jahren erreicht ist und die lange Tragezeit von 18 bis 24 Monaten, vermehren sich die Dornhaie nur sehr langsam, wodurch die Art nicht nachhaltig befischt werden kann.
Durch die starke Überfischung des Dornhaies ist dieser heute auf der roten Liste als gefährdet eingestuft (IUCN Red List 2015)

Neben den wichtigen Aspekten des Artenschutzes, sollte GLOBUS auch die Gesundheit ihrer Kunden am Herzen liegen. Dornhaie sind, wie die meisten langlebigen Meerestiere, stark mit Methylquecksilber belastet. Die Ursache liegt an ihrer Stellung in der Nahrungskette. Im Verlauf der Nahrungskette werden Schadstoffe, wie z. B. das Methylquecksilber akkumuliert. Da dieses fettlöslich ist, wird es in den Tieren angelagert und kann sehr hohe, gesundheitsschädigende Konzentrationen erreichen. Dies wurde in Untersuchungen des Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bestätigt (Kruse & Bartel 2008, Exposition mit Methylquecksilber durch Fischverzehr). Den Untersuchungen zufolge überschritten bei Schillerlocken fast 20% (!) der Proben die Höchstmenge für Gesamtquecksilber, bei Haiprodukten allgemein mehr als 26%. (Für mehr Informationen zu Methylquecksilber siehe: WHO Flyer "Quecksilber" http://www.who.int/phe/news/Mercury-flyer.pdf‎)

GLOBUS bewirbt Schillerlocken als MSC-Zertifiziertes Produkt, ein Siegel was nachhaltige Fischerei garantieren soll. Dieses Siegel ist auch unter führenden Fischereibiologen sehr umstritten (GEOMAR - Überfischt und trotzdem aufgetischtt)! Auch sagt das Siegel nichts über die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Dornhaifleisch aus! Im Gegenteil! MSC schreibt hierzu: "Der MSC-Standard umfasst keine Aspekte, die in Zusammenhang mit der Verarbeitung oder mit gesundheitlichen Fragen stehen, wie beispielsweise den Quecksilbergehalt von Dornhaien“ (MSC Dornhai Zertifizierung).

Unterstützt uns bitte und zeigt GLOBUS mit der Petition, was Ihr vom Verkauf gefährdeter Arten und gesundheitsgefährdender Tierprodukte haltet!

Mehr Informationen zum Thema Haischutz findet Ihr auf www.stop-finning.com

Facebookseite von Globus Deutschland: https://www.facebook.com/Globus.de?fref=ts&__mref=message_bubble

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Stop Finning Deutschland e.V.Petitionsstarter*inStop Finning Deutschland hat sich den Schutz der biologischen Klasse Knorpelfische als Ziel gesetzt. Hierbei werden sowohl alle direkten als auch indirekten Einflüsse, die den Individuen der jeweiligen Art schaden können bekämpft. Dies soll vor allem durch Aufklärung und Auseinandersetzungen mit den Verursachern dieser Einflüsse geschehen. Langfristig sollen von der noch jungen Organisation auch direkt Aktionen ausgehen, die vor allem gezielt gegen das Finning vorgehen.

Die Entscheidungsträger*innen

GLOBUS SB-Warenhaus Holding
GLOBUS SB-Warenhaus Holding

Neuigkeiten zur Petition

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Petition am 12. August 2015 erstellt