

Gleichstellung pflanzlicher Enzyme – Nortase muss verordnungsfähig bleiben!


Gleichstellung pflanzlicher Enzyme – Nortase muss verordnungsfähig bleiben!
Das Problem
Ich bin selbst von einer exokrinen Pankreasinsuffizienz betroffen und auf pflanzliche Enzyme wie Nortase angewiesen.
Ich vertrage tierische Enzyme nicht und lehne sie aus ernährungsbezogenen Gründen ab. Nortase – ein pflanzliches Enzympräparat auf Basis von Reispilz-Extrakt – ist für mich die einzige verträgliche Alternative. Es wirkt genauso zuverlässig wie Enzyme aus Schweinepankreas, wird aber derzeit nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Die dadurch entstehenden Kosten sind für mich und viele andere Betroffene kaum tragbar.
Auch Menschen mit Erkrankungen wie Mukoviszidose oder chronischen Bauchspeicheldrüsen-Funktionsstörungen vertragen häufig tierische Enzyme gut – doch auch hier gibt es Patientinnen und Patienten, die aus gesundheitlichen, ethischen oder religiösen Gründen auf pflanzliche Enzyme angewiesen sind oder diese bewusst bevorzugen.
Eine gerechte medizinische Versorgung muss individuelle Unterschiede berücksichtigen – insbesondere dann, wenn gleichwertige pflanzliche Alternativen existieren.
Daher fordern wir eine Änderung der Anlage III der Arzneimittelrichtlinie, um pflanzliche Enzympräparate wie Nortase bei Pankreasinsuffizienz wieder auf Rezept verschreiben zu können.
Patient:innen mit exokriner Pankreasinsuffizienz sind auf Enzympräparate angewiesen, um Nahrung überhaupt verwerten zu können. Für viele Betroffene ist Nortase die einzige gut verträgliche oder ethisch vertretbare Alternative – insbesondere für Menschen mit Allergien, Unverträglichkeiten oder veganer Lebensweise.
Seit Mai 2025 sind pflanzliche Enzyme wie Nortase nicht mehr verordnungsfähig, weil sie formal nicht als „Pankreasenzyme“ gelten – obwohl sie bei derselben Diagnose und Symptomatik wirken.
Das ist medizinisch nicht nachvollziehbar und ethisch nicht vertretbar:
🔹 Betroffene haben das Recht auf individuell passende und verträgliche Therapie.
🔹 Die Ablehnung allein wegen pflanzlicher Herkunft widerspricht dem Versorgungsauftrag.
🔹 Eine diskriminierungsfreie, ganzheitliche Medizin muss Wahlmöglichkeiten bieten.
Wir fordern daher:
✅ Aufnahme pflanzlicher Enzympräparate in die Ausnahmeliste der Anlage III
✅ Gleichstellung pflanzlicher und tierischer Enzyme bei medizinischer Indikation
✅ Respekt gegenüber individuellen Bedürfnissen und Unverträglichkeiten
Unterstützen Sie uns für eine gerechte, menschliche Gesundheitsversorgung und für die Wiederaufnahme der Kostenübernahme pflanzlicher Enzympräparate wie Nortase und unterschreiben oder teilen Sie die Petition!
3.778
Das Problem
Ich bin selbst von einer exokrinen Pankreasinsuffizienz betroffen und auf pflanzliche Enzyme wie Nortase angewiesen.
Ich vertrage tierische Enzyme nicht und lehne sie aus ernährungsbezogenen Gründen ab. Nortase – ein pflanzliches Enzympräparat auf Basis von Reispilz-Extrakt – ist für mich die einzige verträgliche Alternative. Es wirkt genauso zuverlässig wie Enzyme aus Schweinepankreas, wird aber derzeit nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Die dadurch entstehenden Kosten sind für mich und viele andere Betroffene kaum tragbar.
Auch Menschen mit Erkrankungen wie Mukoviszidose oder chronischen Bauchspeicheldrüsen-Funktionsstörungen vertragen häufig tierische Enzyme gut – doch auch hier gibt es Patientinnen und Patienten, die aus gesundheitlichen, ethischen oder religiösen Gründen auf pflanzliche Enzyme angewiesen sind oder diese bewusst bevorzugen.
Eine gerechte medizinische Versorgung muss individuelle Unterschiede berücksichtigen – insbesondere dann, wenn gleichwertige pflanzliche Alternativen existieren.
Daher fordern wir eine Änderung der Anlage III der Arzneimittelrichtlinie, um pflanzliche Enzympräparate wie Nortase bei Pankreasinsuffizienz wieder auf Rezept verschreiben zu können.
Patient:innen mit exokriner Pankreasinsuffizienz sind auf Enzympräparate angewiesen, um Nahrung überhaupt verwerten zu können. Für viele Betroffene ist Nortase die einzige gut verträgliche oder ethisch vertretbare Alternative – insbesondere für Menschen mit Allergien, Unverträglichkeiten oder veganer Lebensweise.
Seit Mai 2025 sind pflanzliche Enzyme wie Nortase nicht mehr verordnungsfähig, weil sie formal nicht als „Pankreasenzyme“ gelten – obwohl sie bei derselben Diagnose und Symptomatik wirken.
Das ist medizinisch nicht nachvollziehbar und ethisch nicht vertretbar:
🔹 Betroffene haben das Recht auf individuell passende und verträgliche Therapie.
🔹 Die Ablehnung allein wegen pflanzlicher Herkunft widerspricht dem Versorgungsauftrag.
🔹 Eine diskriminierungsfreie, ganzheitliche Medizin muss Wahlmöglichkeiten bieten.
Wir fordern daher:
✅ Aufnahme pflanzlicher Enzympräparate in die Ausnahmeliste der Anlage III
✅ Gleichstellung pflanzlicher und tierischer Enzyme bei medizinischer Indikation
✅ Respekt gegenüber individuellen Bedürfnissen und Unverträglichkeiten
Unterstützen Sie uns für eine gerechte, menschliche Gesundheitsversorgung und für die Wiederaufnahme der Kostenübernahme pflanzlicher Enzympräparate wie Nortase und unterschreiben oder teilen Sie die Petition!
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Petition am 7. Juli 2025 erstellt