Verhinderung von Fehlgeburten durch einfache Grunduntersuchung


Verhinderung von Fehlgeburten durch einfache Grunduntersuchung
Das Problem
Der erste Punkt der offiziellen Mutterschaftsrichtlinien lautet „Durch die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft (…) sollen mögliche Gefahren für Leben und Gesundheit von Mutter oder Kind abgewendet sowie Gesundheitsstörungen rechtzeitig erkannt und der Behandlung zugeführt werden.“ *1 Doch wird dies wirklich erfüllt, wenn man Schwangeren eine solch wichtige Grunduntersuchung vorenthält?
Ungefähr jede dritte Frau in Deutschland leidet an einer Schilddrüsenfehlfunktion. Was jedoch viele nicht wissen ist was für einen großen Einfluss die Hormone der Schilddrüse auf die Frau und ihren Nachwuchs haben können.
Oft wissen betroffene Frauen gar nichts von ihrer Unterfunktion, da die Testung auf eine sogenannte Hypothyreose in keiner Grunduntersuchung vorgesehen ist.
Dabei kann eine nicht erkannte Unterfunktion fatale Folgen haben: Aufgrund der zu geringen Hormonproduktion, wird nicht nur die Schilddrüse vom eigenen Körper zur Produktion angeregt, sondern auch das Schwangerschaftshormon Prolakin wir produziert. Daraus können ausbleibende Eisprünge und somit auch eine erschwerte Empfängnis folgen. Denn eigentlich, sorgt Prolakin erst in einer Schwangerschaft für das ausbleiben des Eisprungs. Viele Frauen erleben deshalb viele Fehlversuche schwanger zu werden, ohne zu wissen woran es tatsächlich liegt. Kommt es doch zur Empfängnis, so ergeben sich in den ersten Monaten vermehrt Fehlgeburten. Denn die Schilddrüsenhormone sind verantwortlich für den Zellwachstum, von Organen, Extremitäten oder auch den Nervenzellen. Wenn der Fötus einen zu geringen Wert an T3 und T4 Hormonen erhält, kann er sich häufig nicht Lebensfähig entwickeln. Doch selbst Frauen die schon mehrere Fehlgeburten erlitten haben, werden meist nicht auf ihre Schilddrüsenwerte kontrolliert. Wie schon erwähnt. leiden auch die Kinder im Mutterleib unter der Unterfunktion, denn sie sind in den ersten Wochen ausschließlich auf die Schilddrüsenhormone der Mutter angewiesen. Deshalb leiden betroffene Kinder häufig unter unterschiedlich stark ausgeprägten Lernschwächen oder anderen Beeinträchtigungen (aufgrund zu geringem Wachstum der Nervenzellen im Gehirn).
Dabei könnte all das durch eine einfache Blutuntersuchung auf die T3, T4 sowie TSH Werte der Schilddrüse verhindert werden! Es wäre also nur richtig diesen Bluttest als Grunduntersuchung, schon vor der Schwangerschaft, anerkennen zu lassen. Momentan übernehmen nämlich nur in den seltensten Fällen Krankenkassen die Kosten, oft nur wenn schon vorher eine Fehlfunktion erkannt wurde. Wenn jedoch keine Aufklärung stattfindet, woher soll eine Frau überhaupt wissen das sich durch die Schilddrüsenhormone mögliche Risiken für sie und ihre Schwangerschaft ergeben können?
Sie werden weder untersucht, noch aufgeklärt und das Risiko für Früh-, Fehl- und Totgeburten wird einfach hingenommen.
Erst das neugeborene wird in der U2 Untersuchung auf die T3,T4 und TSH Werte Kontrolliert. Wird ein Mangel festgestellt, kann zwar noch medikamentös eingegriffen werden, doch an dem Fakt das das Kind 9 Monate mit zu wenig Hormonen versorgt wurde und sich dadurch bleibende Schäden entwickeln können, ändert das absolut gar nichts!
Dabei wäre es durch eine Blutuntersuchung oder ein stattfindendes Beratungsgespräch so einfach, diesen enormen physischen und psychischen Stress von werdenden Eltern und neugeborenen fernzuhalten!
*1 https://www.g-ba.de/downloads/62-492-2676/Mu-RL_2021-09-16_iK-2022-01-01.pdf

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Das Problem
Der erste Punkt der offiziellen Mutterschaftsrichtlinien lautet „Durch die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft (…) sollen mögliche Gefahren für Leben und Gesundheit von Mutter oder Kind abgewendet sowie Gesundheitsstörungen rechtzeitig erkannt und der Behandlung zugeführt werden.“ *1 Doch wird dies wirklich erfüllt, wenn man Schwangeren eine solch wichtige Grunduntersuchung vorenthält?
Ungefähr jede dritte Frau in Deutschland leidet an einer Schilddrüsenfehlfunktion. Was jedoch viele nicht wissen ist was für einen großen Einfluss die Hormone der Schilddrüse auf die Frau und ihren Nachwuchs haben können.
Oft wissen betroffene Frauen gar nichts von ihrer Unterfunktion, da die Testung auf eine sogenannte Hypothyreose in keiner Grunduntersuchung vorgesehen ist.
Dabei kann eine nicht erkannte Unterfunktion fatale Folgen haben: Aufgrund der zu geringen Hormonproduktion, wird nicht nur die Schilddrüse vom eigenen Körper zur Produktion angeregt, sondern auch das Schwangerschaftshormon Prolakin wir produziert. Daraus können ausbleibende Eisprünge und somit auch eine erschwerte Empfängnis folgen. Denn eigentlich, sorgt Prolakin erst in einer Schwangerschaft für das ausbleiben des Eisprungs. Viele Frauen erleben deshalb viele Fehlversuche schwanger zu werden, ohne zu wissen woran es tatsächlich liegt. Kommt es doch zur Empfängnis, so ergeben sich in den ersten Monaten vermehrt Fehlgeburten. Denn die Schilddrüsenhormone sind verantwortlich für den Zellwachstum, von Organen, Extremitäten oder auch den Nervenzellen. Wenn der Fötus einen zu geringen Wert an T3 und T4 Hormonen erhält, kann er sich häufig nicht Lebensfähig entwickeln. Doch selbst Frauen die schon mehrere Fehlgeburten erlitten haben, werden meist nicht auf ihre Schilddrüsenwerte kontrolliert. Wie schon erwähnt. leiden auch die Kinder im Mutterleib unter der Unterfunktion, denn sie sind in den ersten Wochen ausschließlich auf die Schilddrüsenhormone der Mutter angewiesen. Deshalb leiden betroffene Kinder häufig unter unterschiedlich stark ausgeprägten Lernschwächen oder anderen Beeinträchtigungen (aufgrund zu geringem Wachstum der Nervenzellen im Gehirn).
Dabei könnte all das durch eine einfache Blutuntersuchung auf die T3, T4 sowie TSH Werte der Schilddrüse verhindert werden! Es wäre also nur richtig diesen Bluttest als Grunduntersuchung, schon vor der Schwangerschaft, anerkennen zu lassen. Momentan übernehmen nämlich nur in den seltensten Fällen Krankenkassen die Kosten, oft nur wenn schon vorher eine Fehlfunktion erkannt wurde. Wenn jedoch keine Aufklärung stattfindet, woher soll eine Frau überhaupt wissen das sich durch die Schilddrüsenhormone mögliche Risiken für sie und ihre Schwangerschaft ergeben können?
Sie werden weder untersucht, noch aufgeklärt und das Risiko für Früh-, Fehl- und Totgeburten wird einfach hingenommen.
Erst das neugeborene wird in der U2 Untersuchung auf die T3,T4 und TSH Werte Kontrolliert. Wird ein Mangel festgestellt, kann zwar noch medikamentös eingegriffen werden, doch an dem Fakt das das Kind 9 Monate mit zu wenig Hormonen versorgt wurde und sich dadurch bleibende Schäden entwickeln können, ändert das absolut gar nichts!
Dabei wäre es durch eine Blutuntersuchung oder ein stattfindendes Beratungsgespräch so einfach, diesen enormen physischen und psychischen Stress von werdenden Eltern und neugeborenen fernzuhalten!
*1 https://www.g-ba.de/downloads/62-492-2676/Mu-RL_2021-09-16_iK-2022-01-01.pdf

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Petition am 10. Februar 2022 erstellt