Gesundheit beginnt im Einkaufswagen: Supermärkte in die Pflicht nehmen!


Gesundheit beginnt im Einkaufswagen: Supermärkte in die Pflicht nehmen!
Das Problem
Klimafreundliches Einkaufen muss die einfachste und günstigste Option werden – für unsere Gesundheit und unseren Planeten!
Die Bedrohung ist real
Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet den Klimawandel als größte Gesundheitsbedrohung unserer Zeit (1).
Extremwetterereignisse, Hitzewellen, Luftverschmutzung, Ernteausfälle und die Ausbreitung tropischer Erkrankungen und neuer Allergene bedrohen die individuelle Gesundheit und stellen unser bereits stark strapaziertes Gesundheitssystem vor immense zusätzliche Herausforderungen.
Viele wollen handeln – aber können nicht
Einem Großteil der Menschen in Deutschland bereitet der Klimawandel Sorgen (2), viele wollen sich nachhaltiger ernähren (3,4,5). Doch in der Realität machen es uns Supermärkte schwer: durch hohe Preise für klimafreundliche Produkte, verwirrende Kennzeichnungen und aggressive Werbung für klimaschädliche Lebensmittel.
Die Lösung liegt auf dem TellerDie entscheidenden Schritte zu klimafreundlicher Ernährung sind der Umstieg auf eine überwiegend pflanzliche Kost und Lebensmittel aus nachhaltigem Anbau, wie unter anderem die Planetary Health Diet nahelegt (6). Der Fokus auf pflanzliche Lebensmittel birgt dabei neben ökologischen auch die größten wirtschaftlichen Vorteile (7).
Supermärkte haben die Macht
Durch ihre Produktauswahl, Werbung, Rabatte, Platzierung und Kundeninformationen entscheiden Supermärkte mit, was auf unseren Tellern landet. Sie können klimafreundliches Essen zur einfachsten Wahl machen – wenn sie wollen.
Wir wollen #klimaköstlich und #globalgesund essen.
Was wir fordern:
- Preissenkung für pflanzliche Lebensmittel, damit #klimaköstliche und #globalgesunde Ernährung für alle bezahlbar wird.
- Mehr innovative, schmackhafte pflanzliche Produkte in allen Preissegmenten.
- Stopp von Werbung und Rabatten für besonders klimaschädliche Produkte wie Rindfleisch. Stattdessen vermehrte Bewerbung nachhaltiger, pflanzlicher Lebensmittel.
- Bessere Verfügbarkeit von Lebensmitteln aus zertifiziert nachhaltigem Anbau: Kund*innen müssen innerhalb jeder Produktkategorie die Möglichkeit haben, sich für Bio-Lebensmittel zu entscheiden.
- Optimale Platzierung pflanzlicher und nachhaltiger Lebensmittel in den Regalen.
- Klare, wissenschaftsbasierte Kundeninformation dazu, welche Aspekte nachhaltiger Ernährung die größte Wirkung haben
- Transparente Klimaziele im Einklang mit der Planetary Health Diet sowie entsprechende messbaren Maßnahmen. Dies beinhaltet vor allem auch die Zielsetzung für ein Proteinverhältnis (tierisch vs. pflanzlich) und dessen Messung nach einheitlicher Methodik.
Petition initiiert von Physicians Association for Nutriton Deutschland e.V., der ärztlich geleiteten Gesundheitsorganisation für gesunde und nachhaltige Ernährung.
Weitere Informationen: www.pan-dach.org/klimakoestlich
Quellen:
(1) United Nations, Climate Action Fast Facts: https://www.un.org/sites/un2.un.org/files/2021/08/fastfacts-health.pdf , aufgerufen am 17.03.2025
(2) United Nations Development Programme (UNDP) Peoples’ Climate Vote 2024; https://peoplesclimate.vote/ , aufgerufen am 17.03.2025
(3) AOK-Umfrage zu klimafreundlicher Ernährung 2024, https://www.aok.de/pp/bv/pm/aok-umfrage-klimafreundliche-ernaehrung/ , aufgerufen am 17.03.2025
(4) BMEL-Ernährungsreport 2024, https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/ernaehrungsreport2024.html , aufgerufen am 17.03.2025
(5) TK-Ernährungsstudie 2023, https://www.tk.de/techniker/magazin/ernaehrung/ernaehrungstrends/so-isst-deutschland-2006482 , aufgerufen am 17.03.2025
(6) Willett, W., Rockström, J., Loken, B., Springmann, M., Lang, T., Vermeulen, S., ... & Murray, C. J. (2019). Food in the Anthropocene: TheEAT–Lancet Commission on healthy diets from sustainable food systems. The Lancet, 393(10170), 447-492. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(18)31788-4
(7) “How German supermarketscan meet emissions reduction targets… and save money”, Madre Brava, 2025, https://madrebrava.org/insight/how-german-supermarkets-can-hit-climate-targets-and-save-money , aufgerufen am 17.03.2025
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Das Problem
Klimafreundliches Einkaufen muss die einfachste und günstigste Option werden – für unsere Gesundheit und unseren Planeten!
Die Bedrohung ist real
Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet den Klimawandel als größte Gesundheitsbedrohung unserer Zeit (1).
Extremwetterereignisse, Hitzewellen, Luftverschmutzung, Ernteausfälle und die Ausbreitung tropischer Erkrankungen und neuer Allergene bedrohen die individuelle Gesundheit und stellen unser bereits stark strapaziertes Gesundheitssystem vor immense zusätzliche Herausforderungen.
Viele wollen handeln – aber können nicht
Einem Großteil der Menschen in Deutschland bereitet der Klimawandel Sorgen (2), viele wollen sich nachhaltiger ernähren (3,4,5). Doch in der Realität machen es uns Supermärkte schwer: durch hohe Preise für klimafreundliche Produkte, verwirrende Kennzeichnungen und aggressive Werbung für klimaschädliche Lebensmittel.
Die Lösung liegt auf dem TellerDie entscheidenden Schritte zu klimafreundlicher Ernährung sind der Umstieg auf eine überwiegend pflanzliche Kost und Lebensmittel aus nachhaltigem Anbau, wie unter anderem die Planetary Health Diet nahelegt (6). Der Fokus auf pflanzliche Lebensmittel birgt dabei neben ökologischen auch die größten wirtschaftlichen Vorteile (7).
Supermärkte haben die Macht
Durch ihre Produktauswahl, Werbung, Rabatte, Platzierung und Kundeninformationen entscheiden Supermärkte mit, was auf unseren Tellern landet. Sie können klimafreundliches Essen zur einfachsten Wahl machen – wenn sie wollen.
Wir wollen #klimaköstlich und #globalgesund essen.
Was wir fordern:
- Preissenkung für pflanzliche Lebensmittel, damit #klimaköstliche und #globalgesunde Ernährung für alle bezahlbar wird.
- Mehr innovative, schmackhafte pflanzliche Produkte in allen Preissegmenten.
- Stopp von Werbung und Rabatten für besonders klimaschädliche Produkte wie Rindfleisch. Stattdessen vermehrte Bewerbung nachhaltiger, pflanzlicher Lebensmittel.
- Bessere Verfügbarkeit von Lebensmitteln aus zertifiziert nachhaltigem Anbau: Kund*innen müssen innerhalb jeder Produktkategorie die Möglichkeit haben, sich für Bio-Lebensmittel zu entscheiden.
- Optimale Platzierung pflanzlicher und nachhaltiger Lebensmittel in den Regalen.
- Klare, wissenschaftsbasierte Kundeninformation dazu, welche Aspekte nachhaltiger Ernährung die größte Wirkung haben
- Transparente Klimaziele im Einklang mit der Planetary Health Diet sowie entsprechende messbaren Maßnahmen. Dies beinhaltet vor allem auch die Zielsetzung für ein Proteinverhältnis (tierisch vs. pflanzlich) und dessen Messung nach einheitlicher Methodik.
Petition initiiert von Physicians Association for Nutriton Deutschland e.V., der ärztlich geleiteten Gesundheitsorganisation für gesunde und nachhaltige Ernährung.
Weitere Informationen: www.pan-dach.org/klimakoestlich
Quellen:
(1) United Nations, Climate Action Fast Facts: https://www.un.org/sites/un2.un.org/files/2021/08/fastfacts-health.pdf , aufgerufen am 17.03.2025
(2) United Nations Development Programme (UNDP) Peoples’ Climate Vote 2024; https://peoplesclimate.vote/ , aufgerufen am 17.03.2025
(3) AOK-Umfrage zu klimafreundlicher Ernährung 2024, https://www.aok.de/pp/bv/pm/aok-umfrage-klimafreundliche-ernaehrung/ , aufgerufen am 17.03.2025
(4) BMEL-Ernährungsreport 2024, https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/ernaehrungsreport2024.html , aufgerufen am 17.03.2025
(5) TK-Ernährungsstudie 2023, https://www.tk.de/techniker/magazin/ernaehrung/ernaehrungstrends/so-isst-deutschland-2006482 , aufgerufen am 17.03.2025
(6) Willett, W., Rockström, J., Loken, B., Springmann, M., Lang, T., Vermeulen, S., ... & Murray, C. J. (2019). Food in the Anthropocene: TheEAT–Lancet Commission on healthy diets from sustainable food systems. The Lancet, 393(10170), 447-492. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(18)31788-4
(7) “How German supermarketscan meet emissions reduction targets… and save money”, Madre Brava, 2025, https://madrebrava.org/insight/how-german-supermarkets-can-hit-climate-targets-and-save-money , aufgerufen am 17.03.2025
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Petition am 17. März 2025 erstellt