Genozid an den #Uiguren: Boykott von Winter-Olympia 2022 in Peking!

Genozid an den #Uiguren: Boykott von Winter-Olympia 2022 in Peking!

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Sabrin & Torhan von "Loud For Uyghurs" hat diese Petition an Deutscher Olympia Sportbund und gestartet.

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Seit 2017 ist laut UNO bekannt, dass mindestens eine Million Uigur:innen willkürlich in Westchina in der Provinz Xinjiang gegen ihren Willen und ohne richterlichen Beschluss gefangen gehalten werden. In den sogenannten Internierungslagern werden die Uigur:innen zu guten und sozialisierten Chines:innen erzogen. Kurz und knapp: Sie werden politisch und kulturell indoktriniert, weil man ihre Identität und Ethnie vernichten möchte. Es findet somit ein kultureller Genozid statt!

Hierbei handelt es sich bei den Betroffenen nicht nur um Uigur:innen, sondern auch um Menschen die dem muslimischen oder christlichen Glauben angehören oder Minderheiten, wie den Kasachen, Kirgisen und Hui-Chinesen. Maßnahmen wie Sanktionen sind von der EU und anderen Nationen zwar erteilt worden, fallen jedoch zu milde aus. 

Deshalb fordern wir vom Deutschen Olympia Sportbund den Boykott der Winter-Olympia 2022 in Peking! Wir möchten verhindern, dass unsere Sportler:innen für wirtschaftliche Zwecke instrumentalisiert werden und somit indirekt die Menschenrechtsverletzungen in Ostturkestan (Xinjiang) unterstützen.

Seit 2019 berichten Augenzeugen und Betroffene von ihrer Zwangssterilisation sowie Schwangerschaftsabbrüchen, Foltermethoden und von Suizidfälle in den Arbeitslagern. Kinder werden von ihren Eltern getrennt und in Internate und Pflegefamilien gesteckt. Viele Uigur:innen im Ausland haben seit längerer Zeit keinen Kontakt mehr zu ihren Verwandten und Bekannten in Ostturkestan (Xinjiang). Anfragen über den Vermisstenstand und der gesundheitlichen Situation von Familie und Freunde blockieren die chinesischen Behörden ab und weisen sie zurück. Uigurische Zwangsarbeiter:innen sind zudem bei der Produktion von großen internationalen Firmen eingesetzt. Durch hochmoderne Überwachungstechnologien werden Minderheiten in der Provinz identifiziert und ausfindig gemacht, um sie dann in Internierungslager zu stecken.

Wir sind Sabrin und Torhan und stellen eine klare Forderung! Als Studierende der Sozialwissenschaften haben wir uns in einem Seminar für Politische Soziologie kennengelernt und schnell gemerkt, dass uns die Situation der Uigur:innen in Ostturkestan aus humanitären/pflichtbewussten Beweggründen sehr am Herzen liegt. Aufgrund unserer Geschichte tragen gerade wir als junge Generation die unverzichtbare Verantwortung die Menschenrechte zu verteidigen!

Wir dürfen nicht zulassen, dass Berlin 1936 zu Beijing 2022 wird. Wir tragen die Verantwortung! 

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