Gedenkenort für die Opfer sexueller Kriegsgewalt


Gedenkenort für die Opfer sexueller Kriegsgewalt
Das Problem
Anerkennung von Frauen als Kriegsopfer überfällig - Gedenkort für Frauen!
Bis heute existiert kein offizieller Gedenkort für Frauen als eigenständige Opfer von Kriegen – im Gegensatz zu den weitverbreiteten Kriegerdenkmälern, die männliches Leid und gefallene Männer sichtbar machen. Allein in Deutschland wurden im II. Weltkrieg über 1,9 Millionen Frauen Opfer sexueller Gewalt. Doch diese Form der Gewalt muss als globales Phänomen betrachtet werden. Konfliktparteien aller Nationalitäten üben diese Gewaltform als strategische Kriegswaffe aus, besonders gegen die weibliche Zivilbevölkerung. Deshalb fordert diese Petition einen offiziellen und universellen Gedenkort- und Lernort: für die Frauen in Deutschland und Europa und für Frauen weltweit, die in bewaffneten Konflikten Opfer dieses Menschenrechtsverbrechens werden.
⌧ Worum es NICHT geht: Um Ehrbekundungen oder Heroisierung (siehe Mythos Trümmerfrauen).
⇒ Worum es geht: Um die überfällige Anerkennung von Leid und Sichtbarkeit als Voraussetzung für Aufarbeitung und Prävention in der Gegenwart. Zusammenhänge müssen erkannt, Muster und Ursachen verstanden werden. Nur dann kann die Wiederholung dieser strukturellen Gewaltform bekämpft werden.
Kriegerdenkmäler: eine problematische und einseitige Erinnerungskultur
Für Männer hingegen gibt es tausendfach Gedenkorte - in Form der weitverbreiteten Kriegerdenkmäler. Aus heutiger Sicht werden die meisten davon als problematisch eingestuft. Wer denkt, hier handle es sich um staubige Statuen, ohne Auswirkungen auf die Gegenwart, täuscht sich gewaltig. Jedes Jahr zelebriert die Regierung an Kriegerdenkmälern aufwendige und kostenintenintensive Jahrestage mit Kränzen, Aufmärschen, Blassmusik, Fahnen, Reden, Staatsgästen. Die Kriegerdenkmäler erinnern weniger an Friedensmahnungen, als an praktizierte Mobilmachung. Sie glorifizieren Kriege und Soldaten in altertümlicher und militärischer Bildsprache. Sie reproduzieren Narrative, die unsere Vorstellung von Krieg und Soldatentum nachhaltig prägt - unhinterfragt normalisiert (das bekannteste Grabmahl des "unbekannten Soldaten" ist der Arch de Triomphe in Paris, wo jährlich große Feierlichkeiten inszeniert werden). Obwohl unsere Regierung weiß, dass es seit mehr als 10 Jahren bürgerliches Engagement für erklärbedürftige Kriegerdenkmäler gibt, unternimmt sie nichts ( z. B. durch Anbringungen zeitkritischer Tafeln, Einordnung in die damalige Zeit, Erläuterung der Wirkung von Kriegssymbolik, Militarismus, Heroismus auf die Gegenwart).
Diese Erinnerungskultur ist nicht zeitgemäß! Sie ist außerdem einseitig und schließt 51% der Bevölkerung aus. Ich fordere eine inklusive Erinnerungskultur, die auch Frauen als Kriegsopfer anerkennnt und mitdenkt. Ohne Kriegsromantik, ohne Kriegssymbolik ("unsere Helden, gefallen fürs Vaterland, in Treue fest, werden auferstehen..."!). Eine Erinnerungskultur, die mit Lernorten arbeitet. Die psychische Langzeitfolgen von Kriegen anerkennt: Panikattaken in Altenheimen, generationenübergreifende Traumata in Familien und Ehen, Vergewaltigungskinder als s.g. zweite Opfer durch Diskriminierung und gestörter Mutter-Kind-Beziehung sowie Vatersuche, Zwangsschwangerschaft durch Abtreibungsverbot, Znwangsprostitution im Werhmacht-Bordell-System (auch in KZ-Bordellen), Geschlechtskrankheiten verbunden mit entwürdigenden Zwangsuntersuchungen und säurehaltigen Vaginalduschen, Kriegsentschädigung für Soldaten - aber nicht für Frauen, trotz Armut, Hunger und Obdachlosigkeit. Fachliteratur unten. Kein Krieg ist zu Ende mit der Kapitulation.
Vergewaltigung als Kriegswaffe - ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Aus unserer männerzentrierten Erinnerungskultur lernen wir für unsere konfliktgeprägte Gegenwart wenig. Erst 2008 - also spät- wurden Kriegsvergewaltigungen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit international anerkannt. Als strategische Kriegstaktik geächtet (UN-Resolution 1325 & 1820). Trotzdem ist sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten auch heute an der Tagesordnung jedes Krieges. Am Beispiel der Ukraine (des Sudans, Syriens, Gaza...) sehen wir, mit welchen Konsequenzen sich das fehlende Bewusstsein für Frauen als Kriegsopfer fortsetzt: Frauen und Mädchen werden erneut Opfer sexueller Gewalt durch Soldaten. Gedacht wird allein gefallenen Männern. Blumen, Kerzen, Plakate, Kränze, Staatsbesuche. Ein wichtiger Akt der gesellschaftlichen Verarbeitung. Aber wo bleibt ein Bewusstsein für die Opfergruppe Frau im Krieg? Niemand gedenkt den vergewaltigten Ukrainerinnen. Niemand formuliert Schutzmaßnahmen. Verbrechen werden rechtlich nicht verfolgt. Bleiben konsequenlos. Frauen werden zu Freiwild. Das ist in der Praxis derselbe Zustand, wie vor 80 Jahren. Zuletzt wurde bekannt, dass ukrainische Soldaten, die heimkehren, immer öfter "ihre Frauen schlagen", so die FAZ am 20.01.2026. Was ist mit diesen Folgen?
→ Es ist höchste Zeit, die psychosozialen Folgen von Kriegen für Frauen, Mädchen sowie deren Langzeitfolgen über Generationen sichtbar zu machen und mitzudenken. Nur so können Maßnahmen für den Schutz von Frauen und Mädchen, ja der Zivilbevölkerung beschlossen werden. 2025: Das Jahr, indem wir 80 Jahre Frieden in Europa feiern wollten. Das Jubiläum ging unter unter dem neuen Kriegsgetöse. Erneute Gefahr von sexueller Gewalt an Frauen und Mädchen - auch auf europäischem Boden. Kein Frieden für Frauen ohne Aufarbeitung! Kein Schutz für Frauen ohne Aufarbeitung!
Gedenkort für Frauen - jetzt!
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Fachliteratur (Auswahl):
- Mühlhäuser, Regina; Zipfel, Gaby: Vor aller Augen: Sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten, Hamburg 2021.
- Eschenbach, Insa u. Mühlhäuser, Regina: Krieg und Geschlecht. Sexuelle Gewalt und Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslager, Berlin 2008.
- Christina Lamb: Unsere Körper sind euer Schlachtfeld: Frauen, Krieg und Gewalt, 2020.
- Gebhardt, Miriam: Als die Soldaten kamen. Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs, München 2015.
- Gebhardt, Miriam: Wir Kinder der Gewalt: Wie Frauen und Familien bis heute unter den Folgen der Massenvergewaltigungen bei Kriegsende leiden, München 2019.
- Baur-Timmerbrink, Ute: Wir Besatzungskinder: Töchter und Söhne alliierter Soldaten erzählen, Berlin 2015.
Aktivitäten zur Aufarbeitung
2025: Fachtagung Berlin mit Teilnahme durch Politik: Trauma – Erinnerung – Mahnung. Sexuelle Gewalt in kriegerischen Konflikten"
2025: Dt. Bundestag, Stellungnahme: "Rechtsexpertinnen: Sexuelle Gewalt als Kriegswaffe ahnden" https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1113768
2021: Dt. Bundestag über "Vergewaltigungen von Frauen im Zweiten Weltkrieg", Wissenschaftliche Dienste (Gutachten): www.bundestag.de/resource/blob/872014/WD-1-023-21-pdf.pdf
Bürgerliches Engagement zur Arbeit an problematischen Kriegerdenkmälern:
- Friedensaktivist fordert Umgestaltung wegen Nazi-Spruch, 2015
- Streit um deutsche Kriegsdenkmäler, Gerichtsprozess über Münchner Aktivist, 2017
- Kriegerdenkmal zum Friedensdenkmal, GiesingDenk(t)Mal" und das Kulturreferat, 2021
- Historiker-Fachtagung zur Zeitgemäßheit der Kriegerdenkmäler, 2023
- Bezirk Oberbayern hält Inschriften teilweise für erklärungsbedürftig
- Kriegerdenkmäler neue Ideen, Umgestaltung zu Lernorten 2024
Internet:
- zur Rekontextualisierung von Kriegerdenkmälern: https://kriegerdenkmal.org/
- Zur Rekontextualisierung von Kriegerdenkmälern: denk-mal-gegen-krieg
- Youtube Panlediskussion Literaturhaus München, 11.03.2025: Sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe
- Youtube Mai 2025: 80 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Vergessenes Leid durch sexualisierte Kriegsgewalt
- 2025: Arte Mediathek: Kriegswaffe Sexuelle Gewalt gegen Männer
- 2023: Militärhistorisches Museum -> Perpesktive der Bundeswehr: Sexuelle Gewalt als Kriegswaffe
Hinweis: Diese Petition wurde zuvor offiziell auch beim Dt. Bundestag eingereicht mit Fokus auf Kriegsvergewaltigungen an deutschen Frauen durch die Alliierten nach dem II. Weltkrieg (Petition Nr. 172511). Dieser Fokus wurde mit dieser Petition erweitert. Weltweit sind Frauen in Kriegen sexueller Gewalt ausgesetzt, epochenübergreifend (siehe auch Trostfrauen, Bosnienkrieg etc.). Das hat die Fachtagung "Trauma – Erinnerung – Mahnung. Sexuelle Gewalt in kriegerischen Konflikten" im Oktober 2025 in Berlin eindrücklich gezeigt. Ein neuer Krieg in Europa würde auch hierzulande wieder zu Vergewaltigungen an Frauen und Mädchen führen. Kein Frieden für Frauen ohne Aufarbeitung!
Instagram: www.instagram.com/m_therese_?utm_source=qr&igsh=dHRoMnhkcWFleXRp
Kontakt: Resi H. -> ma.holzi@utlook.de

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Das Problem
Anerkennung von Frauen als Kriegsopfer überfällig - Gedenkort für Frauen!
Bis heute existiert kein offizieller Gedenkort für Frauen als eigenständige Opfer von Kriegen – im Gegensatz zu den weitverbreiteten Kriegerdenkmälern, die männliches Leid und gefallene Männer sichtbar machen. Allein in Deutschland wurden im II. Weltkrieg über 1,9 Millionen Frauen Opfer sexueller Gewalt. Doch diese Form der Gewalt muss als globales Phänomen betrachtet werden. Konfliktparteien aller Nationalitäten üben diese Gewaltform als strategische Kriegswaffe aus, besonders gegen die weibliche Zivilbevölkerung. Deshalb fordert diese Petition einen offiziellen und universellen Gedenkort- und Lernort: für die Frauen in Deutschland und Europa und für Frauen weltweit, die in bewaffneten Konflikten Opfer dieses Menschenrechtsverbrechens werden.
⌧ Worum es NICHT geht: Um Ehrbekundungen oder Heroisierung (siehe Mythos Trümmerfrauen).
⇒ Worum es geht: Um die überfällige Anerkennung von Leid und Sichtbarkeit als Voraussetzung für Aufarbeitung und Prävention in der Gegenwart. Zusammenhänge müssen erkannt, Muster und Ursachen verstanden werden. Nur dann kann die Wiederholung dieser strukturellen Gewaltform bekämpft werden.
Kriegerdenkmäler: eine problematische und einseitige Erinnerungskultur
Für Männer hingegen gibt es tausendfach Gedenkorte - in Form der weitverbreiteten Kriegerdenkmäler. Aus heutiger Sicht werden die meisten davon als problematisch eingestuft. Wer denkt, hier handle es sich um staubige Statuen, ohne Auswirkungen auf die Gegenwart, täuscht sich gewaltig. Jedes Jahr zelebriert die Regierung an Kriegerdenkmälern aufwendige und kostenintenintensive Jahrestage mit Kränzen, Aufmärschen, Blassmusik, Fahnen, Reden, Staatsgästen. Die Kriegerdenkmäler erinnern weniger an Friedensmahnungen, als an praktizierte Mobilmachung. Sie glorifizieren Kriege und Soldaten in altertümlicher und militärischer Bildsprache. Sie reproduzieren Narrative, die unsere Vorstellung von Krieg und Soldatentum nachhaltig prägt - unhinterfragt normalisiert (das bekannteste Grabmahl des "unbekannten Soldaten" ist der Arch de Triomphe in Paris, wo jährlich große Feierlichkeiten inszeniert werden). Obwohl unsere Regierung weiß, dass es seit mehr als 10 Jahren bürgerliches Engagement für erklärbedürftige Kriegerdenkmäler gibt, unternimmt sie nichts ( z. B. durch Anbringungen zeitkritischer Tafeln, Einordnung in die damalige Zeit, Erläuterung der Wirkung von Kriegssymbolik, Militarismus, Heroismus auf die Gegenwart).
Diese Erinnerungskultur ist nicht zeitgemäß! Sie ist außerdem einseitig und schließt 51% der Bevölkerung aus. Ich fordere eine inklusive Erinnerungskultur, die auch Frauen als Kriegsopfer anerkennnt und mitdenkt. Ohne Kriegsromantik, ohne Kriegssymbolik ("unsere Helden, gefallen fürs Vaterland, in Treue fest, werden auferstehen..."!). Eine Erinnerungskultur, die mit Lernorten arbeitet. Die psychische Langzeitfolgen von Kriegen anerkennt: Panikattaken in Altenheimen, generationenübergreifende Traumata in Familien und Ehen, Vergewaltigungskinder als s.g. zweite Opfer durch Diskriminierung und gestörter Mutter-Kind-Beziehung sowie Vatersuche, Zwangsschwangerschaft durch Abtreibungsverbot, Znwangsprostitution im Werhmacht-Bordell-System (auch in KZ-Bordellen), Geschlechtskrankheiten verbunden mit entwürdigenden Zwangsuntersuchungen und säurehaltigen Vaginalduschen, Kriegsentschädigung für Soldaten - aber nicht für Frauen, trotz Armut, Hunger und Obdachlosigkeit. Fachliteratur unten. Kein Krieg ist zu Ende mit der Kapitulation.
Vergewaltigung als Kriegswaffe - ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Aus unserer männerzentrierten Erinnerungskultur lernen wir für unsere konfliktgeprägte Gegenwart wenig. Erst 2008 - also spät- wurden Kriegsvergewaltigungen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit international anerkannt. Als strategische Kriegstaktik geächtet (UN-Resolution 1325 & 1820). Trotzdem ist sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten auch heute an der Tagesordnung jedes Krieges. Am Beispiel der Ukraine (des Sudans, Syriens, Gaza...) sehen wir, mit welchen Konsequenzen sich das fehlende Bewusstsein für Frauen als Kriegsopfer fortsetzt: Frauen und Mädchen werden erneut Opfer sexueller Gewalt durch Soldaten. Gedacht wird allein gefallenen Männern. Blumen, Kerzen, Plakate, Kränze, Staatsbesuche. Ein wichtiger Akt der gesellschaftlichen Verarbeitung. Aber wo bleibt ein Bewusstsein für die Opfergruppe Frau im Krieg? Niemand gedenkt den vergewaltigten Ukrainerinnen. Niemand formuliert Schutzmaßnahmen. Verbrechen werden rechtlich nicht verfolgt. Bleiben konsequenlos. Frauen werden zu Freiwild. Das ist in der Praxis derselbe Zustand, wie vor 80 Jahren. Zuletzt wurde bekannt, dass ukrainische Soldaten, die heimkehren, immer öfter "ihre Frauen schlagen", so die FAZ am 20.01.2026. Was ist mit diesen Folgen?
→ Es ist höchste Zeit, die psychosozialen Folgen von Kriegen für Frauen, Mädchen sowie deren Langzeitfolgen über Generationen sichtbar zu machen und mitzudenken. Nur so können Maßnahmen für den Schutz von Frauen und Mädchen, ja der Zivilbevölkerung beschlossen werden. 2025: Das Jahr, indem wir 80 Jahre Frieden in Europa feiern wollten. Das Jubiläum ging unter unter dem neuen Kriegsgetöse. Erneute Gefahr von sexueller Gewalt an Frauen und Mädchen - auch auf europäischem Boden. Kein Frieden für Frauen ohne Aufarbeitung! Kein Schutz für Frauen ohne Aufarbeitung!
Gedenkort für Frauen - jetzt!
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Fachliteratur (Auswahl):
- Mühlhäuser, Regina; Zipfel, Gaby: Vor aller Augen: Sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten, Hamburg 2021.
- Eschenbach, Insa u. Mühlhäuser, Regina: Krieg und Geschlecht. Sexuelle Gewalt und Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslager, Berlin 2008.
- Christina Lamb: Unsere Körper sind euer Schlachtfeld: Frauen, Krieg und Gewalt, 2020.
- Gebhardt, Miriam: Als die Soldaten kamen. Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs, München 2015.
- Gebhardt, Miriam: Wir Kinder der Gewalt: Wie Frauen und Familien bis heute unter den Folgen der Massenvergewaltigungen bei Kriegsende leiden, München 2019.
- Baur-Timmerbrink, Ute: Wir Besatzungskinder: Töchter und Söhne alliierter Soldaten erzählen, Berlin 2015.
Aktivitäten zur Aufarbeitung
2025: Fachtagung Berlin mit Teilnahme durch Politik: Trauma – Erinnerung – Mahnung. Sexuelle Gewalt in kriegerischen Konflikten"
2025: Dt. Bundestag, Stellungnahme: "Rechtsexpertinnen: Sexuelle Gewalt als Kriegswaffe ahnden" https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1113768
2021: Dt. Bundestag über "Vergewaltigungen von Frauen im Zweiten Weltkrieg", Wissenschaftliche Dienste (Gutachten): www.bundestag.de/resource/blob/872014/WD-1-023-21-pdf.pdf
Bürgerliches Engagement zur Arbeit an problematischen Kriegerdenkmälern:
- Friedensaktivist fordert Umgestaltung wegen Nazi-Spruch, 2015
- Streit um deutsche Kriegsdenkmäler, Gerichtsprozess über Münchner Aktivist, 2017
- Kriegerdenkmal zum Friedensdenkmal, GiesingDenk(t)Mal" und das Kulturreferat, 2021
- Historiker-Fachtagung zur Zeitgemäßheit der Kriegerdenkmäler, 2023
- Bezirk Oberbayern hält Inschriften teilweise für erklärungsbedürftig
- Kriegerdenkmäler neue Ideen, Umgestaltung zu Lernorten 2024
Internet:
- zur Rekontextualisierung von Kriegerdenkmälern: https://kriegerdenkmal.org/
- Zur Rekontextualisierung von Kriegerdenkmälern: denk-mal-gegen-krieg
- Youtube Panlediskussion Literaturhaus München, 11.03.2025: Sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe
- Youtube Mai 2025: 80 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Vergessenes Leid durch sexualisierte Kriegsgewalt
- 2025: Arte Mediathek: Kriegswaffe Sexuelle Gewalt gegen Männer
- 2023: Militärhistorisches Museum -> Perpesktive der Bundeswehr: Sexuelle Gewalt als Kriegswaffe
Hinweis: Diese Petition wurde zuvor offiziell auch beim Dt. Bundestag eingereicht mit Fokus auf Kriegsvergewaltigungen an deutschen Frauen durch die Alliierten nach dem II. Weltkrieg (Petition Nr. 172511). Dieser Fokus wurde mit dieser Petition erweitert. Weltweit sind Frauen in Kriegen sexueller Gewalt ausgesetzt, epochenübergreifend (siehe auch Trostfrauen, Bosnienkrieg etc.). Das hat die Fachtagung "Trauma – Erinnerung – Mahnung. Sexuelle Gewalt in kriegerischen Konflikten" im Oktober 2025 in Berlin eindrücklich gezeigt. Ein neuer Krieg in Europa würde auch hierzulande wieder zu Vergewaltigungen an Frauen und Mädchen führen. Kein Frieden für Frauen ohne Aufarbeitung!
Instagram: www.instagram.com/m_therese_?utm_source=qr&igsh=dHRoMnhkcWFleXRp
Kontakt: Resi H. -> ma.holzi@utlook.de

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Petition am 22. April 2025 erstellt