Petition updateÜbernahme der Kosten für Hebammen unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin sichern!#March6 - Die Würde der Menschen ist unantastbar – auch unter der #Geburt. @stern_familie @sz @ardde

Eltern ProtestGermany
Mar 6, 2016
March of Roses
„Schwangerschaft ist keine Krankheit!“, „Stellen Sie sich nicht so an!“, „Das Machen hat ja auch Spaß gemacht!“, „Wollen Sie das Leben Ihres Kindes riskieren?“, „Die Gesundheit Ihres Kindes sollte ihnen dieser Preis wert für diese Untersuchung sein!“...
So oder ähnlich klingt es heute in den Ohren schwangerer Frauen. Da werden Untersuchungen aufgrund pauschaler Annahmen verpflichtend vorgenommen. Vor Eingriffen wird nicht gefragt oder sachgerecht aufgeklärt. Mutter und Kind sind Nummern auf dem Abrechnungsschein. Wie es den Frauen damit geht und was es mit ihnen auch in der Zukunft macht, wird selten gefragt. Traumatisierungen, kein weiterer Kinderwunsch, unnötige Eingriffe sind die Folge.
Auf den Straßen einiger Städte und in den sozialen Netzwerken haben heute zahlreiche Frauen darauf aufmerksam gemacht, dass auch in Deutschland die Rechte der Frauen während Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett oft nicht oder nur gering geachtet werden.
Ein wesentlicher Grund für diese Geringschätzung ist aus unserer Sicht die mangelnde Beteiligung von Frauen, von Eltern in den Entscheidungsprozessen.
So lange Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett bei den Krankenkassen angesiedelt und deshalb nicht als natürlicher Vorgang, sondern als potentielles Risiko wahrgenommen werden; so lange Schwangere und Gebärende für Ärzte, Kliniken und Hebammen wandelnde Haftungsrisiken sind; So lange nicht neben der physischen nicht auch die psychische Gesundheit von Frauen, Kindern und Familien eine wesentliche Rolle beim Entscheidungsmanagement spielt: So lange werden auch weiterhin die Rechte der Frauen per System mit Füßen getreten.
Am 8. März ist der Internationale Frauentag. Es ist ein Kampftag für die Rechte der Frauen. Auch für die Wahrung der Menschenwürde unter der Geburt. Die Hebamme Ina May Gaskin hat einmal gesagt: „“There is no other organ quite like the uterus. If men had such an organ they would brag about it. So should we” („Es gibt nichts, was dem Uterus ähnlich ist. Hätten Männer so einen: Sie würden damit prahlen. Also sollten wir das auch tun!“) Recht hat sie: Über die Hälfte der Weltbevölkerung ist weiblich. Es wird Zeit, dass wir teilhaben!
Unsere Aufgabe für Euch: Steht auf für Eure Rechte (und die Eurer Frauen)! Gebt die Verantwortung für Euch nicht mit dem Mutterpass am Tresen einer Arztpraxis oder der Tür eines Kreißsaals ab! Verlangt laut und nachdrücklich einen angemessenen Umgang mit Euch – und zwar entsprechend Eurer individuellen Bedürfnisse! Wer Zuhause entbinden möchte, sollte dies genauso gut begleitet und ohne Rechtfertigung tun dürfen, wie jene Frau, die sich viele Vorsorgen beim Arzt und einen Kaiserschnitt wünscht. Deshalb nun die wichtigste Aufgabe: Haltet zusammen!
Stand up for Your Rights:
"Midwife Beggars"
http://bevorichesvergesse.de/2014/06/bevor-ich-es-vergesse-nr-74-midwife-beggars/
#March6 #rosrev #MotherHood #sichereGeburt
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