Übernahme der Kosten für Hebammen unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin sichern!

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Täuscht der Spitzenverband bewusst die Öffentlichkeit?

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) will künftig die Kostenübernahme für Hebammenversorgung in der außerklinischen Geburtshilfe massiv einschränken. Leider scheint es, als würden nicht nur die Versicherten, sondern auch die gesetzlichen Krankenkassen durch ihren eigenen Spitzenverband bewusst oder gar gezielt getäuscht, was die tatsächlichen Inhalte der Vertragsverhandlungen und deren Auswirkungen auf alle Geburten in Deutschland angeht. Anders lassen sich die zahlreichen Fehlinformationen zu diesem Thema in den Medien und die irreführenden Antworten an die verunsicherten Familien nicht erklären.

Der Pressesprecher des GKV-SV, Florian Lanz, sagt in einem Interview im ZDF: "Das können doch nicht die Frauen und Hebammen allein entscheiden".

Ach nein? Wer sonst?!

Menschenrechte gelten auch für Babys und Mütter!

Der GKV-SV handelt mit der geplanten Neuregelung aus unserer Sicht rechtswidrig. Dies bestätigt unter anderem Dr. Reinald Eichholz, ehem. Kinderbeauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. In einer juristischen Stellungnahme führt er aus, dass u.a. die Rechte des Kindes auf Berücksichtigung des Kindeswohls (Art. 3 Abs. 1 KRK), das Selbstbestimmungsrecht der Frauen (Art. 2 Abs. 1 GG) und das verfassungsrechtlich geschützte Berufsausübungsrecht der Hebammen mit diesen Plänen des GKV-SV gebrochen werden.

Qualität und Sicherheit gewährleisten

Höchstmögliche Qualität und Sicherheit unter der Geburt gewährleistet eine, in Deutschland nicht vorhandene, 1:1-Betreuung durch eine Hebamme, egal ob sich die Frau für eine Klinik-, Geburtshaus- oder Hausgeburt entschieden hat.  Nach dem Sozialgesetzbuch sind die Krankenkassen verpflichtet, die Geburtsortswahl der Frauen zu respektieren und die Kosten unabhängig vom Geburtsort zu übernehmen. Eine Einschränkung der Leistung ist gesetzlich nicht vorgesehen und auch aufgrund der belegten Sicherheit außerklinischer Geburten nicht möglich. Darüberhinaus ist die viel gepriesene Qualität und Sicherheit in Kliniken heute schon längst nicht mehr gegeben. Über 300 Kliniken haben in den vergangenen Jahren geschlossen. Jüngster Auswuchs des Systems ist ein Kreißsaal, der nur noch bis 17 Uhr geöffnet hat. Danach gibt es für die Frauen nur noch die Option des Kaiserschnitts mit allen Risiken für Mutter und Kind (belegte höhere Sterblichkeit, langfristige Gesundheitsauswirkungen).

Qualität und Sicherheit? Der blanke Hohn für alle Eltern, die die jährlich rund 680.000 Kinder in Deutschland bekommen!

Geburt ist keine Privatleistung!

Wir, Christina Baris, Julia Fertig, Hanno Köhncke und Michael Benecke vom Verein “Mother Hood“ fordern, stellvertretend für alle gesetzlich Versicherten, Dr. Doris Pfeiffer, die Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV-SV) erneut auf, auch weiterhin die Leistungen für Hebammenhilfe bei Geburten unabhängig vom Geburtsort und -termin zu übernehmen und dabei die Rechte der Kinder und ihrer Mütter zu respektieren und zu wahren. Vorschriften zu Qualitätskriterien dürfen daher nicht zu Einschränkungen des Selbstbestimmungsrechts und des Patientenrechts der Frauen sowie des Berufsausübungsrechts der Hebammen führen. Acht Jahre nach ihrer Einführung verlangen wir wissenschaftliche Belege für deren medizinischen Nutzen.

Wir danken allen, die die Petition bereits unterstützt haben. Aber wir müssen lauter sein, um diese Lügen zu übertönen. Viele von Euch besuchen am Wochenende Freunde oder Verwandte. Nehmt Euer Smartphone und lasst sie alle die Petition zeichnen! Jetzt!
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Der 1. Juli naht - Wir haben keine Zeit mehr!

Die juristische Stellungnahme Dr. Eichholz findet Ihr hier:

Mehr über Hanno, Julia, Christina und Michael und ihre Motivation diese Petition zu starten, erfahrt ihr auf 

hebammenunterstuetzung.de

Ausführlichere Informationen über die Petition gibt es hier.

Wissenswertes zur aktuellen Situation:

- Der Kinderarzt und Bestsellerautor Herber Renz-Polster zur Situation

- Krieg dein Kind doch, wo du willst - Windelfrei-Blog

Der Blog von Hebamme Anja Constance Gaca

Wirtschaftliche Abläufe bestimmen Klinikroutinen

Wissenswertes über die natürliche Geburt

Weitere Informationen:
 

Qualitätsberichte zur Außerklinischen Geburt

Pressemitteilung des GKV

- Artikel: Großbritannien stärkt Hausgeburt

This petition will be delivered to:
  • Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV)
    Dr. Doris Pfeiffer
  • Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg
    Christopher Hermann
  • Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern
    Dr. Helmut Platzer
  • Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg
    Günter Wältermann
  • Vorstandsvorsitzender der AOK Nordwest
    Martin Litsch
  • Vorstandsvorsitzender der AOK Plus
    Rainer Striebel
  • Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen
    Dr. Jürgen Peter
  • Vorstandsvorsitzender der Barmer EK
    Dr. Christoph Straub
  • Vorstandsvorsitzender der DAK Gesundheit
    Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher
  • Vorstandsvorsitzender der IKK classic
    Gerd Ludwig
  • Vorstandsvorsitzender der Techniker KK
    Dr. Jens Baas
  • Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV)
    Johann-Magnus Freiherr von Stackelberg
  • Vorstandsvorsitzender der IKK Südwest
    Roland Engehausen

Mother Hood started this petition with a single signature, and now has 183,442 supporters. Start a petition today to change something you care about.