Petition update

Schreiben Sie jetzt an die Umweltminister - Fracking-Gas-Importe stoppen!

Sonja Schuhmacher
Weiden, Germany

May 6, 2019 — 

Liebe Unterstützer*innen,

die Bundesregierung plant den Aufbau einer teuren Infrastruktur für den Import von Flüssiggas (LNG), wobei es sich voraussichtlich weitgehend um Fracking-Gas aus den USA handeln wird. Über dieses Vorhaben stimmt der Bundesrat am 17. Mai ab. In der emissionsfreien Zukunft, die wir ansteuern, ist aber für fossile Energien kein Platz. Die vorhandenen Mittel müssen in die Erneuerbaren Energien fließen, wenn unser Planet bewohnbar bleiben soll.

Bitte protestieren Sie gegen diese Pläne! Ich schicke einen Musterbrief mit, adressiert an den bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber von den Freien Wählern, der sich bereits seit Jahren gegen Fracking einsetzt.

Sie können den Brief ausdrucken und versehen mit Ihrem Absender und Ihrer Unterschrift an Thorsten Glauber schicken. Oder Sie kopieren den Text in eine E-mail. Unten finden Sie die Mailadressen von weiteren Umweltminister*innen der Bundesländer, die LNG-Importe im Bundesrat stoppen können.

"Change is coming - whether you like it or not." (Greta Thunberg)

Danke für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße
Ihre Sonja Schuhmacher
Bund Naturschutz Weiden

Abs.
Name
Straße
PLZ Ort

An den Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz
Herrn Thorsten Glauber
Rosenkavalierplatz 2
81925 München

poststelle@stmuv.bayern.de

Sehr geehrter Herr Staatsminister,

Bitte sagen Sie am 17. Mai im Bundesrat Nein zu TOP 38 „Verordnung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Aufbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland“ – entwerfen Sie stattdessen mit Ihren Amtskollegen einen Plan für den Ausstieg aus der Nutzung von fossilem Gas.
Im Bewusstsein, dass wir uns längst in einer bedrohlichen Klimakrise befinden, wollen wir keinerlei finanzielle Mittel aufbringen, um die längst „als klimafeindlich verworfene“ Nutzung fossiler Brennstoffe mit allem, was dazugehört, auf weitere Jahrzehnte zu unterstützen.
Weder als Steuerzahler*innen noch als zahlende Gas- und Stromkunden sind wir bereit, LNG-Terminals sowie die dazugehörige Infrastruktur zu finanzieren. All unsere Kraft, alle zur Verfügung stehenden Mittel müssen auf die Förderung der Erneuerbaren Energien und die dezentrale Energieversorgung konzentriert werden, nur so können die Pariser Klimaziele erreicht werden.
Bitte beachten Sie auch die Stellungnahme des KGL zur Verbändeanhörung, die möglicherweise in der beschleunigten Art der Durchführung kaum wahrgenommen wurde: Stellungnahme des Klimabündnisses gegen LNG (KGL) vom 20. März 2019 an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
http://www.keinco2endlager.de/klimabuendnis-gegen-lng-kgl-brief-an-das-bundesministerium-fuer-wirtschaft-und-energie/
Natural Gas- fossiles Erdgas – ist kein sauberer Brennstoff! „Wenn neben den beim Verbrennen entstehenden CO2-Emissionen auch die bei Förderung, Transport Verwendung und Lagerung anfallenden Methanleckagen berücksichtigt werden, fällt die Klimabilanz von Erdgas sehr schlecht aus.“ Fracking, Verflüssigung zu LNG, Transport, Rückvergasung usw. erhöhen seine Schädlichkeit um ein Vielfaches. Die frei werdenden Emissionen schädigen nicht nur die Menschen an den Produktionsstätten, sondern auch das Weltklima.

Das von Fridays for Future vorgegebene Ziel Netto-Null-Emissionen bis 2035 lässt sich mit importiertem Fracking-Gas nicht erreichen. Geben Sie unserer Jugend die Chance auf eine lebenswerte Zukunft – für die Eindämmung des Klimawandels bleiben uns nur noch 11 Jahre!

Beginnen Sie jetzt mit der Kehrtwende – bitte stimmen Sie der Umwälzung der Kosten für die LNG-Infrastruktur auf die Gaskunden nicht zu. Lehnen Sie jede Förderung für den Bau von LNG-Terminals ab. Sagen Sie NEIN zu einem weiteren Anreiz für einen klimaschädlichen, rückschrittlichen Weg https://www.bundesrat.de/SharedDocs/TO/977/to-node.html?cms_topNr=38
Bitte folgen Sie unserem Anliegen und sagen Sie am 17. Mai 2019 im Bundesrat NEIN zur Subventionierung und Finanzierung der Infrastruktur für höchst klimaschädliche Flüssiggas-Importe: TOP 38 „Verordnung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Aufbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland“

Mit freundlichen Grüßen

((Ihr Name mit Anschrift))

Ba-Wü: Franz Untersteller (Grüne) buergerreferent@um.bwl.de

Bayern: Thorsten Glauber (Freie Wähler) poststelle@stmuv.bayern.de

Berlin: Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos) post@senuvk.berlin.de

Brandenburg: Jörg Vogelsänger (SPD) Pressestelle@MLUL.Brandenburg.de

Bremen: Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) office@umwelt.bremen.de

Hamburg: Umweltsenator Jens Kerstand (Grüne) info@bue.hamburg.de

Hessen: Priska Hinz (Grüne) https://umwelt.hessen.de/kontaktformular-umweltministerium

Mecklenburg-Vorpommern: Till Backhaus (SPD) poststelle@lm.mv-regierung.de

Niedersachsen: Olaf Lies (SPD) pressestelle@mu.niedersachsen.de

NRW: Ursula Heinen-Esser (CDU) https://www.umwelt.nrw.de/kontakt/kontaktformular/

Rheinland-Pfalz: Ulrike Höfken (Grüne) https://mueef.rlp.de/de/ueber-das-ministerium/kontakt/

Saarland: Reinhold Jost (SPD) info@umwelt.saarland.de

Sachsen: Thomas Schmidt (CDU) info@smul.sachsen.de

Sachsen-Anhalt: Prof. Dr. Claudia Dalbert (Grüne) https://www.sachsen-anhalt.de/nc/meta/kontaktformular/?tx_tsacontactform_pi1%5Bcaller%5D=19036

Schleswig-Holstein: Jan Philipp Albrecht (Grüne) internetredaktion@melund.landsh.de

Thüringen: Anja Siegesmund (Grüne) poststelle@tmuen.thueringen.de

 

Mail-Adressen zum Kopieren en bloc:

poststelle@stmuv.bayern.de; buergerreferent@um.bwl.de; post@senuvk.berlin.de; Pressestelle@MLUL.Brandenburg.de; office@umwelt.bremen.de; info@bue.hamburg.de; poststelle@lm.mv-regierung.de; pressestelle@mu.niedersachsen.de; info@umwelt.saarland.de; info@smul.sachsen.de; internetredaktion@melund.landsh.de; poststelle@tmuen.thueringen.de


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