FIS: Jetzt zum Klimaschutz bekennen!

The Issue

Petition in English & French

Bilder von Baggern, die den Theodulgletscher in Zermatt aufgraben, und Bulldozern, die das Gletschereis in Sölden zerstören, haben die Outdoor-Community schockiert. All das geschieht, um die Pisten für die FIS Ski-Weltcup-Rennen zu Saisonbeginn vorzubereiten. In einer Zeit, in der die Klimakrise eine starke und entschlossene Reaktion von politischen Entscheidungsträgern und der Gesellschaft als Ganzes erfordert, schaden solche Praktiken der Glaubwürdigkeit des Wintersports erheblich.

Zu Beginn des Jahres 2023 haben 500 professionelle Wintersportler:innen einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie die Internationale Ski- und Snowboard-Föderation (FIS) aufforderten, verstärkte Klimaschutzmassnahmen zu ergreifen. Dennoch setzt die FIS die Rennen weiterhin viel zu früh in der Saison an. Irreführende Behauptungen, klimapositiv zu sein, bestehen weiterhin, und die von der FIS veröffentlichte Berechnung ihres CO2-Fussabdrucks ist weitgehend ungenau. Es ist offensichtlich, dass die FIS in dieser entscheidenden Zeit bei weitem zu wenig getan hat, um eine führende Rolle beim Klimaschutz zu übernehmen. Der Verband, die Veranstalter:innen und die Austragungsorte müssen als Vorbilder fungieren und zeigen, dass sie die heutigen Herausforderungen ernst nehmen

Wacht auf, FIS! Ergreift die Gelegenheit, um nicht nur die Zukunft des Wintersports, sondern vor allem die Zukunft eines bewohnbaren Planeten zu sichern.

Die globale POW-Bewegung fordert die FIS auf:

  • Eine zielbasierte Nachhaltigkeitsstrategie umzusetzen, einschließlich eines Fahrplans zur Erreichung einer 50%igen Emissionsreduktion bis 2030.
  • Die Umweltauswirkungen der FIS mit voller Transparenz zu veröffentlichen
  • Den Wettbewerbskalender anzupassen, um den Einfluss von Reisen zu reduzieren und den veränderten klimatischen Bedingungen gerecht zu werden.
  • Die politische Einflussnahme der FIS auf Regierungsebene zur Förderung von Klimaschutzmassnahmen zu nutzen

Schließt euch der Bewegung an und unterschreibt jetzt die Petition.

#tryharderFIS

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Sehr geehrter Herr Eliasch, Sehr geehrte Mitglieder des FIS-Rates,

Als Outdoor-Community erleben wir die Auswirkungen des Klimawandels aus erster Hand. Diese sind sichtbar an schrumpfenden Gletschern, reduziertem Schneefall und zunehmenden extremen Wetterereignissen. Eine steigende Anzahl von Wintersportwettbewerben wird aufgrund extremer Wetterereignisse oder Schneemangels abgesagt. Trainingshänge werden von Jahr zu Jahr seltener und kürzer, da die Gletscher in beängstigendem Tempo schrumpfen und zunehmend zerstörerische Praktiken erforderlich sind, um die Gletscher für frühzeitige Rennen vorzubereiten. Die öffentliche Meinung gegenüber Wintersportarten neigt dazu, diesen als nicht mehr vertretbar anzusehen.

Unser Sport ist akut und existenziell bedroht.

In der vergangenen Saison haben sich 500 aktive FIS-Athlet:innen in einem offenen Brief zu Wort gemeldet und die FIS aufgefordert, eine führende Rolle beim Klimaschutz zu übernehmen und progressive organisatorische Massnahmen zu ergreifen. 

Wir bedauern, dass die FIS das Angebot der Athlet:innen, sich gemeinsam gegen die Klimakrise einzusetzen, nicht angenommen hat. Sie bestreitet ihre berechtigten Bedenken und gibt nur Lippenbekenntnisse zu den Forderungen der Athlet:innen ab, während sie an einer veralteten und nicht nachhaltigen Politik festhält.

Wir, die Unterzeichner:innen, schliessen uns den FIS-Athlet:innen in den folgenden entscheidenden Forderungen an:

  • Veröffentlichung eines Plans zur Erreichung der 50%igen Emissionsreduzierung bis 2030, wie im Rahmen des UNFCCC Sports for Climate Action gefordert, bis zum Ende dieser Rennsaison. Zuteilung der erforderlichen Ressourcen, um dieses Ziel effektiv zu erreichen.
  • Verpflichtung zur vollständigen Transparenz der Umweltauswirkungen der FIS und Beendigung irreführender Behauptungen klimapositiv zu sein.
  • Verschieben des Rennkalenders um mindestens einen Monat, um den neuen klimatischen Bedingungen gerecht zu werden und Optimieren des Rennplans, um den Bedarf an Flugreisen zu reduzieren.
  • Nutzen der politischen Macht der FIS als internationaler Sportverband, um sich auf Regierungsebene für den Klimaschutz einzusetzen.

Wir, als gesamte Outdoor-Sport-Community, einschliesslich Athlet:innen, Mitarbeiter:innen, Brands, Medien und Enthusiast:innen stehen geschlossen hinter der Forderung der Sportler:innen nach mehr Klimaschutz, um die Zukunft unseres Sports zu sichern.

Dies ist unser wichtigstes Rennen, lasst uns es gemeinsam gewinnen.

37,759

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Bilder von Baggern, die den Theodulgletscher in Zermatt aufgraben, und Bulldozern, die das Gletschereis in Sölden zerstören, haben die Outdoor-Community schockiert. All das geschieht, um die Pisten für die FIS Ski-Weltcup-Rennen zu Saisonbeginn vorzubereiten. In einer Zeit, in der die Klimakrise eine starke und entschlossene Reaktion von politischen Entscheidungsträgern und der Gesellschaft als Ganzes erfordert, schaden solche Praktiken der Glaubwürdigkeit des Wintersports erheblich.

Zu Beginn des Jahres 2023 haben 500 professionelle Wintersportler:innen einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie die Internationale Ski- und Snowboard-Föderation (FIS) aufforderten, verstärkte Klimaschutzmassnahmen zu ergreifen. Dennoch setzt die FIS die Rennen weiterhin viel zu früh in der Saison an. Irreführende Behauptungen, klimapositiv zu sein, bestehen weiterhin, und die von der FIS veröffentlichte Berechnung ihres CO2-Fussabdrucks ist weitgehend ungenau. Es ist offensichtlich, dass die FIS in dieser entscheidenden Zeit bei weitem zu wenig getan hat, um eine führende Rolle beim Klimaschutz zu übernehmen. Der Verband, die Veranstalter:innen und die Austragungsorte müssen als Vorbilder fungieren und zeigen, dass sie die heutigen Herausforderungen ernst nehmen

Wacht auf, FIS! Ergreift die Gelegenheit, um nicht nur die Zukunft des Wintersports, sondern vor allem die Zukunft eines bewohnbaren Planeten zu sichern.

Die globale POW-Bewegung fordert die FIS auf:

  • Eine zielbasierte Nachhaltigkeitsstrategie umzusetzen, einschließlich eines Fahrplans zur Erreichung einer 50%igen Emissionsreduktion bis 2030.
  • Die Umweltauswirkungen der FIS mit voller Transparenz zu veröffentlichen
  • Den Wettbewerbskalender anzupassen, um den Einfluss von Reisen zu reduzieren und den veränderten klimatischen Bedingungen gerecht zu werden.
  • Die politische Einflussnahme der FIS auf Regierungsebene zur Förderung von Klimaschutzmassnahmen zu nutzen

Schließt euch der Bewegung an und unterschreibt jetzt die Petition.

#tryharderFIS

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Sehr geehrter Herr Eliasch, Sehr geehrte Mitglieder des FIS-Rates,

Als Outdoor-Community erleben wir die Auswirkungen des Klimawandels aus erster Hand. Diese sind sichtbar an schrumpfenden Gletschern, reduziertem Schneefall und zunehmenden extremen Wetterereignissen. Eine steigende Anzahl von Wintersportwettbewerben wird aufgrund extremer Wetterereignisse oder Schneemangels abgesagt. Trainingshänge werden von Jahr zu Jahr seltener und kürzer, da die Gletscher in beängstigendem Tempo schrumpfen und zunehmend zerstörerische Praktiken erforderlich sind, um die Gletscher für frühzeitige Rennen vorzubereiten. Die öffentliche Meinung gegenüber Wintersportarten neigt dazu, diesen als nicht mehr vertretbar anzusehen.

Unser Sport ist akut und existenziell bedroht.

In der vergangenen Saison haben sich 500 aktive FIS-Athlet:innen in einem offenen Brief zu Wort gemeldet und die FIS aufgefordert, eine führende Rolle beim Klimaschutz zu übernehmen und progressive organisatorische Massnahmen zu ergreifen. 

Wir bedauern, dass die FIS das Angebot der Athlet:innen, sich gemeinsam gegen die Klimakrise einzusetzen, nicht angenommen hat. Sie bestreitet ihre berechtigten Bedenken und gibt nur Lippenbekenntnisse zu den Forderungen der Athlet:innen ab, während sie an einer veralteten und nicht nachhaltigen Politik festhält.

Wir, die Unterzeichner:innen, schliessen uns den FIS-Athlet:innen in den folgenden entscheidenden Forderungen an:

  • Veröffentlichung eines Plans zur Erreichung der 50%igen Emissionsreduzierung bis 2030, wie im Rahmen des UNFCCC Sports for Climate Action gefordert, bis zum Ende dieser Rennsaison. Zuteilung der erforderlichen Ressourcen, um dieses Ziel effektiv zu erreichen.
  • Verpflichtung zur vollständigen Transparenz der Umweltauswirkungen der FIS und Beendigung irreführender Behauptungen klimapositiv zu sein.
  • Verschieben des Rennkalenders um mindestens einen Monat, um den neuen klimatischen Bedingungen gerecht zu werden und Optimieren des Rennplans, um den Bedarf an Flugreisen zu reduzieren.
  • Nutzen der politischen Macht der FIS als internationaler Sportverband, um sich auf Regierungsebene für den Klimaschutz einzusetzen.

Wir, als gesamte Outdoor-Sport-Community, einschliesslich Athlet:innen, Mitarbeiter:innen, Brands, Medien und Enthusiast:innen stehen geschlossen hinter der Forderung der Sportler:innen nach mehr Klimaschutz, um die Zukunft unseres Sports zu sichern.

Dies ist unser wichtigstes Rennen, lasst uns es gemeinsam gewinnen.

The Decision Makers

Mr. Johan Eliasch
Mr. Johan Eliasch
President, FIS
FIS Council members
FIS Council members

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Petition created on October 23, 2023