Faire Bedingungen für die AP2 – Überprüfung der Fachinformatiker AP2 Winter 2025

Das Problem

An die Industrie- und Handelskammern in Deutschland

Wir, die unterzeichnenden Prüflinge der Abschlussprüfung Teil 2 der IT-Berufe (Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung und Systemintegration), möchten auf erhebliche Probleme und Unstimmigkeiten in der aktuellen Prüfungsrunde aufmerksam machen. Viele von uns, bundesweit, berichten übereinstimmend von außergewöhnlichen Schwierigkeiten, die weit über das übliche Prüfungsniveau hinausgehen.

1. Massive Zeitprobleme – selbst mit Zeitverlängerung
Eine große Anzahl an Prüflingen konnte die Aufgaben nicht vollständig bearbeiten.
Sogar Prüflinge mit einer offiziellen Zeitverlängerung (z. B. +20 Minuten) berichten, dass die Zeit „eine reine Katastrophe“ war und in keinem Verhältnis zur Komplexität der Aufgaben stand.

Die Struktur der Aufgaben erforderte ständiges Hin- und Herblättern zwischen:

Aufgabenstellungen
Tabellen
zusätzlichen Informationen
leeren Seiten zwischen den Aufgaben
Dieser Aufbau führte zu unnötigem Zeitverlust, Stress und Konzentrationsbrüchen.

2. Ungewöhnlich hoher Schwierigkeitsgrad
Viele Aufgaben waren deutlich komplexer und umfangreicher als in früheren Prüfungen.
Dies wurde sowohl von FIAE- als auch von FISI-Prüflingen berichtet.

Der Eindruck entstand, dass der Schwierigkeitsgrad dieses Jahr ungewöhnlich hoch angesetzt war, was die Vergleichbarkeit mit früheren Prüfungsjahrgängen erschwert.

3. Fehlender Belegsatz für Pseudocode
Ein wesentlicher Kritikpunkt ist das Fehlen eines klaren Pseudocode-Standards:

Es wurde nicht angegeben, welche Schreibweise, Syntax oder Struktur erwartet wird.
Es gab keinen Belegsatz, der als verbindliche Vorgabe hätte dienen können.
Prüflinge mussten raten, welche Form der Darstellung als korrekt bewertet wird.
Dies führt zu Bewertungsunsicherheit und potenziellen Benachteiligungen.

4. Unübersichtliche Prüfungsunterlagen
Die Gestaltung der Prüfungsunterlagen wirkte an mehreren Stellen unstrukturiert:

teilweise leere Seiten zwischen Aufgaben
unklare oder unerwartete Umbrüche
kein durchgehendes Layout
schlechte Orientierungsmöglichkeiten
Dies erschwert zusätzliche die Bearbeitung und kostet unnötig Zeit.

5. Psychische Belastung & Benachteiligung bestimmter Prüflinge
Besonders betroffen waren:

Prüflinge mit ADHS
Prüflinge mit Konzentrations- oder Leseschwierigkeiten
Menschen, die generell mehr Zeit zum Erfassen komplexer Texte benötigen
Selbst mit genehmigten Nachteilsausgleichen war die Prüfung kaum zeitgerecht lösbar.

6. Eindruck einer bewusst hohen Hürde
Wir möchten keine Anschuldigungen äußern.
Aber wir halten fest:

Unter vielen Prüflingen entsteht der Eindruck, dass der Schwierigkeitsgrad bewusst sehr hoch angesetzt wurde, was zu erheblichen Verunsicherungen führt.
Dieser Eindruck allein ist bereits ein Problem, das ernst genommen werden sollte.

 
Unsere Forderungen an die IHK:
Offizielle Überprüfung der AP2 Winter 2025
Transparente Erklärung der Kriterien für Zeitplanung, Schwierigkeit und Aufbau der Aufgaben
Einführung eines verbindlichen Pseudocode-Standards zur Vermeidung zukünftiger Missverständnisse
Verbesserung der Struktur und Lesbarkeit der Prüfungsunterlagen
Sicherstellung, dass Nachteilsausgleiche effektiv wirken
Wahrung der Vergleichbarkeit mit früheren Prüfungsjahrgängen
Anpassung und faire Neubewertung, falls notwendig
 
Warum diese Petition wichtig ist
Die Abschlussprüfung entscheidet über berufliche Zukunft, Ausbildungserfolg und Karrierechancen.
Sie muss fair, verständlich, vergleichbar und prüfbar sein.

Wenn eine große Zahl der Prüflinge – bundesweit – dieselben strukturellen Probleme benennt, sollte dies ernsthaft geprüft werden.

Wir fordern daher die Industrie- und Handelskammern auf, Verantwortung zu übernehmen und die genannten Punkte zeitnah und transparent zu adressieren.

avatar of the starter
Manuel GarciaPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 16 Unterschriften erreicht

Das Problem

An die Industrie- und Handelskammern in Deutschland

Wir, die unterzeichnenden Prüflinge der Abschlussprüfung Teil 2 der IT-Berufe (Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung und Systemintegration), möchten auf erhebliche Probleme und Unstimmigkeiten in der aktuellen Prüfungsrunde aufmerksam machen. Viele von uns, bundesweit, berichten übereinstimmend von außergewöhnlichen Schwierigkeiten, die weit über das übliche Prüfungsniveau hinausgehen.

1. Massive Zeitprobleme – selbst mit Zeitverlängerung
Eine große Anzahl an Prüflingen konnte die Aufgaben nicht vollständig bearbeiten.
Sogar Prüflinge mit einer offiziellen Zeitverlängerung (z. B. +20 Minuten) berichten, dass die Zeit „eine reine Katastrophe“ war und in keinem Verhältnis zur Komplexität der Aufgaben stand.

Die Struktur der Aufgaben erforderte ständiges Hin- und Herblättern zwischen:

Aufgabenstellungen
Tabellen
zusätzlichen Informationen
leeren Seiten zwischen den Aufgaben
Dieser Aufbau führte zu unnötigem Zeitverlust, Stress und Konzentrationsbrüchen.

2. Ungewöhnlich hoher Schwierigkeitsgrad
Viele Aufgaben waren deutlich komplexer und umfangreicher als in früheren Prüfungen.
Dies wurde sowohl von FIAE- als auch von FISI-Prüflingen berichtet.

Der Eindruck entstand, dass der Schwierigkeitsgrad dieses Jahr ungewöhnlich hoch angesetzt war, was die Vergleichbarkeit mit früheren Prüfungsjahrgängen erschwert.

3. Fehlender Belegsatz für Pseudocode
Ein wesentlicher Kritikpunkt ist das Fehlen eines klaren Pseudocode-Standards:

Es wurde nicht angegeben, welche Schreibweise, Syntax oder Struktur erwartet wird.
Es gab keinen Belegsatz, der als verbindliche Vorgabe hätte dienen können.
Prüflinge mussten raten, welche Form der Darstellung als korrekt bewertet wird.
Dies führt zu Bewertungsunsicherheit und potenziellen Benachteiligungen.

4. Unübersichtliche Prüfungsunterlagen
Die Gestaltung der Prüfungsunterlagen wirkte an mehreren Stellen unstrukturiert:

teilweise leere Seiten zwischen Aufgaben
unklare oder unerwartete Umbrüche
kein durchgehendes Layout
schlechte Orientierungsmöglichkeiten
Dies erschwert zusätzliche die Bearbeitung und kostet unnötig Zeit.

5. Psychische Belastung & Benachteiligung bestimmter Prüflinge
Besonders betroffen waren:

Prüflinge mit ADHS
Prüflinge mit Konzentrations- oder Leseschwierigkeiten
Menschen, die generell mehr Zeit zum Erfassen komplexer Texte benötigen
Selbst mit genehmigten Nachteilsausgleichen war die Prüfung kaum zeitgerecht lösbar.

6. Eindruck einer bewusst hohen Hürde
Wir möchten keine Anschuldigungen äußern.
Aber wir halten fest:

Unter vielen Prüflingen entsteht der Eindruck, dass der Schwierigkeitsgrad bewusst sehr hoch angesetzt wurde, was zu erheblichen Verunsicherungen führt.
Dieser Eindruck allein ist bereits ein Problem, das ernst genommen werden sollte.

 
Unsere Forderungen an die IHK:
Offizielle Überprüfung der AP2 Winter 2025
Transparente Erklärung der Kriterien für Zeitplanung, Schwierigkeit und Aufbau der Aufgaben
Einführung eines verbindlichen Pseudocode-Standards zur Vermeidung zukünftiger Missverständnisse
Verbesserung der Struktur und Lesbarkeit der Prüfungsunterlagen
Sicherstellung, dass Nachteilsausgleiche effektiv wirken
Wahrung der Vergleichbarkeit mit früheren Prüfungsjahrgängen
Anpassung und faire Neubewertung, falls notwendig
 
Warum diese Petition wichtig ist
Die Abschlussprüfung entscheidet über berufliche Zukunft, Ausbildungserfolg und Karrierechancen.
Sie muss fair, verständlich, vergleichbar und prüfbar sein.

Wenn eine große Zahl der Prüflinge – bundesweit – dieselben strukturellen Probleme benennt, sollte dies ernsthaft geprüft werden.

Wir fordern daher die Industrie- und Handelskammern auf, Verantwortung zu übernehmen und die genannten Punkte zeitnah und transparent zu adressieren.

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Manuel GarciaPetitionsstarter*in
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