Explodierende Betriebskosten in Adlershof/bei der Wista aufklären und vermeiden

Explodierende Betriebskosten in Adlershof/bei der Wista aufklären und vermeiden

Das Problem

Vorab: Teilen Sie diese Petition in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis: https://www.change.org/p/explodierende-betriebskosten-in-adlershof-bei-der-wista-aufkl%C3%A4ren-und-vermeiden

Bereits von 2018 bis 2021 haben sich in Adlershof und vor allem bei der vom Senat beauftragten Wista die Nebenkosten in manchen Gebäuden um mehr als 50 % erhöht (https://www.dropbox.com/sh/q2y7wc3mj2j7w9o/AAAJb-yls0SZ5oz3XGEIr595a). Auch nach der Energiekrise 2022 kamen weitere Steigerungen hinzu, was einigen Firmen große Probleme bereitet hat.

Die Mieter der Wista sind vor allem im Technologiepark Adlershof angesiedelt, einem der innovativsten und wichtigsten Wirtschaftsstandorte Berlins. Die Wista in Form ihres Geschäftsführers Sillmann sagt dazu lediglich:

"Für den Fall, dass Sie sich künftig mit irreführenden, unwahren Tatsachen an unsere Mieter oder unbeteiligte Dritte wenden sollten, kündigen wir bereits jetzt an, dass wir rechtliche Schritte einleiten werden".

Von Transparenz und einem Willen zum Lösen der Probleme ist keine Rede. Über den Fall wurde in den Medien mehrmals berichtet: https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-wirtschaft/frust-uber-hohe-nebenkosten-firmen-sehen-standort-im-technologiepark-in-berlin-adlershof-in-gefahr-9349931.htmlhttps://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/streit-in-adlershof-eskaliert-firmen-werfen-land-berlin-vor-betriebskosten-zu-faelschen-li.2256950https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/nach-betriebskosten-abzocke-in-adlershof-wista-kuendigt-eigenem-serviceunternehmen-li.2293166  (Siehe gesamte Artikel in den Updates)

Die Nebenkostensteigerungen gehen vor allem darauf zurück, dass die mit der Verwaltung beauftragte Wista.Service GmbH eine hundertprozentige Tochter der Wista Management GmbH ist. Das normalerweise vorhandene Interesse des Vermieters die Betriebskosten gering zu halten besteht hier nicht, weil der Vermieter indirekt an hohen Betriebskosten mitverdient. Deswegen wird Transparenz bei Abrechnungen und Ausschreibungen bewusst vermieden. Es wurde gerichtlich festgestellt, dass die Wista sämtliche Ausschreibungen zur Überprüfung des Wirtschaftlichkeitsgebots vorlegen muss (Urteil des Landgerichts Berlin vom 12.04.2024, Az. 3 O 191/23, noch nicht rechtskräftig).

Es wird auch der Umstand ausgenutzt, dass der Mieter nicht die Zeit und das Wissen hat alle Posten der Betriebskostenabrechnung zu prüfen. Diese Verfahrensweise ist von großen Vermietern wie der Deutsche Wohnen und der Vonovia bekannt, die sich eigene Bewirtschaftungsunternehmen kaufen. Wegen dieser Machenschaften sind diese Firmen bei den Berlinern und Berlinerinnen in Verruf. Nicht ohne Grund haben sie in einem Volksentscheid für die Enteignung dieser Firmen gestimmt, was aber vom Berliner Senat und Abgeordnetenhaus bisher bewusst ignoriert wird. Nun ist dies auch konsequent im Hinblick auf die Wista Management GmbH, welche selbst ein zu 100 % von der Senatsverwaltung kontrolliertes Unternehmen ist.

Unsere Empfehlung: Widersprechen Sie proforma der Betriebskostenabrechnung 2022 innerhalb eines Monats nach Zustellung und kündigen Sie an, dass Sie eine Begründung nachreichen. Damit schaffen Sie sich bis zu mehrere Monate Zeit und müssen erstmal nichts zahlen.

Wir halten es für den Standort Berlin wichtig, dass sich mit dem Thema auseinander gesetzt wird und die Sachverhalte aufgeklärt werden. An das Wirtschaftlichkeitsgebot, das der Vermieter einzuhalten hat, wird sich nicht gehalten. Es ist nicht wirtschaftlich, wenn die Kosten von einem hohen Niveau um weitere 30 % steigen, während sie in der Stadt gleich bleiben: https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/betriebskosten/. Das Wirtschaftlichkeitsgebot https://www.iv-mieterschutz.de/mietrecht/betriebskosten-nebenkosten/wirschaftlichkeitsgebot gilt auch für die Wista.

Nach der jetzigen Abrechnung, in der es zu weiteren Kostensteigerungen nicht nur wegen der Energiekrise kam, wird es einige Firmenpleiten geben. Wir haben jetzt die Möglichkeit auf die Wista einzuwirken und sie zu mehr Ausschreibungen für möglichst günstigere Konditionen, zu mehr Transparenz bei den Abrechnungen insbesondere der Wista.Service, zu weniger unnötigen Wartungen, zur Vermeidung von unnötigen Kosten und zu einer Verbesserung der Infrastruktur zu bewegen. Danach wird es für viele sonst zu spät sein. 

Auf der Petitionsseite gibt es in den Updates Tipps zu Nebenkostenabrechnungen und wie man erfolgreich dagegen Widerspruch einlegt. Nur zusammen schaffen wir das!

Wir fordern die Politik, allen voran die Senatorin für Wirtschaft Franziska Giffey (SPD) und den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) auf, die Gründe für die massiven Kostenanstiege aufzuklären und sich für eine Besserung der Lage einzusetzen.

Es muss die Wista.Service gegebenenfalls aufgelöst werden, weil die Zuordnung eigener Aufträge durch die Wista.Management schon nicht wirtschaftlich sein kann.

Herr Sillmann muss, wenn er sich nicht für die Mieter einsetzt, gehen.

Es müssen Ausschreibungen in allen Bereichen getätigt werden, um die günstigsten Anbieter auf dem Markt zu finden, und die nötigen Sanierungen durchführen zu können.

Die Zukunft des Wirtschaftstandorts Berlin steht auf dem Spiel!

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Adlershofer MieterPetitionsstarter*inMieter

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Bereits von 2018 bis 2021 haben sich in Adlershof und vor allem bei der vom Senat beauftragten Wista die Nebenkosten in manchen Gebäuden um mehr als 50 % erhöht (https://www.dropbox.com/sh/q2y7wc3mj2j7w9o/AAAJb-yls0SZ5oz3XGEIr595a). Auch nach der Energiekrise 2022 kamen weitere Steigerungen hinzu, was einigen Firmen große Probleme bereitet hat.

Die Mieter der Wista sind vor allem im Technologiepark Adlershof angesiedelt, einem der innovativsten und wichtigsten Wirtschaftsstandorte Berlins. Die Wista in Form ihres Geschäftsführers Sillmann sagt dazu lediglich:

"Für den Fall, dass Sie sich künftig mit irreführenden, unwahren Tatsachen an unsere Mieter oder unbeteiligte Dritte wenden sollten, kündigen wir bereits jetzt an, dass wir rechtliche Schritte einleiten werden".

Von Transparenz und einem Willen zum Lösen der Probleme ist keine Rede. Über den Fall wurde in den Medien mehrmals berichtet: https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-wirtschaft/frust-uber-hohe-nebenkosten-firmen-sehen-standort-im-technologiepark-in-berlin-adlershof-in-gefahr-9349931.htmlhttps://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/streit-in-adlershof-eskaliert-firmen-werfen-land-berlin-vor-betriebskosten-zu-faelschen-li.2256950https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/nach-betriebskosten-abzocke-in-adlershof-wista-kuendigt-eigenem-serviceunternehmen-li.2293166  (Siehe gesamte Artikel in den Updates)

Die Nebenkostensteigerungen gehen vor allem darauf zurück, dass die mit der Verwaltung beauftragte Wista.Service GmbH eine hundertprozentige Tochter der Wista Management GmbH ist. Das normalerweise vorhandene Interesse des Vermieters die Betriebskosten gering zu halten besteht hier nicht, weil der Vermieter indirekt an hohen Betriebskosten mitverdient. Deswegen wird Transparenz bei Abrechnungen und Ausschreibungen bewusst vermieden. Es wurde gerichtlich festgestellt, dass die Wista sämtliche Ausschreibungen zur Überprüfung des Wirtschaftlichkeitsgebots vorlegen muss (Urteil des Landgerichts Berlin vom 12.04.2024, Az. 3 O 191/23, noch nicht rechtskräftig).

Es wird auch der Umstand ausgenutzt, dass der Mieter nicht die Zeit und das Wissen hat alle Posten der Betriebskostenabrechnung zu prüfen. Diese Verfahrensweise ist von großen Vermietern wie der Deutsche Wohnen und der Vonovia bekannt, die sich eigene Bewirtschaftungsunternehmen kaufen. Wegen dieser Machenschaften sind diese Firmen bei den Berlinern und Berlinerinnen in Verruf. Nicht ohne Grund haben sie in einem Volksentscheid für die Enteignung dieser Firmen gestimmt, was aber vom Berliner Senat und Abgeordnetenhaus bisher bewusst ignoriert wird. Nun ist dies auch konsequent im Hinblick auf die Wista Management GmbH, welche selbst ein zu 100 % von der Senatsverwaltung kontrolliertes Unternehmen ist.

Unsere Empfehlung: Widersprechen Sie proforma der Betriebskostenabrechnung 2022 innerhalb eines Monats nach Zustellung und kündigen Sie an, dass Sie eine Begründung nachreichen. Damit schaffen Sie sich bis zu mehrere Monate Zeit und müssen erstmal nichts zahlen.

Wir halten es für den Standort Berlin wichtig, dass sich mit dem Thema auseinander gesetzt wird und die Sachverhalte aufgeklärt werden. An das Wirtschaftlichkeitsgebot, das der Vermieter einzuhalten hat, wird sich nicht gehalten. Es ist nicht wirtschaftlich, wenn die Kosten von einem hohen Niveau um weitere 30 % steigen, während sie in der Stadt gleich bleiben: https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/betriebskosten/. Das Wirtschaftlichkeitsgebot https://www.iv-mieterschutz.de/mietrecht/betriebskosten-nebenkosten/wirschaftlichkeitsgebot gilt auch für die Wista.

Nach der jetzigen Abrechnung, in der es zu weiteren Kostensteigerungen nicht nur wegen der Energiekrise kam, wird es einige Firmenpleiten geben. Wir haben jetzt die Möglichkeit auf die Wista einzuwirken und sie zu mehr Ausschreibungen für möglichst günstigere Konditionen, zu mehr Transparenz bei den Abrechnungen insbesondere der Wista.Service, zu weniger unnötigen Wartungen, zur Vermeidung von unnötigen Kosten und zu einer Verbesserung der Infrastruktur zu bewegen. Danach wird es für viele sonst zu spät sein. 

Auf der Petitionsseite gibt es in den Updates Tipps zu Nebenkostenabrechnungen und wie man erfolgreich dagegen Widerspruch einlegt. Nur zusammen schaffen wir das!

Wir fordern die Politik, allen voran die Senatorin für Wirtschaft Franziska Giffey (SPD) und den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) auf, die Gründe für die massiven Kostenanstiege aufzuklären und sich für eine Besserung der Lage einzusetzen.

Es muss die Wista.Service gegebenenfalls aufgelöst werden, weil die Zuordnung eigener Aufträge durch die Wista.Management schon nicht wirtschaftlich sein kann.

Herr Sillmann muss, wenn er sich nicht für die Mieter einsetzt, gehen.

Es müssen Ausschreibungen in allen Bereichen getätigt werden, um die günstigsten Anbieter auf dem Markt zu finden, und die nötigen Sanierungen durchführen zu können.

Die Zukunft des Wirtschaftstandorts Berlin steht auf dem Spiel!

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Die Entscheidungsträger*innen

Dr. Franziska Giffey
Ehem. Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2018-2021)

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