Erhalt der Radierkurse im Studio Bildende Kunst, Berlin Lichtenberg
Erhalt der Radierkurse im Studio Bildende Kunst, Berlin Lichtenberg
Das Problem
Gegen die Abwicklung der Radierkurse im Studio Bildende Kunst durch den Kulturring in Berlin e.V. - für den Erhalt der Radierkurse
Sehr geehrter Herr Schaefer,
hiermit wenden wir uns an Sie als Bezirksbürgermeister des Stadtbezirkes Lichtenberg von Berlin, in dessen Verantwortungsbereich auch die Abteilung Kultur liegt.
Wir, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Druckgrafik-Kurse im Studio Bildende Kunst -Galerie und Werkstatt für künstlerische Grafik - und Kulturschaffende des Stadtbezirkes protestieren gegen die Abschaffung der von Sandra Rienäcker und Georg Bothe geleiteten Radierkurse durch den Kulturring in Berlin e.V.
Seit über 40 Jahren existiert das Studio Bildende Kunst. Ursprünglich eine Einrichtung des Kulturamtes, wurde es 2004 vertrauensvoll in die Hände des Kulturrings in Berlin e.V. gegeben. Der Erhalt der traditionellen Schwerpunkte der Förderung künstlerischer Druckgrafik wurde damals laut Drucksache DS/0668/V der BVV festgeschrieben und die Radierkurse durch Fördermittel des Bezirksamtes, Abteilung Kultur, weiter geführt. Diese erhielt der Kulturring im Vertrauen auf dessen verantwortungsbewusste Erhaltung bewährter, das kulturelle Leben im Stadtbezirk mittragender Kurse im Studio Bildende Kunst.
Mit den Veränderungen der Kursbedingungen ab Anfang 2024 durch den Kulturring hat dieser bereits die Fortführung und Qualitätssicherung der Radierkurse als anspruchsvolles wie gleichwohl sozial verträgliches Angebot der Lichtenberger Kultur unterminiert.
Die jetzige gänzliche Abschaffung der jahrzehntelangen hochwertigen Radierkurse, die in ihrer besonderen Qualität auch nicht durch die Volkshochschule zu ersetzen sind, bedeutet jedoch eine Zäsur und steht im absoluten Widerspruch zu den dem Kulturring übertragen Aufgaben und dessen Selbstdarstellung als Förderer der Kunst und Kultur in den Stadtteilen Berlins.
Das Handeln des Kulturrings ist für uns völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar. Er kommt damit seinem von Bezirksamt übertragenen kulturellen Auftrag nicht mehr nach. Die fadenscheinige Begründung mit einer Nichtunterzeichnung einer Vereinbarung durch das Graphik-Collegium Berlin e.V. vermischt unredlich die Durchführung der Radierkurse in Verantwortung des Kulturrings mit dem Verein Graphik-Collegium.
Am 15. März 2018 wurden die traditionellen Drucktechniken in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen. Dass der Bezirk über all die Jahre und auch dieses Jahr Fördermittel für die Radierkurse zur Verfügung gestellt hat, beweist dessen Wertschätzung für dieses traditionelle Angebot als bedeutsamen Bestandteil der Lichtenberger Kulturszene.
Wir bitten Sie herzlich, Herr Bezirksbürgermeister, sich für die Weiterführung der bewährten Radierkurse einzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen, die Unterzeichnenden
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Das Problem
Gegen die Abwicklung der Radierkurse im Studio Bildende Kunst durch den Kulturring in Berlin e.V. - für den Erhalt der Radierkurse
Sehr geehrter Herr Schaefer,
hiermit wenden wir uns an Sie als Bezirksbürgermeister des Stadtbezirkes Lichtenberg von Berlin, in dessen Verantwortungsbereich auch die Abteilung Kultur liegt.
Wir, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Druckgrafik-Kurse im Studio Bildende Kunst -Galerie und Werkstatt für künstlerische Grafik - und Kulturschaffende des Stadtbezirkes protestieren gegen die Abschaffung der von Sandra Rienäcker und Georg Bothe geleiteten Radierkurse durch den Kulturring in Berlin e.V.
Seit über 40 Jahren existiert das Studio Bildende Kunst. Ursprünglich eine Einrichtung des Kulturamtes, wurde es 2004 vertrauensvoll in die Hände des Kulturrings in Berlin e.V. gegeben. Der Erhalt der traditionellen Schwerpunkte der Förderung künstlerischer Druckgrafik wurde damals laut Drucksache DS/0668/V der BVV festgeschrieben und die Radierkurse durch Fördermittel des Bezirksamtes, Abteilung Kultur, weiter geführt. Diese erhielt der Kulturring im Vertrauen auf dessen verantwortungsbewusste Erhaltung bewährter, das kulturelle Leben im Stadtbezirk mittragender Kurse im Studio Bildende Kunst.
Mit den Veränderungen der Kursbedingungen ab Anfang 2024 durch den Kulturring hat dieser bereits die Fortführung und Qualitätssicherung der Radierkurse als anspruchsvolles wie gleichwohl sozial verträgliches Angebot der Lichtenberger Kultur unterminiert.
Die jetzige gänzliche Abschaffung der jahrzehntelangen hochwertigen Radierkurse, die in ihrer besonderen Qualität auch nicht durch die Volkshochschule zu ersetzen sind, bedeutet jedoch eine Zäsur und steht im absoluten Widerspruch zu den dem Kulturring übertragen Aufgaben und dessen Selbstdarstellung als Förderer der Kunst und Kultur in den Stadtteilen Berlins.
Das Handeln des Kulturrings ist für uns völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar. Er kommt damit seinem von Bezirksamt übertragenen kulturellen Auftrag nicht mehr nach. Die fadenscheinige Begründung mit einer Nichtunterzeichnung einer Vereinbarung durch das Graphik-Collegium Berlin e.V. vermischt unredlich die Durchführung der Radierkurse in Verantwortung des Kulturrings mit dem Verein Graphik-Collegium.
Am 15. März 2018 wurden die traditionellen Drucktechniken in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen. Dass der Bezirk über all die Jahre und auch dieses Jahr Fördermittel für die Radierkurse zur Verfügung gestellt hat, beweist dessen Wertschätzung für dieses traditionelle Angebot als bedeutsamen Bestandteil der Lichtenberger Kulturszene.
Wir bitten Sie herzlich, Herr Bezirksbürgermeister, sich für die Weiterführung der bewährten Radierkurse einzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen, die Unterzeichnenden
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Petition am 18. März 2024 erstellt