Ende der Ferkelkastration!

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+++Union und SPD starten einen neuen Versuch das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln zu verlängern +++

Es ist nicht der erste Versuch, allerdings ist der letzte erst kürzlich am Bundesrat gescheitert, welcher einer Verlängerung bis Ende 2020 oder sogar bis 2023 die Mehrheit versagte.

Die V-Partei³ fordert in ihrem Parteiprogramm ("Agraragenda2030") unmissverständlich den Umstieg auf die biovegane Landwirtschaft! Die Umsetzbarkeit dieser Forderung wird jedoch sicher in Etappen erfolgen.

Ein erster Schritt wird der Verteuerung von tierischen Produkten sein. Die Betäubungspflicht männlicher Schweine bei der Kastration wird für höhere Preise sorgen, was die Nachfrage senken wird.

Hintergrund: Männliche Schweine dürfen in Deutschland betäubungslos bis zum Alter von acht Tagen gemäß § 5 III Nr. 1a Tierschutzgesetz kastriert werden. Dies wird gemacht, da die Tiere, sobald sie geschlechtsreif werden, das Sexualhormon Androstenon sowie den Stoff Skatol produzieren, die den urin-ähnlichen Ebergeruch verursachen. Zwar können nur etwa drei Viertel der Menschen den Ebergeruch wahrnehmen, doch die empfinden ihn als ekelerregend.

Eine Kastration erscheint also für den Fleischverkauf notwendig. Für die rund 25 Millionen kleine Eber ist es jedoch die reinste Qual. Nicht nur werden sie nicht vor dem Eingriff betäubt, sondern werden ihnen auch danach keine schmerzlindernden Medikamente verabreicht.

Diese Praxis ist grausam, widerspricht dem Gedanken des Tierschutzes und ist zu guter Letzt nicht notwendig: Es bestünde die Möglichkeit, die Ferkel unter Narkose zu kastrieren, wie es in Betrieben des Neuland-Vereins gemacht wird. Nach nur 15 Sekunden liegen die Tiere im Tiefschlaf und spüren den Eingriff nicht. Ein zusätzliches Schmerzmittel verringert die Wundschmerzen nach dem Aufwachen. Diese Art der Kastration ist in der Schweiz längst gängige Praxis. In Deutschland jedoch fürchtet die Schweinhalter-Lobby Mehrkosten, da die Kastration so nicht mehr vom Bauern, sondern von Tierarzt durchgeführt werden müsste.

Geld kann jedoch keine Legitimation für einen barbarischen Umgang mit Lebewesen sein!


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