

Seit 2 Jahren setzten wir (Initiative EmmauswaldBleibt) uns nun intensiv für den Erhalt des alten Stadtwalds „Emmauswald“ und den größten Wald in Neukölln ein. Er beheimatet Jahrhunderte alte große Bäume und seltene Tierarten, wie den Habicht. Dieser soll mit teuren Eigentumswohnungen von Buwog/Vonovia bebaut werden.
Nachdem wir auf der Bezirksebene, nach vielen Gesprächen mit Parteien, Erfolg hatten (der Bebauungsplan wurde abgelehnt) und die Berliner Forsten den Friedhof offiziel als Wald deklariert haben, wurde das Bebauungsplanverfahren seitens des Senates im Eilverfahren an sich gezogen!
Es ist eigentlich Sache des Bezirks, bezirksinterne Angelegenheiten zu klären (die Planungshoheit ist im Grundgesetz festgelegt!) - daher fragen wir uns, ist das verfassungsgemäß? Werden hier Wald (Klima-Umwelt-Naturschutz) und Kapitalanlagen (vermeintlicher dringend benötigter Wohnraum) gegeneinander ausgespielt? Lösen diese Wohnungen wirklich das Wohnungsnotproblem in Berlin-Neukölln? Führt diese Bebauung nicht viel eher zu Preissteigerungen und Verdrängungen im Kiez? Wäre es 2024 inmitten einer Klima- und Biodiversitätskrise nicht viel mehr an der Zeit ein politisches Zeichen zu setzen? Sind über 15.000 Unterschriften der Bürger:innen in der Petition den Politiker:innen auf Senatsebene egal?
-> Die Partei der Linken und die Partei der Grünen fordern nun in 2 offiziellen Anträgen, die Planungszuständigkeit an den Bezirk zurückzugeben und/oder einzustellen!
Diese zwei Anträge werden morgen, im Abgeordnetenhaus von Berlin (Niederkirchnerstraße 5) diskutiert!
Wir werden uns von 8-9 Uhr. davor zu einer Kundgebung treffen um dieses einmalige Stadtbiotop zu schützen! Unterstützt uns und den Erhalt des Waldes und seid dabei!