

Dieser Offene Brief ging soeben per Mail an Herrn Splitt sowie diverse Medien. Bitte kommentiert / kommentieren Sie gern auch weiter direkt an Herrn Splitt.
Sehr geehrter Herr Splitt,
vielen Dank für Ihre Mail vom 07.08.2018. Ich werte diese als Antwort der EKD auf meine diversen Schreiben an Ihren Vorsitzenden seit 23.08.2018.
Das von Ihnen behauptete „Engagement für Tierethik“ der EKD kann ich ebenso wenig erkennen, wie die meisten Unterzeichner meiner beiden Petitionen: Auch der EKD kann und wird nämlich kaum entgangen sein, dass die „Schrift“ von 1991 (zwar mit einigen durchaus guten und richtigen Gedanken) im Laufe der letzten 27 Jahre seit ihrem Erscheinen nicht nur keine Verbesserungen für unsere Mitgeschöpfe brachte, sondern sich vielmehr das Elend von Tieren und Umwelt geradezu ins Unermessliche steigerte!
Papier ist eben geduldig, und mit frommen Sprüchen und Absichtserklärungen ist nichts getan. Genau dies aber ist schon wieder die von der EKD eingeschlagene Richtung. Insgesamt drei Jahre (anstelle der von Prof. Bedford-Strohm einstmals avisierten zwei Jahre) wird Ihre sogenannte Kammer für nachhaltige Entwicklung „für die Erarbeitung eines Papiers“ irgendwann einmal benötigt haben, welches dann noch mal langatmig im Rat diskutiert werden soll.
Kein Wort des Mitleids oder Mitgefühls aber von Ihnen für die Millionen von Tieren, die seit meiner Petiton von 2016 teilweise barbarisch dahingemetzelt, gefoltert, zerstückelt wurden, keinerlei Erkenntnis dafür, dass es so nicht weitergehen kann und darf – ein neues „Papier“ mit frommen Sprüchen soll alles richten….. ?
Die Petitionsunterzeichner und ich erwarten von der EKD stattdessen endlich klare, unmissverständliche Worte, und dies zeitnah ! Wir erwarten ferner die die Verifizierung Ihrer Aussage, „Kirche lebt vom Mitmachen“; denn eben dies Mitmachen haben wir dem EKD Vorsitzenden nun schon mehrfach angeboten.