

Die nachfolgende Email von Herrn Splitt, Pressesprecher der EKD, erreichte mich heute. In keiner Weise beantwortete diese meine Schreiben vom 23.03.2018, 06.05.2018 und 09.06.2018 an den EKD Vorsitzenden Bedford-Strohm. Trocken und lakonisch will Herr Splitt das Interesse der EKD mit einer Schrift von 1991 begründen, bereichtet von einer "Kammer für nachhaltige Entwicklung", die nun schon seit über zwei Jahren tagt, und immer noch nicht fertig ist. Tja, und welch fantastische Errungenschaft: Dies angebliche Machwerk soll dann irgendwann im Rat der EKD auch noch diskutiert werden und im nächsten Jahr (also drei Jahre nach meiner Petition) der Öffentlichkeit vorgestellt werden !!!! NICHT EIN WORT ABER VON DEN HUNDERTTAUSENDEN TIEREN,DIE IN DIESER ZEIT BARBARISCH DAHINGEMETZELT WURDEN, NICHT EIN EINZIGES ANZEICHEN VON BEDAUERN ODER GAR MITGEFÜHL! AUCH KEIN WORT VON DEN HUNDERTEN KOMMENTAREN, IN DENEN CHRISTEN IHREN WIDERWILLEN GEGEN DIESE ART VON KIRCHE ARTIKULIERTEN, AUSTRATEN,BZW IHREN AUSTRITT AVISIERTEN.
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Sehr geehrter Herr Greve,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Engagement für den Tierschutz. Das Anliegen Ihrer Petition und Ihrer Schreiben nehmen wir sehr ernst. Wie Sie wissen engagiert sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) seit vielen Jahren im Bereich der Tierethik. Dies geschieht in Form von Schriften, in Gestalt von besonderen Beauftragten und durch viele Projekte in den einzelnen Gemeinden. In der EKD-Schrift „Zur Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf“ (https://www.ekd.de/tier_1991_welcome.html Hannover 1991) finden Sie eine ausführliche Darstellung zu den grundlegenden Einsichten des Tierschutzes, zu den einzelnen Aspekten wie Schlachtung, Nutztierhaltung, Züchtung, Tierversuche, Jagd, Pelzgewinnung und zu den Aufgaben von Kirche und Politik.
Wie bei der Übergabe Ihrer Petition im März 2016 angekündigt, beschäftigt sich die Kammer für Nachhaltige Entwicklung der EKD (www.ekd.de/Kammer-fur-nachhaltige-Entwicklung-14786.htm aktuell intensiv mit dem Thema Tierschutz. Wie zugesichert hat sie dazu im Auftrag des Rates der EKD ein Papier erarbeitet, das mittlerweile weit fortgeschritten ist. Das Papier wird in Kürze im Rat der EKD diskutiert und im kommenden Jahr öffentlich vorgestellt.
Kirche lebt vom Mitmachen und Mitteilen und auch von der kritischen Auseinandersetzung. Ihre Petition und Ihre Petenten leisten dazu einen wichtigen Beitrag.
Mit freundlichen Grüßen
Carsten Splitt
Pressesprecher der EKD
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Ich werde Herrn Splitt noch in dieser Woche dezidiert auf seine weit an der Sache vorbeigegangene Mail antworten und bitte jeden, der meinen mittlerweile hochkommenden Zorn teilt, dies ebenfalls zu tun.Hier noch mal die Adresse: carsten.splitt@ekd.de